Nachhaltigkeit

Frühjahrsputz

Kira Zabe

12. Februar 2022 · Lesezeit: 6 Minuten
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Vogelgezwitscher, milde Temperaturen und länger werdende Tage zeigen, dass der Frühling naht. Offizieller Frühlingsanfang ist jedoch erst der 20. März. Dennoch ist die Zeit jetzt günstig gewählt, um sie für den Frühjahrsputz zu nutzen.

Wo kommt er eigentlich her, der Frühjahrsputz?

Dieser stammt aus einer Zeit, in der Bauern und Arbeiter im Frühjahr wenig Arbeit auf den Feldern und Höfen hatten. Der Rest vom Jahr war verplant für Feld- und sonstigen damit verbundenen Arbeiten. Deshalb wurde das Gründliche Putzen im Frühjahr erledigt.

Bei vielen Leuten ist dieser Brauch weiterhin ein festes Ritual. Zudem sind wir durch das meist schlechtere Wetter mehr zu Hause und können so die Zeit nutzten, um die Wohnung oder das Haus wieder auf Vordermann zu bringen.

Unzählige Reiniger, die nicht nötig sind!

Unzählige Flaschen und Tuben - für was eigentlich?

Ob für Balkon, Badezimmer, Wasserkocher oder so im Einzelhandel gibt es vermeintlich für alles ein eigenes Mittel. Doch brauchen wir diese? Oder ist es mit wenigen Mittel, die meist sowieso zu Hause vorzufinden sind, zu schaffen? Natron und Zitronensäure sind Haushaltsmittel aus der Natur, die als umweltfreundliche, nachhaltige Reinigungsmittel die Umwelt nicht belasten. Mit diesem Beitrag wollen wir zeigen, was alles in ihnen steckt und wie vielfältig sie einsetzbar sind.

Ausmisten schafft wieder Platz!

Das große Reinemachen…

Nicht nur zum Putzen eignet sich der Frühling sehr gut. Sondern auch, um mal wieder richtig auszumisten und aufzuräumen. Auch wenn Haushaltsputz ein immer wiederkehrender Prozess ist, wird selten jede Oberfläche penibel abgewischt. Zudem sammelt sich über einen längeren Zeitraum einiges an. Mir geht es auch so. Von vielen DIY-Ideen inspiriert, sammele ich Klo-Rollen, Tetra Pak und Co., um später was Großartiges daraus zu erstellen. Oft fehlt es doch an Zeit oder Lust und schwupps, ist die Schublade voll. Umgesetzte Ergebnisse = Fehlanzeige. Daher ist das jährliche großzügige Ausmisten zu einem festen Ritual im Frühjahr geworden.

Unnötige Reiniger lassen sich ganz leicht durch Hausmittel ersetzten.

Welches Haushaltsmittel nehme ich für welche Oberfläche?

Kalkflecken und -Ränder: lassen sich mit Zitronensäure gut loswerden. Hierfür eine Zitrone halbieren und die betreffenden Stellen mit der Schnittkante einreiben und einwirken lassen. Zitrone ist auch die geruchsneutrale Wahl, um gegen Kalk vorzugehen. Sind die Kalkränder etwas hartnäckiger und die Zitrone konnte nicht alles beseitigen? Dann ist Haushaltsessig die bessere Wahl. Bitte keine Essigessenz verwenden! Dies ist zu aggressiv und beschädigt gegebenenfalls die Oberfläche.

Möchtest du einen Haushaltsreiniger aus Zitrone auf Vorrat herstellen?
Dieses Rezept eignet sich sehr gut:

  • Mehrere Schalen von Zitronen
  • Weißer Haushalts-Essig (keine Essigessenz)

In ein Schraubglas oder eine Sprühflasche aus Glas füllen und ziehen lassen. Wichtig verwende keine Plastikflasche! Denn die Säure löst mit der Zeit Bestandteile aus dem Kunststoff. Das möchtest du bestimmt nicht auf den frisch gewischten Flächen haben?

Für das einmalige Anwenden eines Zitronenreinigers kannst du auch eine Zitrone auspressen. Den Saft durch ein Sieb in eine alte gereinigte Sprühflasche füllen und etwas Flüssigseife oder Spülmittel hinzugeben. Durch das Einsprühen kannst du größere Flächen zeitsparend behandeln. Das zugefügte Spülmittel sorgt dafür, dass die Oberflächenspannung bricht und so besser gegen den Kalk wirken kann.

Glänzende Oberflächen: Brauchen ein mildes Reinigungsmittel, für schonende Reinigung. Hierfür eignet sich Natron sehr gut. Stelle ein Gemisch aus Natron und Wasser her und fülle es in eine leere Sprühflasche. Hiermit kannst du Fenster, Kühlschränke und Türen einsprühen und es wird alles streifenfrei sauber.

Scheuermilch oder Scheuerpulver ein Allrounder im Haushalt

Scheuermilch - Hype aus den 70ern

Scheuermilch ist in den 70er-Jahren in nahezu jedem Haushalt eingezogen. Weiterhin ist es ein kaum wegzudenkendes Haushaltsmittel. Dieses Reinigungsmittel gibt es als Pulver oder in flüssiger Form. Auch hierfür muss man nicht auf fertige Produkte zurückgreifen. Mit wenigen Zutaten kann es selbst angemischt werden.

Verwende hierfür:

  • 50 gr. Natron
  • 1 EL Zitronensäure
  • 1 TL Speisestärke (als Rieselhilfe)

Vermenge alle Zutaten und bewahre es in einem Schraubglas auf.

WC-Reiniger selbst machen. Günstig und ohne umweltbelastende Inhalte.

WC-Reiniger - ganz easy selber machen!

WC-Reiniger lässt sich auch superschnell aus 3 Zutaten herstellen.

  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL kristallisierte Zitronensäure
  • 10 ml Flüssigseife oder Spülmittel
  • 500 ml kaltes Wasser

Behalte Vorräte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.

Oder direkt im Browser ausprobieren – ganz ohne Installation
  • circa 100 ml abgekochtes Wasser
  • ätherisches Öl (optional)

So gehst du vor:
100 ml Wasser abkochen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Rühre in einem weiteren Topf die Speisestärke in 500 ml kaltes Wasser ein. Lasse die Mischung kurz aufkochen und rühre dabei stetig um. So verhinderst du, dass sich Klumpen bilden. Achte darauf, dass eine zähflüssige, milchige Masse entsteht. Zitronensäure in das zuvor abgekochte, erkaltete Wasser einrühren. So lange rühren, bis sich alle Kristalle aufgelöst haben. Füge 10 ml Spülmittel hinzu. Vermenge die entstandene Flüssigkeit mit dem Wasser-Speisestärke-Gemisch. Schwer lösliches Zitrat bildet sich, wenn Zitronensäure erhitzt wird. Daher solltest du darauf achten, dass alle Flüssigkeiten auf unter 40 Grad abkühlen, bevor du sie miteinander vermengst. Wer den WC-Reiniger lieber mit Duft mag, kann 5-10 Tropfen ätherisches Öl dazugeben. Hier eignet sich Teebaum, Lavendel oder Orange sehr gut. Die reinigende Wirkung wird verstärkt und zusätzlich wirkt der Reiniger gegen Keime in der Toilette. Nun das Gel in eine leere Flasche vom alten WC-Reiniger füllen.

Saubere Böden ganz leicht!

Saubere Böden: Hierfür kannst du natürlich auch etwas selbst herstellen. Füge im Verhältnis 1:1 Natron und Zitronensäure in das Wischwasser und wische so säurebeständige Böden und Arbeitsflächen. Vergesse beim ersten verwenden den Wischtest in einer kleinen Ecke nicht, bevor du den ganzen Boden damit wischst. Zudem sollten Böden nur leicht feucht gewischt werden.

Handschuhe schützen deine Hände beim Putzen!

Attention please!

Du hast empfindliche Hände oder achtest beim Putzen besonders darauf, dass deine Haut mit keinem Mittel in Berührung kommt? Dann solltest du auch bei natürlichen Hausmitteln darauf achten und Handschuhe tragen. Denn Essig, Zitronensäure und Co. können Haut und auch die Atemwege reizen.

Nun verfügst du über geballtes Wissen, um deinen Frühjahrsputz ganz ohne gekaufte Reiniger zu bewerkstelligen. Welchen Tag planst du dafür? Gleich das kommende Wochenende? Dann let`s go!

Du liebst Listen und wünschst dir eine Liste zum ausdrucken? Kein Problem! Wir haben eine Liste zusammengestellt, die du gerne bei uns anfordern kannst. Schreibe uns an info@speisekammer.app.

Apropos Ausmisten

Das Ausmisten von Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamenten sollte kein Thema sein. Denn durch die verwalteten Artikel in deiner Smantry App bist du immer auf dem aktuellen Stand. Dadurch ist wieder mehr Zeit für Dinge gewonnen, die wirklich Spaß machen.

Sollte beim gründlichen Reinigen der Küche ungebetener Besuch gesichtet werden, nicht verzagen. In diesem Fall hilft unser passender Blogbeitrag, den wir hier verlinkt haben. So kannst du ohne Panik an die Sache ran gehen.

Frühjahrsputz nicht nur physisch

Ausmisten muss sich nicht immer auf Gegenstände beziehen. Auch in der App wird Frühjahrsputz betrieben. So werden im Hintergrund Codes bereinigt und unnötige Altlasten werden entfernt.

Wir wünschen viel Spaß bei deinem Frühjahrsputz und bis zum nächsten Beitrag,

deine Alice

Weitere Blogbeiträge

Speisekammer organisieren: Das 15-Minuten-System für dauerhafte Ordnung

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Das Internet ist voll von Vorher-nachher-Fotos perfekt sortierter Speisekammern. Was man nicht sieht: Wie es dort acht Wochen später aussieht. Ordnung, die bleibt, entsteht nicht an einem Aufräum-Samstag, sondern durch ein System, das mit deinem Alltag funktioniert – in drei Bausteinen à 5 Minuten.

Baustein 1: Die 5-Minuten-Inventur (einmal pro Woche)

Nicht die ganze Kammer – nur eine Zone. Diese Woche das Nudelregal, nächste Woche die Konserven. Abgelaufenes raus, Angebrochenes nach vorn, Bestand kurz in der App aktualisieren. Nach ein paar Wochen ist alles einmal durch, ohne dass es je nach Großprojekt aussah. Das Prinzip dahinter erklärt unser Artikel zum 5S-System.

Baustein 2: Zonen statt Stapel

  • Alltagszone auf Augenhöhe: was du mehrmals pro Woche brauchst
  • Vorratszone oben/unten: Nachschub und Großpackungen
  • Ablaufzone ganz vorn: alles, was in den nächsten zwei Wochen wegmuss

Die Ablaufzone ist der Gamechanger: Sie macht aus "irgendwo hinten steht noch was" einen sichtbaren Auftrag zum Kochen. Rezeptideen dafür liefert die Resteküche.

Baustein 3: First in, first out – automatisch gedacht

Neues nach hinten, Altes nach vorn – klingt banal, scheitert aber ohne Überblick über die Haltbarkeiten. Genau hier hilft die digitale Erfassung: Smantry sortiert deine Artikel nach MHD und erinnert dich rechtzeitig. Wie du Lagerorte, Regale und Fächer in der App abbildest, zeigt unsere Anleitung.

Warum 15 Minuten reichen

Ordnungssysteme scheitern an der Einstiegshürde, nicht am Willen. Drei kleine Gewohnheiten pro Woche schlagen jeden Mega-Aufräumtag – weil sie nebenbei passieren, bevor Chaos überhaupt entsteht. Fang mit einer einzigen Zone an. Heute.

22. Oktober 2026
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Einkochen für Einsteiger: So machst du deine Sommerernte haltbar

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Im August platzen Garten und Wochenmarkt aus allen Nähten – und im Januar kostet die Tomate wieder das Dreifache. Einkochen schließt genau diese Lücke. Du brauchst dafür weder Uromas Einkochautomat noch ein Kellerregal: ein großer Topf, saubere Gläser und ein Nachmittag reichen für den Anfang.

Was du wirklich brauchst

  • Twist-off- oder Weckgläser mit intakten Deckeln bzw. Gummiringen
  • Einen Topf, in dem die Gläser bis zwei Drittel im Wasser stehen können
  • Ein sauberes Geschirrtuch als Unterlage gegen springende Gläser
  • Etiketten oder einen wasserfesten Stift für Inhalt und Datum

Schritt für Schritt

1. Gläser und Deckel 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. 2. Vorbereitetes Einkochgut (z. B. Tomatensauce, Chutney, Kompott) heiß bis 1–2 cm unter den Rand einfüllen. 3. Ränder sauber abwischen, fest verschließen. 4. Gläser ins Wasserbad stellen und je nach Rezept 30–90 Minuten bei 90–100 °C einkochen. 5. Abkühlen lassen – der Deckel muss sich nach innen wölben. Wölbt er sich nicht, ab in den Kühlschrank und zeitnah verbrauchen.

Haltbarkeit: ehrlich statt optimistisch

Sauer eingelegtes und zuckerreiches Eingekochtes hält kühl und dunkel gelagert meist 6–12 Monate. Wichtig ist weniger die Theorie als die Kontrolle: Deckel prüfen, ansehen, riechen – und im Zweifel entsorgen.

Der Trick, damit nichts vergessen wird

Selbst eingekochte Gläser haben keinen Barcode – in Smantry kannst du dir dafür eigene Barcodes drucken und jedes Glas mit Haltbarkeitsdatum erfassen. Die App erinnert dich, bevor der Winter-Eintopf sein stilles Ende im Regal findet. Wie du deine Schätze am besten lagerst, zeigt unser Artikel Herbstschätze richtig lagern.

15. Oktober 2026
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Zwei Screenshots aus Smantry 1.42: der Inventarmodus mit der Zählliste pro Lagerort und der neue Filter „unter Mindestbestand“

Smantry 1.42: Inventur in Minuten, Mindestbestände und ein neues Gesicht

Seit Version 1.39 sind zwei Updates erschienen, und zusammen verschieben sie den Schwerpunkt der App. Bisher ging es vor allem darum, einzelne Artikel zu erfassen und im Blick zu behalten. Ab jetzt geht es um deinen Vorrat als Ganzes: Mit dem neuen Inventarmodus bringst du ein ganzes Lager in wenigen Minuten auf Stand, Mindestbestände sagen dir, was fehlt, statt nur was da ist – und die Oberfläche ist an den Stellen neu gebaut, an denen du am häufigsten tippst.

Der neue Inventarmodus: Lager für Lager auf Stand

Der häufigste Grund, warum ein Vorrat in einer App irgendwann nicht mehr stimmt, ist banal: Zwischen dem, was in der Liste steht, und dem, was im Regal liegt, öffnet sich mit der Zeit eine Lücke. Bisher blieb dir nur, Artikel einzeln zu korrigieren. Jetzt gibt es dafür einen eigenen Modus.

Der Inventarmodus startet nicht mit deinem gesamten Vorrat, sondern mit der Frage, wo du gerade stehst. Du wählst einen Lagerort – „Vorratskammer", „Tiefkühler", „Keller" – und Smantry zeigt dir nur die Artikel, die dort hinterlegt sind. Der Hinweis im Screen sagt es direkt: _„Starte die Inventur direkt vor dem Lagerort."_ Genau so ist es gedacht – Handy in der Hand, Schranktür auf.

Der Zähl-Flow selbst ist bewusst stumpf gehalten, damit er schnell geht:

  • Jede Zeile zeigt Soll und Ist. Stimmt der Bestand, tippst du auf „Stimmt" – ein Tipp, nächster Artikel.
  • Stimmt er nicht, korrigierst du mit − und + und bestätigst mit „Übernehmen".
  • Oben läuft die Fortschrittsanzeige mit: _„12 von 30 geprüft"_. Mit dem Filter „Offen" blendest du alles aus, was du schon abgehakt hast.
  • Sind alle Zeilen durch, meldet der Screen „Alles geprüft!" und du schließt die Inventur unten ab.

Zwei Details, die den Unterschied zwischen einer Zählhilfe und einem ehrlichen Vorrat ausmachen:

Welche Einheit meinst du? Liegt ein Produkt mit mehreren Haltbarkeitsdaten im Lagerort, rät Smantry nicht. Nimmst du eine Einheit weg, fragt es: _„Welche Einheit nimmst du weg?"_ – und markiert dabei, welche du zuerst verbrauchen solltest. Legst du eine dazu, fragt es umgekehrt nach dem Datum der neuen Einheit, wahlweise übernommen aus dem Vorrat oder frisch eingegeben.

Warum geht sie weg? Verringerst du eine Menge, fragt Smantry nach dem Grund: _„Hast du sie aufgebraucht oder musstest du sie wegwerfen?"_ Damit landet auch das, was bei einer Inventur wegfällt, in deiner Verschwendungs-Bilanz – und nicht in einem stillen Korrekturposten.

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Die Zusammenfassung: Inventur zu Ende gedacht

Eine Inventur ist erst dann etwas wert, wenn am Ende eine Handlung steht. Deshalb endet der Modus nicht mit „gespeichert", sondern mit einer Zusammenfassung: wie viele Artikel du in diesem Lagerort geprüft hast, wie viele Bestände angepasst wurden, wie viele Artikel entfernt wurden – aufgeteilt nach aufgebraucht und weggeworfen.

Und dann kommt der Teil, der dir Arbeit abnimmt: Alles, was durch die Inventur unter deinen Mindestbestand gerutscht ist, listet Smantry direkt darunter auf – mit einem Knopf „Auf die Einkaufsliste setzen". Vom Regal zur Einkaufsliste, ohne Zwischenschritt.

Mindestbestände: endlich auch sehen, was fehlt

Damit das funktioniert, braucht Smantry eine Vorstellung davon, was „genug" ist. Die legst du in den Mindestbeständen fest – nicht mühsam pro Artikel, sondern pro Kategorie: zwei Kilo Mehl, sechs Liter Milch, zehn Packungen Nudeln. Der Screen zeigt dir laufend, wie viele Kategorien aktiv sind und was zum Erreichen noch fehlt.

Neu ist der passende Filter in der Vorratsliste: „unter Mindestbestand". Damit wird aus der Vorratsliste in einem Tipp eine Fehlliste – die Ansicht, die du vor dem Einkauf eigentlich willst. (Ein oft gewünschter Vorschlag aus dem Feedback-Portal)

Und wenn du bei null anfängst, musst du dir die Zahlen nicht ausdenken: Über „Vorlage laden" übernimmst du einen fertigen Satz Mindestbestände. Die Mengen werden dabei auf deine Personenzahl und den gewünschten Zeitraum hochgerechnet – du sagst „3 Personen, 10 Tage", Smantry rechnet.

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Notvorrat nach BBK – mit echten Zahlen

Die wichtigste dieser Vorlagen ist die Vorratstabelle des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Sie steckt jetzt als Vorlage in Smantry, mit der veröffentlichten Tabelle als Quelle – also mit den Mengen, die dort tatsächlich stehen, nicht mit selbst geschätzten Werten. Die Quelle wird im Vorlagen-Dialog benannt, und eine Vorschau zeigt dir vor dem Anwenden, was übernommen wird.

Dazu passt eine kleine, aber wichtige Korrektur an der Vorbereitungs-Anzeige: Ein Artikel lässt sich jetzt mit „Nicht zum Notfallvorrat zählen" markieren – gedacht für alles, was zwar im Regal steht, aber im Ernstfall niemanden satt macht. Wein und Süßigkeiten stehen als Beispiel direkt im Einstellungstext. Die Aussage „Vorbereitung für 12 Tage" wird dadurch schlicht ehrlicher.

Ein neues Gesicht für die Stellen, an denen du am häufigsten bist

Parallel dazu haben wir die Oberfläche dort überarbeitet, wo am meisten passiert. Nicht als Redesign um des Redesigns willen – die Liste der Änderungen liest sich unspektakulär, genau das ist der Punkt:

  • Die Vorrats-Toolbar teilt sich jetzt gleichmäßig auf Suchen, Sortieren und Filtern auf. Die Such-Pille ist beschriftet, statt nur eine Lupe zu zeigen, und die Artikelzahl steht wieder über der Liste.
  • Der Hinzufügen-Button auf dem Vorrats-Screen ist deutlich größer – der zweithäufigste Handgriff der App war der kleinste Knopf.
  • Der Scanner nutzt jetzt das volle Kamerabild, die Bedienelemente schweben darüber. Taschenlampe, Kamerawechsel und die manuelle Eingabe sind an einem Ort, statt das Bild zu beschneiden.
  • Statt Spinnern siehst du beim Laden schimmernde Platzhalter in der Form der Inhalte, die gleich kommen. Das macht das Laden nicht schneller, aber merklich ruhiger.
  • Leere Listen sind keine leeren Listen mehr, sondern erklären, was als Nächstes zu tun ist – passend zu dem Ziel, das du beim Start gewählt hast.
  • Die Tab-Leiste bleibt im neuen Glas-Look, der Seiten-Header ist dafür wieder schlicht und gut lesbar. Wir hatten beides in Glas ausprobiert; das war eine Idee zu viel.
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Aufräumen: aufgebraucht oder weggeworfen, jetzt auf einen Blick

Die mit 1.39 eingeführte Aufräumliste hat den Schritt bekommen, der ihr gefehlt hat. Nimmst du dort einen Artikel heraus, fragt Smantry nicht mehr in einem Textdialog nach dem Grund, sondern zeigt zwei illustrierte Karten: aufgebraucht oder weggeworfen. Der Unterschied ist in einer halben Sekunde erfasst, statt gelesen zu werden.

Dass beim Antippen der Ladekreis auf der gedrückten Karte erscheint, klingt nach einer Fußnote – es ist aber der Unterschied zwischen „ich weiß, was passiert" und „ich tippe noch mal".

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Haltbarkeitsdaten: der Feinschliff

Am neuen Haltbarkeits-Screen aus 1.39 haben wir dort nachgezogen, wo Feedback kam:

  • Ein Tipp statt zwei: Die Datumseingabe öffnet sich direkt, ohne Zwischenschritt.
  • Die Jahresliste startet beim aktuellen Jahr – nicht mehr irgendwo in den Vierzigern, mit minutenlangem Scrollen bis heute.
  • Auf dem iPad folgt der Dialog jetzt der Ausrichtung des Geräts, auch im Querformat.
  • „Läuft nicht ab" wird endlich überall respektiert: keine Ablauf-Markierung in der Liste und kein MHD-Status bei Artikeln, die du als dauerhaft haltbar markiert hast.
  • In der Artikel-Detailansicht steht der Ablaufstatus jetzt im Klartext, statt nur als farbiger Punkt.

Anmelden: ein Tipp, ein Konto

Die Anmeldung läuft jetzt über eine eigene, abgesicherte Anmeldeseite (`identity.smantry.com`) – und vor allem: Sie öffnet sich mit einem Tipp und weiß dabei schon, ob du dich anmelden oder registrieren wolltest. Die Fälle, in denen früher zwei Konten entstanden, weil eine E-Mail-Adresse schon mit einem anderen Anmeldeweg verknüpft war, führen jetzt zu einer Rückfrage statt zu einem Fehler.

Nebenbei: Neue Konten werden jetzt in deiner Sprache angelegt. Bisher konnte es passieren, dass Willkommens-Inhalte und E-Mails still auf Englisch kamen, obwohl die App auf Deutsch lief.

Weitere Verbesserungen

  • Produktbilder in Groß: Das Antippen eines Produktbilds öffnet es wieder in der Vollansicht – auch direkt aus der Vorratsliste, und über dem Header statt darunter.
  • Formular bleibt offen: Wählst du beim Anlegen eines neuen Produkts ein Foto aus, schließt sich das Formular nicht mehr – deine Eingaben bleiben stehen.
  • Alle Lagerorte im Verschieben-Dialog: Beim Verschieben eines Artikels waren unter Umständen nicht alle Ziele sichtbar. Jetzt schon.
  • Lagerort anlegen: Schlägt das Anlegen fehl, sagt die App das – statt still nichts zu tun. Namen aus reinen Leerzeichen lehnt sie jetzt ab.
  • Drucken unter Android: Die als PDF gedruckte Vorratsliste lässt sich wieder öffnen.
  • Produktdatenbank: Kann ein Produkt beim Speichern nicht mit der Produktdatenbank abgeglichen werden, erfährst du das jetzt – statt es stillschweigend zu verlieren.
  • Barrierefreiheit: Filterzeilen werden korrekt als Auswahlkästchen angesagt, die Knöpfe für den Entnahmegrund haben sprechende Labels, und kleine Knöpfe halten wieder die 44-Punkt-Mindestgröße ein.
  • Weniger Fehlalarme: Kurze Netzwerkaussetzer werden nicht mehr als Fehler gemeldet, und hängende Verbindungen zur Datenbank stellen sich selbst wieder her, statt in einer leeren Liste zu enden.

Und für Unternehmen: Smantry Enterprise

Ein großer Teil der Arbeit dieser beiden Versionen ist im Privathaushalt unsichtbar, weil er für Betriebe gedacht ist: Haushalte können jetzt zu einem Unternehmen gehören, mit Rollen, Sitz-basierter Abrechnung und einem Protokoll aller Bestandsänderungen. In der App siehst du davon nur, was dich betrifft – etwa den Hinweis „Dieses Konto wird von deinem Unternehmen verwaltet" – und die Möglichkeit, Material an Personen auszugeben und zurückzunehmen, direkt am Telefon.

Wenn du Smantry beruflich einsetzt: Schreib uns, wir zeigen es dir.

Jetzt aktualisieren

Smantry 1.42 steht im App Store und bei Google Play bereit. Ein Tipp auf „Aktualisieren" genügt – und dann nimm dir zehn Minuten für den neuen Inventarmodus. Ein Lagerort reicht, um zu sehen, worum es geht.

Du hast Feedback zu den neuen Funktionen oder eine Idee für die nächste Version? Sag es uns direkt in der App über den Support-Chat oder im Feedback-Portal. Der „unter Mindestbestand"-Filter, der Ein-Tipp-Kalender und der monatsgenaue Modus sind genau dort entstanden.

27. September 2026
8 Min. gelesen
Zwei Screenshots aus Smantry 1.39: das Widget „Läuft bald ab“ auf dem Android-Home-Screen und der neue Haltbarkeits-Screen

Smantry 1.39: Widgets für den Home-Screen, ein neuer Haltbarkeits-Screen und eine Aufräumhilfe

Das Sommer-Update ist da – und es ist eines der größten seit langem. Smantry 1.39 bündelt alles, was seit Version 1.37 entstanden ist: Ablaufdaten landen jetzt direkt auf deinem Home-Screen, die Eingabe von Haltbarkeitsdaten hat eine eigene Seite bekommen, und für die Artikel, die man irgendwann einfach vergisst, gibt es jetzt eine Aufräumliste. Hier ist der Überblick.

Dein Vorrat auf dem Home-Screen: Widgets für iOS und Android

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Der wichtigste Blick in Smantry ist der auf die Frage: Was läuft demnächst ab? Ab sofort musst du dafür die App gar nicht mehr öffnen – das Widget „Läuft bald ab“ bringt die Antwort direkt auf den Home-Screen. Auf iOS ist es neu, auf Android haben wir es in dieser Version generalüberholt: Es bekam wieder verlässlich Daten, zeigt jetzt dieselben Countdown-Texte wie auf iOS und öffnet beim Antippen die passende Liste.

Auf dem iOS-Home-Screen gibt es das Widget in zwei Größen:

  • Klein: eine große Zahl zeigt, wie viele Artikel in deinem Erinnerungs-Zeitraum fällig werden – plus das dringendste Produkt.
  • Mittel: mehrere Artikel mit Countdown („heute“, „morgen“, „in 3 Tagen“).

Dazu kommen auf iOS drei Lock-Screen-Widgets: rund, rechteckig und als schmale Zeile über der Uhr – für den Blick aufs Display, ohne zu entsperren.

Die Farben helfen beim Priorisieren: Rot heißt überfällig, Orange heute fällig, Gelb in den nächsten drei Tagen. Wichtig dabei: Der Zeitraum, den das Widget als „bald“ betrachtet, ist kein fester Wert – es übernimmt den Erinnerungs-Zeitraum aus deinen Einstellungen. Und wenn gerade nichts ansteht, zeigt ein grüner Haken „Dein Vorrat ist gepflegt“ – das beste Widget ist manchmal das, das dich in Ruhe lässt.

Technisch schön gelöst: Das Widget zählt die Tage selbst weiter und bleibt korrekt, auch wenn du die App gar nicht öffnest. Es braucht dafür weder Internet noch einen eigenen Datenbank-Zugriff – die App legt beim Benutzen einfach einen lokalen Schnappschuss deiner Ablaufdaten ab. Auf iOS läuft das Widget ab iOS 16.

Ein Tipp auf das Widget führt dich außerdem nicht mehr nur in die App, sondern direkt in die gefilterte Ansicht mit genau den Artikeln, um die es geht – abgelaufene inklusive.

Der neue Haltbarkeits-Screen: Datum eingeben ohne Umwege

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Das MHD einzutragen ist der häufigste Handgriff in Smantry – und genau deshalb hat er jetzt eine eigene, aufgeräumte Seite bekommen. Egal ob du einen Artikel scannst oder manuell anlegst: Statt eines kleinen Dialogs mit Zahlenrädern öffnet sich der neue Haltbarkeits-Screen mit allem an einem Ort:

  • Art des Datums wählen: MHD oder Verbrauchsdatum – mit einem Hinweis, der den Unterschied erklärt („Meist auch danach noch genießbar.“ gegenüber „Danach nicht mehr essen.“). Der Speichern-Button sagt dir dabei immer, was du gerade setzt: „Haltbarkeit speichern“ oder „Verbrauch speichern“.
  • Schnellauswahl: „In 3 Tagen“, „In 1 Woche“, „In 2 Wochen“, „In 1 Monat“, „In 3 Monaten“, „In 1 Jahr“ – ein Tipp genügt. Für Reis, Konserven & Co. gibt es „Kein MHD (lange haltbar)“ – diese Auswahl bleibt jetzt auch zuverlässig gespeichert. Beim Einlagerungsdatum, das ja in der Vergangenheit liegt, dreht sich die Liste passend um: „Heute“, „Gestern“, „Vor 1 Woche“ und so weiter.
  • Feinjustieren: Mit − und + springst du tageweise, die relative Anzeige („In 31 Tagen“) gibt dir sofort ein Gefühl fürs Datum.
  • Kalender inklusive: Der eingebaute Kalender ist auf sinnvolle Jahre begrenzt – kein versehentliches Verscrollen ins Jahr 1900 mehr.

Das Einlagerungsdatum hat übrigens seinen eigenen Screen bekommen, statt sich eine Auswahlliste mit dem Ablaufdatum zu teilen. Beide Daten werden nie gleichzeitig bearbeitet – das klingt nach einem Detail, hat aber genau die Verwechslungen beseitigt, über die vorher am häufigsten Feedback kam.

Auch praktisch: Die Eingabe bleibt jetzt immer über der Tastatur sichtbar, und der Scan-Flow bricht nicht mehr ab, wenn beim allerersten Datum die Benachrichtigungs-Erlaubnis abgefragt wird.

Nur Monat und Jahr? Reicht jetzt.

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Auf vielen Produkten steht kein vollständiges Datum, sondern nur „mindestens haltbar bis 05.2027“. Einer der meistgewünschten Community-Vorschläge ist deshalb jetzt umgesetzt: der „Nur Monat“-Modus.

Einfach im Haltbarkeits-Screen von „Tag genau“ auf „Nur Monat“ umschalten, „MM.JJJJ“ eintippen – fertig. Smantry speichert automatisch das Monatsende, also den letzten Tag, an dem das Produkt laut Aufdruck noch haltbar ist. Kein Rätselraten mehr, welcher Tag es denn nun sein soll.

Dass es nur der Monat war, merkt sich Smantry dabei: In der Liste, auf der Website und im PDF-Export erscheint dann auch nur der Monat – und nicht ein tagesgenaues Datum, das so nie auf der Packung stand.

Vergessene Artikel: die neue Aufräumliste

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Jeder Vorrat hat sie: Artikel, die längst abgelaufen sind und trotzdem seit Wochen unangetastet in der Liste stehen. Bisher hat Smantry darauf hingewiesen – aber nichts angeboten, um sie loszuwerden.

Das ändert der neue „Aufräumen“-Screen. Er sammelt alle Artikel, die seit über 14 Tagen abgelaufen sind und seitdem nicht angefasst wurden, die am längsten überfälligen zuerst. Und er gibt dir genau zwei Knöpfe pro Artikel:

  • Roter Mülleimer („Weg“) – der Artikel wandert aus dem Vorrat.
  • Grüner Haken („Noch da“) – alles bleibt, wie es ist, du hast nur bestätigt, dass der Artikel noch existiert.

Auf dem Dashboard führt eine Karte hin („3 Artikel warten auf dich“), die sich automatisch versteckt, solange es nichts aufzuräumen gibt. Kein Badge, das dich dauerhaft anmahnt.

MHD oder Verbrauchsdatum? Der Unterschied zählt jetzt überall

„Mindestens haltbar bis“ ist eine Empfehlung – „zu verbrauchen bis“ eine Grenze. Smantry unterscheidet die beiden jetzt durchgängig, in der App und in der Web-Version. Beim Hackfleisch setzt du ein Verbrauchsdatum, bei den Nudeln ein MHD, und lang haltbare Artikel markierst du als „läuft nicht ab“ – sie tauchen dann gar nicht erst in den Ablauf-Warnungen auf.

Dazu passen zwei neue Filter: „noch nicht abgelaufen“ – eine Ansicht für alles, was noch gut ist, als Gegenstück zum bestehenden „abgelaufen“-Filter – und „bald ablaufend oder abgelaufen“, die Ansicht, in der du nach einem Tipp aufs Widget landest.

Erinnerungen, die zum Produkt passen

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Bisher galt ein Erinnerungs-Zeitraum für alles: fünf Tage vor MHD, egal ob Joghurt oder Tiefkühlpizza. Jetzt kannst du ihn pro Artikel setzen. Im Artikel-Formular gibt es dafür das Feld „Erinnerung (Tage vor MHD)“ – lässt du es leer, gilt weiter dein Standardwert aus den Einstellungen.

Praktisch für alles, was mehr Vorlauf braucht: Bei einer Packung Fleisch, die du noch einfrieren willst, sind zwei Tage zu spät – bei Konserven sind zwei Wochen Vorwarnung dagegen nur Lärm.

Abgelaufen ist nicht gleich abgelaufen

Ein Joghurt, der drei Tage über dem MHD ist, ist eine andere Sache als eine Konserve, die drei Tage drüber ist. Deshalb kann Smantry abgelaufene Artikel jetzt im Verhältnis zu ihrer ursprünglichen Haltbarkeit bewerten, statt nur die Tage seit dem MHD zu zählen.

Die Option findest du in den Einstellungen unter „Abgelaufene Artikel nach ihrer ursprünglichen Haltbarkeit bewerten“ – zusammen mit zwei Schwellen, ab welchem Anteil der ursprünglichen Haltbarkeit ein Artikel gelb beziehungsweise rot wird. Wer es lieber schlicht mag, lässt die Option einfach aus.

Aufgebraucht oder weggeworfen? Ein Tipp macht den Unterschied

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Wenn du einen Artikel aus dem Vorrat nimmst, kannst du jetzt mit einem Tipp festhalten, ob er aufgegessen oder weggeworfen wurde – direkt am Artikel mit dem Gabel- beziehungsweise Mülleimer-Button, oder beim Entfernen über den Dialog („Wurde er aufgebraucht oder musstest du ihn wegwerfen?“). Das funktioniert auch für Teilmengen, wenn du nur die Hälfte wegwerfen musstest.

Warum das wichtig ist: Smantry hilft dir, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Und das gelingt am besten, wenn du weißt, was genau bei dir regelmäßig in der Tonne landet. Diese Daten bleiben bei deinem Haushalt und werden die Grundlage für kommende Statistiken – du wirst sehen können, wie viel du wirklich rettest.

Datumsformat: TT.MM.JJJJ, auch auf Englisch

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Bisher hing die Schreibweise von Datumsangaben an der App-Sprache – wer Smantry auf Englisch nutzte, bekam zwangsweise „MM/TT/JJJJ“. Das sind jetzt zwei unabhängige Einstellungen: Unter „Datumsformat“ wählst du „TT.MM.JJJJ“, „MM/TT/JJJJ“ (amerikanisch) oder „TT/MM/JJJJ“ (französisch) – unabhängig davon, in welcher Sprache die App mit dir spricht. In der App und in der Web-Version.

Weitere Neuerungen im Überblick

  • Neue Einheiten: Artikel lassen sich jetzt auch in Portionen und Packungen zählen – für alles, was sich nicht in Gramm oder Litern denken lässt.
  • Premium zu zweit: Dein individuelles Premium-Abo enthält jetzt eine zweite Lizenz. Lade deine:n Partner:in einfach per Einladung ins Team ein – ohne Aufpreis.
  • Regal und Fach im Blick: Die Vorratsliste zeigt jetzt das Detail-Fach eines Lagerorts und das früheste MHD eines Artikels direkt in der Zeile.
  • Umziehen statt löschen: Beim Löschen eines Lagerorts bietet Smantry an, die Artikel stattdessen zu verschieben – auch in den Lagerort eines anderen Haushalts.
  • Filter, die bleiben: Deine Filter in der Vorratsliste überleben jetzt einen App-Neustart.
  • Nichts geht mehr verloren: Wird die App mitten in der Artikel-Eingabe vom System beendet, sind deine eingetippten Daten beim nächsten Start wieder da.
  • Scanner-Feinschliff: Barcodes werden jetzt auch mit Frontkamera und gedrehtem Gerät korrekt erkannt, der Scanner friert nicht mehr ein, wenn du zu ihm zurückkehrst, und wenn der Kamera-Zugriff fehlt, führt dich die App direkt in die Einstellungen.
  • Siri und Kurzbefehle (iOS): In der Kurzbefehle-App findest du drei neue Smantry-Aktionen – „What expires soon?“ antwortet direkt in Siri, ohne die App zu starten. Die Aktionen brauchen iOS 17 und sind bislang nur auf Englisch verfügbar.
  • E-Mails in deiner Sprache: Bestätigungs- und Passwort-Zurücksetzen-Mails kommen jetzt in der Sprache deiner App an.
  • PDF-Export aufgeräumt: Die gedruckte Vorratsliste ist jetzt genauso sortiert und gefiltert wie deine Ansicht in der App.
  • Abo-Verwaltung: Planwechsel funktionieren jetzt ohne Risiko einer Doppelabrechnung, und mit „Status aktualisieren“ holst du den Abo-Status nach einem Kauf sofort nach – falls er noch hinterherhinkt.
  • Bessere Lesbarkeit: Große Systemschriften werden jetzt unterstützt – die Skalierung wird nach oben begrenzt, statt sie zu ignorieren, damit das Layout zusammenhält.

Jetzt aktualisieren

Smantry 1.39 steht im App Store und bei Google Play bereit. Öffne einfach den Store und lade das Update – dein Vorrat wartet schon auf sein Widget.

Du hast Feedback zu den neuen Funktionen oder eine Idee für die nächste Version? Sag es uns direkt in der App über den Support-Chat oder im Feedback-Portal. Genau daraus sind der „Nur Monat“-Modus, die Erinnerung pro Artikel und viele weitere Verbesserungen dieses Updates entstanden.

19. August 2026
8 Min. gelesen