Lebenshaltungskosten steigen, wie handelst du klug?

Kira Zabe

Erst sorgte die Pandemie zeitweise für Lebensmittelknappheit und Lieferschwierigkeiten, sowie für erhöhte Preise. Über die aktuelle verheerende Lage sind wir sehr erschüttert und betroffen. Wir wollen diesen Blog nutzen, um dich zu unterstützen, die daraus resultierenden Auswirkungen bestmöglich auszugleichen. Wir wollen den Ernst der Lage nicht runterspielen und auch nicht davor wegsehen.
Energie-, Lebensmittel- und Spritkosten - alle Sektoren treffen jeden von uns
Uns kommt es so vor, dass man gar nicht so schnell reagieren kann, wie sich veränderte Preise auf uns auswirken. Da stellt sich jeder bestimmt die Frage: Was kann ich tun, um mit meinem Geld klarzukommen? Welche Gedanken wir uns dazu gemacht haben und für uns anwenden, haben wir hier aufgeführt.
Beim Tanken verpufft das Geld sprichwörtlich im Tank
Spritkosten:
Die Spritpreise nehmen schwindelerregende Höhen an. So hat mich der Spitzenpreis von über 2,50€ für Diesel fast vom Glauben abgebracht. Meiner Oma konnte ich ihre Erzählungen von damals kaum glauben. Wie sie mir erzählte, dass im Winter 1973 Pferde vor die Autos gespannt wurden, weil sich den Sprit niemand leisten konnte. Liebe Oma, jetzt kann ich nachempfinden, wie es damals war. Zudem habe ich das Problem, kein Pferd zu besitzen, was ich mir vors Auto spannen kann. Trotzdem möchte ich gegen den Wahnsinn etwas tun. Daher wäre die erste Überlegung, muss ich wirklich das Auto nehmen oder kann ich auch umsteigen und meine Wege zu Fuß, evtl. mit dem Bollerwagen, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen? Sind diese Vorschläge leider für dich nicht anwendbar, wäre eine Überlegung, Carsharing zu nutzen. Ein interessantes Portal haben wir dir hier verlinkt. Mitfahrgelegenheiten zu buchen oder eine Mitfahrgelegenheit anzubieten ist auch eine gute Möglichkeit. So kannst du deine Kosten minimieren und schonst ebenfalls die Umwelt. Wir haben dir hier dazu eine Vergleichsseite verlinkt.
Ölkrise in den 70er Jahren (Quelle: DER SPIEGEL)
Lebensmittel:
Viele Supermärkte und Discounter bieten wochenweise Angebote an. Diese Angebote kannst du gut nutzen und so Lebensmittel, die sich gut bevorraten lassen, auf Vorrat kaufen. So kannst du die Häufigkeit deiner Einkäufe reduzieren und sparst auch wieder an der Tankstelle. Kaufst du deine Lebensmittel in mehreren voneinander entfernten Supermärkten, ist es jetzt eine gute Idee, dich auf einen Laden oder ein Center mit mehreren Läden festzulegen.
Landen überwiegend Markenprodukte in deinem Einkaufswagen? Dann ist jetzt die Zeit, um auf Alternativen der Eigenmarken umzusteigen. Bei den Produkten ist selten ein Unterschied festzustellen. Der erhöhte Preis der Markenprodukte ergibt sich durch aufwendige Verpackung und teure Werbemaßnahmen und nicht durch eine bessere Qualität. Die Discounter ordern ein größeres Kontingent bei den Produzenten und lassen es in der eigenen Label-Verpackung abfüllen. Hier haben wir dir verlinkt, in welchen Eigenmarken sich Markenprodukte befinden.
Einkaufsgemeinschaft:
Wie wäre es, wenn ihr euch im Haus oder in der Straße zusammenschließt und eine Einkaufsgemeinschaft bildet? So geht vielleicht wochenweise ein Haushalt für mehrere Haushalte einkaufen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Hierfür kann die Speisekammer App gut genutzt werden, indem du eine Gemeinschaft anlegst und dann Mitglieder dazu einlädst. Für jedes Haus oder Wohnung, die an der Einkaufsgemeinschaft teilnehmen, wird ein Lagerort angelegt. In diesen Lagerort werden nun die Lebensmittel reingelegt, die auf der Einkaufsliste stehen. Jedes Mitglied kann weitere Produkte hinzufügen. Jetzt muss nur noch abgestimmt werden, wer den Einkauf übernimmt. Nach dem Einkaufen können die gekauften Lebensmittel anhand der Lagerorte in Tüten oder Boxen vorsortiert und den jeweiligen Haushalten gebracht werden. Daher sollten die Mitglieder nur Produkte in den Lagerort legen, dem sie auch angehören. Das nachfolgende Bild zeigt dir, wie dies in der Umsetzung aussehen kann.
Rabatte nutzen:
Es gibt Bonussysteme oder Märkte, die von Zeit zu Zeit Rabattgutscheine vergeben. Vielleicht ist gerade wieder diese Zeit bei dir in der Nähe. Kaufe so in diesem Laden alles was du brauchst und spare zusätzlich pro Produkt.
Wo gibt es was?
Aktuell ist fast alles noch verfügbar und wir müssen nicht bangen, wie damals um das Toilettenpapier. Aber vielleicht leeren sich doch bald wieder die Regale und du kannst das Wissen aus dem Verwandten-, Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft für dich nutzen. Welches Produkt brauchst du und in welchem Laden wurde es ausreichend verfügbar gesehen? So kann unnötiges Herumfahren reduziert werden und die Tankfüllung wird geschont.
Tauschen statt kaufen:
Hast du dich zu Beginn der Pandemie mit einigen Produkten zu gut eingedeckt und kannst diese bis zum empfohlenen Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) nicht aufbrauchen oder fürchtest sie könnten bald verderben? Dann nutze die Gelegenheit und beginne zu tauschen. Vielleicht hat der Nachbar Mehl über und benötigt Backpulver, was du zu genüge hast. So reduziert sich dein Vorrat, ohne etwas wegwerfen zu müssen. Du sparst wieder Geld, weil du das benötigte Produkt gerade nicht kaufen musst. Klar kannst du ganz oldschool mit Zettel und Stift durch die Straße laufen. So könntest du aufschreiben, wer was hat oder wer was braucht. Oder du nimmst die Speisekammer App dazu. Lege hierfür einfach eine Gemeinschaft an, die du nach eurem Straßennamen benennst. Jedes Haus, das mitmacht, wird als Lagerort angelegt, die Tauschprodukte mit Anzahl und MHD hinzugefügt und einfach zwischen den Lagerorten verschoben. Wie du einzelne Mitglieder in eine Gemeinschaft einlädst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Lebensmittel nicht verfügbar und jetzt?
Sollte doch der Fall eintreten und durch Lieferverzögerungen ist etwas aus, brauchst du nicht verzagen. Wir haben dir hier sechs Lebensmittel aufgeführt, die sich ganz leicht austauschen lassen.
Diese Tipps klappen gut, ohne groß experimentieren zu müssen:
Behalte Vorräte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.
Smantry entdecken- Eier: 1 Ei durch 70 gr. Apfelmus ersetzen
- Brot: durch Mais- oder Reiswaffeln ersetzen
(hält sich bis zu 12 Monate im Vergleich zu Brot) - Senf: kann durch Meerrettich (etwas Honig für die Süße) ersetzt werden
- Speiseöl: durch Butter ersetzen
- Aufs Brot: Wurst oder Käse lassen sich durch Aufstriche gut austauschen. (Diese lassen sich auch sehr gut auf Vorrat lagern)
- Milch: durch Pflanzenmilch ersetzten
(offen halten diese auch ungekühlt ein paar Tage im Gegensatz zur Milch)
War der ein oder andere Tipp dabei, den du gleich umsetzen kannst?
Das freut uns, viel Spaß dabei!



Weitere Blogbeiträge

Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft
Der Sommer bringt Grillabende, Urlaubsreisen und prallgefüllte Wochenmärkte. Was dabei oft übersehen wird: Ausgerechnet in den warmen Monaten landen in deutschen Haushalten besonders viele Lebensmittel im Müll. Die Gründe sind überraschend alltäglich – und mit etwas Überblick leicht zu vermeiden.
Wie groß ist das Problem? Die Zahlen
Bevor wir uns den Sommer-Besonderheiten widmen, lohnt ein Blick auf das Gesamtbild. Laut Bericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH) wurden in Deutschland im Jahr 2022 rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.
Das Erschreckende daran: Knapp 58 Prozent dieser Abfälle entstehen in privaten Haushalten – das entspricht etwa 79 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Nicht in Restaurants, nicht in Supermärkten. Bei uns zu Hause.
Die Initiative Zu gut für die Tonne fasst es so zusammen: Der größte Hebel liegt im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher – und damit auch die größte Chance, etwas zu ändern.
Warum der Sommer die kritischste Jahreszeit ist
1. Hitze beschleunigt den Verderb
Der wichtigste Faktor ist simpel: Wärme lässt Lebensmittel schneller schlecht werden. Laut R+V Versicherung verdoppelt sich die Zahl von Bakterien bei sommerlichen Temperaturen innerhalb von nur 20 Minuten. Einzelne Lebensmittel können dadurch bereits auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause verderben – etwa wenn sie im aufgeheizten Auto transportiert werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt ausdrücklich: Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eierspeisen vertragen hohe Temperaturen besonders schlecht. Wer im Sommer die Kühlkette unterbricht, riskiert nicht nur Lebensmittelverschwendung – sondern im schlimmsten Fall auch eine Lebensmittelvergiftung.
Besonders schnell verderblich im Sommer:
- Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
- Weichkäse und Aufschnitt
- Avocados (schwer einzuschätzen, schnell überreif)
- Fleisch und Fisch
- Frische Kräuter
2. Wir kaufen im Sommer impulsiver
Im Winter sind die meisten Einkäufe geplant. Im Sommer locken Märkte mit frischen Erdbeeren, Grillstände mit spontanen Zutaten, und wir kaufen großzügiger ein als üblich. Das Problem: Was auf dem Markt verlockend aussieht, liegt am nächsten Tag oft vergessen im Gemüsefach – und verdirbt doppelt so schnell wie im Winter.
3. Grillabende erzeugen regelmäßig Reste
Die Grillsaison ist ein besonderes Kapitel der Lebensmittelverschwendung. Man kauft für zehn Personen, es kommen sieben. Man plant großzügig, weil der Abend spontan werden soll. Das Ergebnis: Fleisch, Grillgemüse und Salate, die niemand mehr möchte – und die im Kühlschrank schneller vergessen werden als im Winter.
4. Urlaub und unbeaufsichtigte Kühlschränke
Eines der häufigsten – und vermeidbarsten – Sommer-Szenarien: Man reist ab, ohne vorher den Kühlschrank zu checken. Rucola von letzter Woche, Joghurt kurz vor Ablauf, Käse, der eigentlich längst verbraucht sein sollte. Zwei Wochen später kommt man zurück und entsorgt alles auf einmal.
Was wirklich hilft: 5 konkrete Tipps für den Sommer
Tipp 1: Vor dem Einkauf checken, was noch da ist
Der einfachste und wirkungsvollste Schritt. Wer weiß, was noch vorhanden ist, kauft gezielter und vermeidet Doppelkäufe. Mit einer App wie Smantry reicht ein kurzer Blick vor dem Einkaufen – alle Vorräte, Kühlschrankinhalt und Ablaufdaten auf einen Blick.
Tipp 2: Kühlkette im Sommer konsequent einhalten
Tiefkühlware und frisches Fleisch immer zuletzt in den Einkaufswagen legen. Bei Hitze eine Kühltasche mitnehmen. Einkäufe direkt nach Hause und sofort in den Kühlschrank räumen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt außerdem, an heißen Tagen kleinere Mengen und dafür öfter einzukaufen.
Tipp 3: Vor dem Urlaub gezielt aufräumen
Drei bis vier Tage vor der Abreise lohnt sich ein Kühlschrank-Check: Was läuft bald ab? Was lässt sich noch verbrauchen oder einfrieren? Was kann man einer Nachbarin oder einem Nachbarn mitgeben? Wer das einmal bewusst macht, ist überrascht, wie viel sich retten lässt – und reist mit gutem Gewissen ab.
Tipp 4: Grillmengen realistisch kalkulieren
Lieber konservativ planen und bei Bedarf nachgreifen. Übrig gebliebenes Grillgemüse lässt sich hervorragend zu Salaten, Wraps oder Suppen weiterverarbeiten – aber nur wenn man noch weiß, was im Kühlschrank steht und wann es verbraucht werden sollte.
Tipp 5: Richtig lagern im Sommer
Manche Lebensmittel vertragen im Sommer ausnahmsweise auch den Kühlschrank, obwohl sie sonst lieber bei Zimmertemperatur stehen:
- Tomaten und Paprika: Im Hochsommer können sie kurzzeitig in den Kühlschrank – Aroma und Textur verändern sich leicht, aber Verderb wird vermieden
- Brot: Nicht im Kühlschrank (wird trocken und hart), aber in einem belüfteten Brotkasten oder – bei längerer Lagerung – portionsweise im Tiefkühler
- Öle: An einem dunklen, kühlen Ort lagern; bei starker Hitze kann der Kühlschrank sinnvoll sein
Das eigentliche Problem: Fehlender Überblick
Lebensmittelverschwendung entsteht selten aus Gleichgültigkeit. Sie entsteht aus Unübersichtlichkeit. Wir wissen nicht, was wir haben. Wir kaufen doppelt. Wir vergessen, was hinten im Kühlschrank steht.
Der erste Schritt ist deshalb nicht ein neues Rezept oder eine neue Gewohnheit – sondern Überblick. Wer weiß, was vorhanden ist und wann es verbraucht werden muss, trifft automatisch bessere Entscheidungen.
Die Smantry App wurde genau für dieses Problem entwickelt: als digitales Gedächtnis, das im Alltag unterstützt – ohne Aufwand, ohne Umgewöhnung, ohne schlechtes Gewissen.
Fazit: Der Sommer ist lösbar
79 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr – das klingt nach einem strukturellen Problem, das der Einzelne kaum beeinflussen kann. Aber gerade im Sommer zeigt sich: Viele dieser Verluste entstehen in ganz konkreten Momenten. Beim zu großzügigen Grillkauf. Beim Urlaub ohne Kühlschrank-Check. Beim Vergessen des Joghurts hinter der Saftflasche.
Kleine Verhaltensänderungen haben im Sommer deshalb eine besonders direkte Wirkung. Und wer dabei ein digitales Gedächtnis nutzt, muss sich noch nicht mal besonders viel merken.
Weiterführende Quellen und Links
- Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – Lebensmittelabfälle in Deutschland: aktuelle Zahlen
- Zu gut für die Tonne (BMLEH-Initiative) – Lebensmittelabfälle in Zahlen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Bei Sommerhitze verderben Lebensmittel schneller
- R+V Versicherung Infocenter – Bei Hitze: Lebensmittel können schon im Auto verderben
- Verbraucherzentrale NRW – Lebensmittel richtig lagern
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Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben
Vielleicht hast du in letzter Zeit nach „Speisekammer App" gesucht und plötzlich einen anderen Namen gelesen. Vielleicht hat dich das verwirrt oder du hast gedacht, die App gibt es nicht mehr. Vielleicht bist du sogar auf eine andere App umgestiegen, weil du uns nicht wiedergefunden hast.
Das tut uns leid. Und genau deshalb schreiben wir heute diesen Artikel.
Wir sind noch da. Wir sind Smantry. Und wir erklären dir gerne, was passiert ist, warum wir diesen Schritt gegangen sind, und warum das für dich als Nutzerin oder Nutzer eigentlich nur gute Nachrichten bedeutet.
Was war Speisekammer.App überhaupt?
Speisekammer.App war der Name, mit dem wir gestartet sind. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig: eine App, die dir hilft, den Überblick über deinen Vorrat zu behalten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und beim Einkaufen cleverer zu werden.
Jeden Tag landen Lebensmittel im Müll, nur weil man vergessen hat, dass noch etwas im Kühlschrank liegt. Weil man doppelt eingekauft hat. Weil das MHD übersehen wurde. Speisekammer.App wollte genau das ändern, mit einem digitalen Vorratssystem, das einfach funktioniert.
Und es hat funktioniert. Tausende von Menschen haben die App genutzt, ihre Kühlschränke besser organisiert und merklich weniger weggeworfen. Das macht uns stolz.
Aber irgendwann haben wir gemerkt: Der Name hält uns zurück.
Warum der Name Speisekammer.App an seine Grenzen gestoßen ist
Ein guter Produktname wächst mit dem Produkt mit. Und genau da lag das Problem.
„Speisekammer" ist ein wunderbares deutsches Wort. Jeder kennt es, jeder versteht es sofort. Aber es ist auch ein sehr spezifisches Wort. Es beschreibt einen Ort, einen einzelnen Raum im Haus, in dem Vorräte gelagert werden.
Was wir gebaut haben, ist längst über diesen einen Raum hinausgewachsen. Wir helfen dir nicht nur dabei, deinen Vorratsschrank zu verwalten. Wir denken mit dir gemeinsam darüber nach, wie du als Haushalt insgesamt bewusster mit Lebensmitteln umgehst: vom Einkaufszettel über die Resteverwertung bis hin zur Frage, was du diese Woche überhaupt kochen kannst, basierend auf dem, was du schon zuhause hast.
➜ Einfache Tricks für die Nutzung der Smantry-App
Dazu kommt: Der Name Speisekammer.App hat es uns schwer gemacht, international zu denken. Eine App, die nur auf Deutsch funktioniert, weil schon der Name übersetzt keinen Sinn mehr ergibt, das ist ein strukturelles Problem. Smantry hingegen funktioniert in jeder Sprache, klingt modern und lässt sich merken.
Was steckt hinter dem Namen Smantry?
Smantry ist eine Kombination aus Smart und Pantry. Also: die clevere, vorausschauende Version deiner Speisekammer.
Smart steht dabei nicht nur für intelligent im technischen Sinne. Es steht für eine neue Art, den Alltag zu denken: weniger verschwenden, bewusster konsumieren, besser planen, ohne dabei komplizierter zu leben. Ganz im Gegenteil.
➜ Smantry: Nicht perfekt – aber mit viel Herz gemacht
Pantry ist das englische Wort für Speisekammer und hat in den letzten Jahren eine Art Comeback erlebt. Immer mehr Menschen reden über Pantry-Organisation, Meal Prepping und Zero Waste Cooking. Smantry setzt genau dort an und verbindet diesen Trend mit einem praktischen, alltagstauglichen Tool.
Der Name fühlt sich vielleicht noch nicht so vertraut an wie „Speisekammer". Das verstehen wir. Neue Namen brauchen Zeit. Aber wir glauben, dass Smantry der richtige Name für das ist, was diese App heute ist und morgen noch werden wird.
Was hat sich für dich als Nutzer geändert? Spoiler: Sehr wenig
Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels, deshalb lesen wir ihn gemeinsam langsam durch.
Dein Account existiert noch. Genau so, wie du ihn hinterlassen hast.
Deine Daten sind noch da. Keine Verluste, keine Lücken, kein Neustart.
Deine Listen, deine Produkte, deine Einstellungen: alles erhalten.
Die App funktioniert weiterhin auf deinem Gerät. Du musst dich nicht neu anmelden, nichts neu einrichten, nichts neu tippen.
Was du siehst, ist ein neues Logo, ein neuer Name, eine frisch gestaltete Oberfläche, die klarer und intuitiver ist als vorher. Aber das Herzstück der App, deine Daten und das System dahinter, das ist geblieben. Wir haben nur das Haus renoviert, nicht abgerissen.
➜ Alle neuen Features in der Smantry App auf einen Blick
Warum wir diesen Artikel jetzt schreiben
Weil Vertrauen das Wichtigste ist, was wir haben.
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer, die früher aktiv mit Speisekammer.App gearbeitet haben, uns nicht mehr finden konnten. Sie haben nach dem alten Namen gesucht und standen vor einem Fragezeichen. Manche sind gegangen, weil sie dachten, die App sei eingestellt worden.
Das war kein geplanter Übergang, das war eine Lücke. Und diese Lücke schließen wir jetzt.
Wenn du uns verloren hattest: Willkommen zurück.
Wenn du uns gerade zum ersten Mal findest: Schön, dass du hier bist.
Und wenn du schon dabei geblieben bist durch den ganzen Wandel: Danke. Ihr habt uns angetrieben.
Smantry und das Thema Lebensmittelverschwendung, eine Mission, die sich nicht geändert hat
Egal wie wir heißen, worum es uns geht, das bleibt dasselbe.
In Deutschland landen jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein Großteil davon passiert nicht in Restaurants oder Supermärkten, sondern zuhause, in privaten Haushalten, bei dir und bei uns. Joghurt, der abgelaufen ist. Gemüse, das vergessen wurde. Die Reste vom Montag, die es nicht bis Mittwoch geschafft haben.
➜ Aus wenig viel machen: So zauberst du einfache Rezepte aus deinen Resten 🥕🥖✨
Smantry ist unsere Antwort darauf. Kein erhobener Zeigefinger, keine Verzichtslogik. Sondern ein Werkzeug, das dir den Alltag leichter macht und nebenbei dafür sorgt, dass weniger weggeworfen wird. Gut für dein Portemonnaie. Gut für die Umwelt. Gut für dein Gewissen.
Das war die Mission von Speisekammer.App. Das ist die Mission von Smantry. Kein Unterschied.
Was als nächstes kommt
Der Namenswechsel war kein Endpunkt, er war ein Neustart. In den kommenden Monaten werden wir Smantry weiterentwickeln, neue Features veröffentlichen und die Community rund um bewusstes Einkaufen und smarte Vorratshaltung weiter aufbauen.
Du kannst dabei sein.
➜ Hier geht's direkt zur Smantry App
Wenn du Fragen hast, Feedback oder einfach mal sagen möchtest, dass du froh bist, uns wiedergefunden zu haben, schreib uns. Wir lesen alles und antworten wirklich.
Das Smantry-Team
Noch Fragen zum Namenswechsel oder zur App? Schreib uns oder besuche unsere FAQ-Seite.

Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat
Von Bewusstsein zu Verantwortung: Warum jeder von uns beim nächsten Fischkauf an Timmys denken sollte.
Seit Anfang März 2026 hält ein Buckelwal Deutschland in Atem. „Timmy" oder liebevoll auch „Hope" genannt wurde erstmals im Hafen von Wismar gesichtet, hatte sich in einem Netz verfangen und wurde gerettet. Seitdem kämpfen Freiwillige, Tierärztinnen, Politiker und die ganze Nation emotional mit ihm. Menschenketten, Rettungsboote, Sandsäcke, Drohnen. Alles wird versucht, um dieses eine Tier zu retten.
Das ist schön. Und das ist auch gut so.
Aber es stellt uns auch eine unbequeme Frage: Warum bewegt uns ein einzelner Wal so sehr, während wir jeden Tag Produkte kaufen, die Wale und Delfine systematisch töten?
Was Timmy mit unserem Alltag verbindet
Timmys Geschichte ist nicht nur ein Naturschauspiel. Sie ist auch ein Spiegel. Laut Wikipedia ist sein Auftauchen an deutschen Küsten ein Zeichen der teilweisen Erholung der Buckelwalpopulationen – Ergebnis jahrzehntelanger internationaler Schutzmaßnahmen und des Moratoriums auf kommerziellen Walfang. Der Schutz hat gewirkt.
Gleichzeitig stirbt Timmy möglicherweise genau an dem, was täglich passiert: Fischernetzen.
Sein erstes Auftreten: Er hatte sich in einem Netz verfangen.
Beifang: Die unsichtbare Katastrophe
Beifang ist weltweit die häufigste Todesursache von Meeressäugern. Was wenige wissen: Mit jedem Fischstäbchen, jeder Thunfischdose, jedem Krabbencocktail kann dieses stille Massensterben mitfinanziert werden.
Was genau ist Beifang? Beim Fischen mit großen Netzen (Schleppnetzen, Stellnetzen oder Ringwaden) landen nicht nur Zielfische im Netz. Auch Wale, Delfine, Meeresschildkröten, Haie und Seevögel werden mitgefangen. Viele sterben qualvoll, weil sie nicht mehr auftauchen können oder durch den Druck des Netzes verletzt werden.
Besonders dramatisch: Der Tod eines einzigen Wals kann eine ganze Familiengruppe destabilisieren. Wale leben in engen sozialen Verbänden. Stirbt die erfahrene Matriarchin, die die besten Futtergründe kennt, leidet die gesamte Gruppe.
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Das MSC-Siegel: Kein Freifahrtschein für Wale
Viele Verbraucher:innen vertrauen dem blauen MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) als Garant für nachhaltigen Fischfang. Das Problem: Selbst MSC-zertifizierte Produkte garantieren keinen ausreichenden Walschutz.
Laut einer Studie von NABU und BirdLife International erhielten nur 13 % der untersuchten MSC-zertifizierten Fischereien eine gute Bewertung beim Thema Beifang. Bei der überwältigenden Mehrheit gingen die ungewollten Beifangquoten von Walen, Delfinen und anderen bedrohten Arten nach der Zertifizierung nicht einmal zurück.
Auch die Whale and Dolphin Conservation Organisation (WDC) ist eindeutig: MSC-Zertifizierungen garantieren nicht, dass Wale und Delfine beim Fang nicht litten oder starben.
Welche Fischprodukte sind besonders problematisch?
Diese Produkte und Fangmethoden stehen besonders in der Kritik:
🚫 Meiden oder hinterfragen
- Thunfisch aus dem Ringwadennetz (häufig in Dosen). Hoher Delfinbeifang, selbst MSC-zertifizierte Fischereien im mexikanischen Pazifik wurden kritisiert
- Garnelen und Shrimps. Insbesondere aus Trawlerfischerei mit Grundschleppnetzen, die auch den Meeresboden zerstören; außerdem: Nordatlantische Garnelen- und Hummerfischerei trägt nachweislich zum Rückgang des nordatlantischen Glattwals bei
- Fischstäbchen, Panierter Fisch und Fertigprodukte. Hier sind Herkunft und Fangmethode oft nicht deklariert
- Krill-Produkte (Nahrungsergänzungsmittel, Omega-3 aus Krill). Krill ist die Hauptnahrungsquelle der Wale; seine Befischung entzieht ihnen buchstäblich die Lebensgrundlage
- Stellnetzfisch aus Nord- und Ostsee. Laut WDC mit hoher Wahrscheinlichkeit mit negativen Auswirkungen auf Schweinswalpopulationen verbunden
Was können wir tun? Die gute Nachricht
Der Konsum entscheidet mit. Und hier wird smantry relevant: Wer bewusst einkauft, weniger verschwendet und gezielt Alternativen wählt, tut bereits viel.
📱 So hilft die Smantry App
Wenn du mit Smantry Lebensmittel planst und Reste vermeidest, reduzierst du automatisch deinen Fußabdruck – auch für die Meere. Wer bewusster plant, kauft gezielter, greift öfter zu pflanzenbasierten Proteinen und schaut zweimal auf das Etikett beim Fisch.
Tipp: Nutze Smantry, um Fischmahlzeiten öfter durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen, z.B. Hülsenfrüchte, Pilze oder Tofu als Hauptproteinquelle und spare Fisch für Momente, in denen du wirklich weißt, was drinsteckt.
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Das Fazit: Timmy als Wendepunkt?
Millionen Menschen haben Timmy in den letzten Wochen mitgefiebert. Das zeigt, wie tief unsere Verbundenheit mit diesen faszinierenden Tieren ist. Jetzt gilt es, dieses Gefühl in Handlung zu übersetzen.
Denn während Timmys Rettung im Mittelpunkt steht, sterben täglich Wale und Delfine lautlos in Netzen. Ohne Namen, ohne Hashtag, ohne Liveblog.
Lass uns dafür sorgen, dass die Empathie für Timmy nicht mit seinem Schicksal endet. Sondern mit unserem nächsten Einkauf beginnt.
Quellen & weiterführende Links:

Ordnung in deiner Kosmetik: So behältst du den Überblick (und vermeidest unnötigen Müll)
Kennst du das?
Du suchst deine Lieblingscreme und findest stattdessen drei angefangene.
Der Lippenstift von letztem Sommer liegt irgendwo ganz unten.
Und bei der Mascara fragst du dich: Kann ich die noch benutzen… oder lieber nicht?
Kosmetik kann schnell unübersichtlich werden. Und genau wie bei Lebensmitteln passiert auch hier etwas, das viele unterschätzen: Produkte werden doppelt gekauft, vergessen und am Ende entsorgt.
Dabei geht es auch anders.
Warum Kosmetik-Organisation so wichtig ist
Kosmetik hat genau wie Lebensmittel eine begrenzte Haltbarkeit.
Das Problem: Sie ist oft weniger sichtbar.
Viele Produkte tragen das sogenannte PAO-Symbol (Period After Opening), z. B.:
- 6M → 6 Monate haltbar nach Öffnung
- 12M → 12 Monate haltbar
- 24M → 24 Monate haltbar
👉 Aber: Wer merkt sich schon, wann genau etwas geöffnet wurde?
Die Folge:
- Unsicherheit bei der Nutzung
- Hautirritationen durch abgelaufene Produkte
- unnötiger Neukauf
- mehr Müll
Die Lösung: Deine Kosmetik wie deine Vorräte organisieren
Mit der Smantry App kannst du nicht nur Lebensmittel verwalten –
sondern auch deine Kosmetik clever organisieren.
Und genau hier wird es richtig spannend.
So nutzt du die App für deine Beauty-Produkte
1. Alle Produkte erfassen
Lege deine Kosmetikartikel einfach in der App an:
- Gesichtscremes
- Make-up
- Haarprodukte
- Sonnencreme
- Parfum
💡 Tipp: Lege Kategorien wie „Skincare“, „Make-up“ oder „Haircare“ an – so findest du alles schneller wieder.
2. Öffnungsdatum festhalten
Das ist der Gamechanger.
Sobald du ein Produkt öffnest:
👉 trage das Öffnungsdatum in der App ein
So kannst du jederzeit nachvollziehen:
- wie lange du es schon benutzt
- ob es noch sicher ist
💡 Besonders wichtig für:
- Mascara (sehr kurze Haltbarkeit!)
- flüssige Produkte
- Naturkosmetik
3. Haltbarkeit im Blick behalten
Auch wenn Kosmetik kein klassisches „MHD“ hat:
👉 Du kannst dir eigene Erinnerungen setzen
👉 oder nach Nutzungsdauer sortieren
So erkennst du sofort:
- was bald aufgebraucht werden sollte
- was schon lange offen ist
4. Doppelte Käufe vermeiden
Wie oft hast du schon etwas gekauft und zuhause gemerkt:
„Das habe ich doch schon…“
Mit deinem digitalen Überblick passiert das nicht mehr.
👉 Vor dem Kauf kurz in die App schauen
👉 sehen, was du wirklich brauchst
Das spart:
- Geld
- Platz
- Ressourcen
Nachhaltigkeit beginnt im Badezimmer
Kosmetik ist ein oft unterschätzter Bereich, wenn es um Nachhaltigkeit geht.
Viele Produkte:
- enthalten Mikroplastik
- kommen in aufwendigen Verpackungen
- werden halbvoll entsorgt
Mit besserer Organisation kannst du:
✔ Produkte vollständig aufbrauchen
✔ bewusster konsumieren
✔ deinen Müll reduzieren
Bonus: Weniger Chaos im Kopf
Ordnung im Bad bedeutet auch:
- weniger Stress am Morgen
- klarere Routinen
- bewusstere Entscheidungen
Du weißt einfach, was du hast.
Und das verändert mehr, als man denkt.
Fazit: Kleine Gewohnheit, großer Effekt
Kosmetik zu organisieren klingt erstmal nebensächlich.
Ist es aber nicht.
Denn genau hier verstecken sich:
- unnötige Ausgaben
- unbewusster Konsum
- vermeidbarer Müll
👉 Mit der Smantry App schaffst du Transparenz
👉 und machst einen weiteren Schritt in Richtung bewusster Alltag
Challenge für dich:
Öffne heute dein Bad, nimm 5 Produkte und trage sie in die App ein.
Mit Öffnungsdatum.
Du wirst überrascht sein, wie schnell sich dein Blick auf deine eigenen Dinge verändert.
