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Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben

Kira Zabe

30. April 2026 · Lesezeit: 6 Minuten
Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben

Vielleicht hast du in letzter Zeit nach „Speisekammer App" gesucht und plötzlich einen anderen Namen gelesen. Vielleicht hat dich das verwirrt oder du hast gedacht, die App gibt es nicht mehr. Vielleicht bist du sogar auf eine andere App umgestiegen, weil du uns nicht wiedergefunden hast.

Das tut uns leid. Und genau deshalb schreiben wir heute diesen Artikel.

Wir sind noch da. Wir sind Smantry. Und wir erklären dir gerne, was passiert ist, warum wir diesen Schritt gegangen sind, und warum das für dich als Nutzerin oder Nutzer eigentlich nur gute Nachrichten bedeutet.

Was war Speisekammer.App überhaupt?

Speisekammer.App war der Name, mit dem wir gestartet sind. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig: eine App, die dir hilft, den Überblick über deinen Vorrat zu behalten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und beim Einkaufen cleverer zu werden.

Jeden Tag landen Lebensmittel im Müll, nur weil man vergessen hat, dass noch etwas im Kühlschrank liegt. Weil man doppelt eingekauft hat. Weil das MHD übersehen wurde. Speisekammer.App wollte genau das ändern, mit einem digitalen Vorratssystem, das einfach funktioniert.

Und es hat funktioniert. Tausende von Menschen haben die App genutzt, ihre Kühlschränke besser organisiert und merklich weniger weggeworfen. Das macht uns stolz.

Aber irgendwann haben wir gemerkt: Der Name hält uns zurück.

Warum der Name Speisekammer.App an seine Grenzen gestoßen ist

Ein guter Produktname wächst mit dem Produkt mit. Und genau da lag das Problem.

„Speisekammer" ist ein wunderbares deutsches Wort. Jeder kennt es, jeder versteht es sofort. Aber es ist auch ein sehr spezifisches Wort. Es beschreibt einen Ort, einen einzelnen Raum im Haus, in dem Vorräte gelagert werden.

Was wir gebaut haben, ist längst über diesen einen Raum hinausgewachsen. Wir helfen dir nicht nur dabei, deinen Vorratsschrank zu verwalten. Wir denken mit dir gemeinsam darüber nach, wie du als Haushalt insgesamt bewusster mit Lebensmitteln umgehst: vom Einkaufszettel über die Resteverwertung bis hin zur Frage, was du diese Woche überhaupt kochen kannst, basierend auf dem, was du schon zuhause hast.

➜ Einfache Tricks für die Nutzung der Smantry-App

Dazu kommt: Der Name Speisekammer.App hat es uns schwer gemacht, international zu denken. Eine App, die nur auf Deutsch funktioniert, weil schon der Name übersetzt keinen Sinn mehr ergibt, das ist ein strukturelles Problem. Smantry hingegen funktioniert in jeder Sprache, klingt modern und lässt sich merken.

Was steckt hinter dem Namen Smantry?

Smantry ist eine Kombination aus Smart und Pantry. Also: die clevere, vorausschauende Version deiner Speisekammer.

Smart steht dabei nicht nur für intelligent im technischen Sinne. Es steht für eine neue Art, den Alltag zu denken: weniger verschwenden, bewusster konsumieren, besser planen, ohne dabei komplizierter zu leben. Ganz im Gegenteil.

➜ Smantry: Nicht perfekt – aber mit viel Herz gemacht

Pantry ist das englische Wort für Speisekammer und hat in den letzten Jahren eine Art Comeback erlebt. Immer mehr Menschen reden über Pantry-Organisation, Meal Prepping und Zero Waste Cooking. Smantry setzt genau dort an und verbindet diesen Trend mit einem praktischen, alltagstauglichen Tool.

Der Name fühlt sich vielleicht noch nicht so vertraut an wie „Speisekammer". Das verstehen wir. Neue Namen brauchen Zeit. Aber wir glauben, dass Smantry der richtige Name für das ist, was diese App heute ist und morgen noch werden wird.

Was hat sich für dich als Nutzer geändert? Spoiler: Sehr wenig

Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels, deshalb lesen wir ihn gemeinsam langsam durch.

Dein Account existiert noch. Genau so, wie du ihn hinterlassen hast.

Deine Daten sind noch da. Keine Verluste, keine Lücken, kein Neustart.

Deine Listen, deine Produkte, deine Einstellungen: alles erhalten.

Die App funktioniert weiterhin auf deinem Gerät. Du musst dich nicht neu anmelden, nichts neu einrichten, nichts neu tippen.

Was du siehst, ist ein neues Logo, ein neuer Name, eine frisch gestaltete Oberfläche, die klarer und intuitiver ist als vorher. Aber das Herzstück der App, deine Daten und das System dahinter, das ist geblieben. Wir haben nur das Haus renoviert, nicht abgerissen.

➜ Alle neuen Features in der Smantry App auf einen Blick

Warum wir diesen Artikel jetzt schreiben

Weil Vertrauen das Wichtigste ist, was wir haben.

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer, die früher aktiv mit Speisekammer.App gearbeitet haben, uns nicht mehr finden konnten. Sie haben nach dem alten Namen gesucht und standen vor einem Fragezeichen. Manche sind gegangen, weil sie dachten, die App sei eingestellt worden.

Behalte Vorräte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.

Oder direkt im Browser ausprobieren – ganz ohne Installation

Das war kein geplanter Übergang, das war eine Lücke. Und diese Lücke schließen wir jetzt.

Wenn du uns verloren hattest: Willkommen zurück.

Wenn du uns gerade zum ersten Mal findest: Schön, dass du hier bist.

Und wenn du schon dabei geblieben bist durch den ganzen Wandel: Danke. Ihr habt uns angetrieben.

Smantry und das Thema Lebensmittelverschwendung, eine Mission, die sich nicht geändert hat

Egal wie wir heißen, worum es uns geht, das bleibt dasselbe.

In Deutschland landen jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein Großteil davon passiert nicht in Restaurants oder Supermärkten, sondern zuhause, in privaten Haushalten, bei dir und bei uns. Joghurt, der abgelaufen ist. Gemüse, das vergessen wurde. Die Reste vom Montag, die es nicht bis Mittwoch geschafft haben.

➜ Aus wenig viel machen: So zauberst du einfache Rezepte aus deinen Resten 🥕🥖✨

Smantry ist unsere Antwort darauf. Kein erhobener Zeigefinger, keine Verzichtslogik. Sondern ein Werkzeug, das dir den Alltag leichter macht und nebenbei dafür sorgt, dass weniger weggeworfen wird. Gut für dein Portemonnaie. Gut für die Umwelt. Gut für dein Gewissen.

Das war die Mission von Speisekammer.App. Das ist die Mission von Smantry. Kein Unterschied.

Was als nächstes kommt

Der Namenswechsel war kein Endpunkt, er war ein Neustart. In den kommenden Monaten werden wir Smantry weiterentwickeln, neue Features veröffentlichen und die Community rund um bewusstes Einkaufen und smarte Vorratshaltung weiter aufbauen.

Du kannst dabei sein.

➜ Hier geht's direkt zur Smantry App

Wenn du Fragen hast, Feedback oder einfach mal sagen möchtest, dass du froh bist, uns wiedergefunden zu haben, schreib uns. Wir lesen alles und antworten wirklich.

Das Smantry-Team

Noch Fragen zum Namenswechsel oder zur App? Schreib uns oder besuche unsere FAQ-Seite.

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Der Stromausfall in Berlin hat es zuletzt vielen wieder gezeigt: Krisenvorsorge ist keine Prepper-Folklore, sondern Alltagsvernunft. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt Haushalten einen Vorrat für zehn Tage. Klingt nach viel – ist es aber nicht, wenn man es richtig angeht.

Die Faustregeln für 10 Tage (pro Person)

  • Rund 20 Liter Getränke – vor allem Wasser, etwa 2 Liter pro Tag
  • Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis (ca. 3,5 kg)
  • Gemüse und Hülsenfrüchte, gern als Konserve (ca. 4 kg)
  • Obst und Nüsse (ca. 2,5 kg), Milchprodukte (ca. 2,6 kg)
  • Fisch, Fleisch oder Eier bzw. pflanzliche Alternativen (ca. 1,5 kg)
  • Fette, Öl, Zucker, Salz – plus das, was du wirklich isst: Kaffee, Schokolade, Gewürze

Wichtig: Die Zahlen sind Orientierung, kein Dogma. Ein Vorrat, der aus Dingen besteht, die du ohnehin magst, wird gepflegt – einer aus staubigen Spezialkonserven vergessen.

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Digital statt Zettelchaos

Die Checkliste am Kühlschrank veraltet ab Tag eins. In Smantry legst du stattdessen Mindestbestände für deine Notvorrat-Artikel fest: Die App zeigt dir jederzeit, wie viele Tage du abgedeckt bist, warnt vor ablaufenden Artikeln und setzt Fehlendes automatisch auf die Einkaufsliste. Den Überblick über deinen Vorbereitungsstand liefert die Vorbereitungs-Statistik.

Heute anfangen, nicht perfekt sein

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Das Internet ist voll von Vorher-nachher-Fotos perfekt sortierter Speisekammern. Was man nicht sieht: Wie es dort acht Wochen später aussieht. Ordnung, die bleibt, entsteht nicht an einem Aufräum-Samstag, sondern durch ein System, das mit deinem Alltag funktioniert – in drei Bausteinen à 5 Minuten.

Baustein 1: Die 5-Minuten-Inventur (einmal pro Woche)

Nicht die ganze Kammer – nur eine Zone. Diese Woche das Nudelregal, nächste Woche die Konserven. Abgelaufenes raus, Angebrochenes nach vorn, Bestand kurz in der App aktualisieren. Nach ein paar Wochen ist alles einmal durch, ohne dass es je nach Großprojekt aussah. Das Prinzip dahinter erklärt unser Artikel zum 5S-System.

Baustein 2: Zonen statt Stapel

  • Alltagszone auf Augenhöhe: was du mehrmals pro Woche brauchst
  • Vorratszone oben/unten: Nachschub und Großpackungen
  • Ablaufzone ganz vorn: alles, was in den nächsten zwei Wochen wegmuss

Die Ablaufzone ist der Gamechanger: Sie macht aus "irgendwo hinten steht noch was" einen sichtbaren Auftrag zum Kochen. Rezeptideen dafür liefert die Resteküche.

Baustein 3: First in, first out – automatisch gedacht

Neues nach hinten, Altes nach vorn – klingt banal, scheitert aber ohne Überblick über die Haltbarkeiten. Genau hier hilft die digitale Erfassung: Smantry sortiert deine Artikel nach MHD und erinnert dich rechtzeitig. Wie du Lagerorte, Regale und Fächer in der App abbildest, zeigt unsere Anleitung.

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Ordnungssysteme scheitern an der Einstiegshürde, nicht am Willen. Drei kleine Gewohnheiten pro Woche schlagen jeden Mega-Aufräumtag – weil sie nebenbei passieren, bevor Chaos überhaupt entsteht. Fang mit einer einzigen Zone an. Heute.

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Im August platzen Garten und Wochenmarkt aus allen Nähten – und im Januar kostet die Tomate wieder das Dreifache. Einkochen schließt genau diese Lücke. Du brauchst dafür weder Uromas Einkochautomat noch ein Kellerregal: ein großer Topf, saubere Gläser und ein Nachmittag reichen für den Anfang.

Was du wirklich brauchst

  • Twist-off- oder Weckgläser mit intakten Deckeln bzw. Gummiringen
  • Einen Topf, in dem die Gläser bis zwei Drittel im Wasser stehen können
  • Ein sauberes Geschirrtuch als Unterlage gegen springende Gläser
  • Etiketten oder einen wasserfesten Stift für Inhalt und Datum

Schritt für Schritt

1. Gläser und Deckel 10 Minuten in kochendem Wasser sterilisieren. 2. Vorbereitetes Einkochgut (z. B. Tomatensauce, Chutney, Kompott) heiß bis 1–2 cm unter den Rand einfüllen. 3. Ränder sauber abwischen, fest verschließen. 4. Gläser ins Wasserbad stellen und je nach Rezept 30–90 Minuten bei 90–100 °C einkochen. 5. Abkühlen lassen – der Deckel muss sich nach innen wölben. Wölbt er sich nicht, ab in den Kühlschrank und zeitnah verbrauchen.

Haltbarkeit: ehrlich statt optimistisch

Sauer eingelegtes und zuckerreiches Eingekochtes hält kühl und dunkel gelagert meist 6–12 Monate. Wichtig ist weniger die Theorie als die Kontrolle: Deckel prüfen, ansehen, riechen – und im Zweifel entsorgen.

Der Trick, damit nichts vergessen wird

Selbst eingekochte Gläser haben keinen Barcode – in Smantry kannst du dir dafür eigene Barcodes drucken und jedes Glas mit Haltbarkeitsdatum erfassen. Die App erinnert dich, bevor der Winter-Eintopf sein stilles Ende im Regal findet. Wie du deine Schätze am besten lagerst, zeigt unser Artikel Herbstschätze richtig lagern.

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Zwei Screenshots aus Smantry 1.42: der Inventarmodus mit der Zählliste pro Lagerort und der neue Filter „unter Mindestbestand“

Smantry 1.42: Inventur in Minuten, Mindestbestände und ein neues Gesicht

Seit Version 1.39 sind zwei Updates erschienen, und zusammen verschieben sie den Schwerpunkt der App. Bisher ging es vor allem darum, einzelne Artikel zu erfassen und im Blick zu behalten. Ab jetzt geht es um deinen Vorrat als Ganzes: Mit dem neuen Inventarmodus bringst du ein ganzes Lager in wenigen Minuten auf Stand, Mindestbestände sagen dir, was fehlt, statt nur was da ist – und die Oberfläche ist an den Stellen neu gebaut, an denen du am häufigsten tippst.

Der neue Inventarmodus: Lager für Lager auf Stand

Der häufigste Grund, warum ein Vorrat in einer App irgendwann nicht mehr stimmt, ist banal: Zwischen dem, was in der Liste steht, und dem, was im Regal liegt, öffnet sich mit der Zeit eine Lücke. Bisher blieb dir nur, Artikel einzeln zu korrigieren. Jetzt gibt es dafür einen eigenen Modus.

Der Inventarmodus startet nicht mit deinem gesamten Vorrat, sondern mit der Frage, wo du gerade stehst. Du wählst einen Lagerort – „Vorratskammer", „Tiefkühler", „Keller" – und Smantry zeigt dir nur die Artikel, die dort hinterlegt sind. Der Hinweis im Screen sagt es direkt: _„Starte die Inventur direkt vor dem Lagerort."_ Genau so ist es gedacht – Handy in der Hand, Schranktür auf.

Der Zähl-Flow selbst ist bewusst stumpf gehalten, damit er schnell geht:

  • Jede Zeile zeigt Soll und Ist. Stimmt der Bestand, tippst du auf „Stimmt" – ein Tipp, nächster Artikel.
  • Stimmt er nicht, korrigierst du mit − und + und bestätigst mit „Übernehmen".
  • Oben läuft die Fortschrittsanzeige mit: _„12 von 30 geprüft"_. Mit dem Filter „Offen" blendest du alles aus, was du schon abgehakt hast.
  • Sind alle Zeilen durch, meldet der Screen „Alles geprüft!" und du schließt die Inventur unten ab.

Zwei Details, die den Unterschied zwischen einer Zählhilfe und einem ehrlichen Vorrat ausmachen:

Welche Einheit meinst du? Liegt ein Produkt mit mehreren Haltbarkeitsdaten im Lagerort, rät Smantry nicht. Nimmst du eine Einheit weg, fragt es: _„Welche Einheit nimmst du weg?"_ – und markiert dabei, welche du zuerst verbrauchen solltest. Legst du eine dazu, fragt es umgekehrt nach dem Datum der neuen Einheit, wahlweise übernommen aus dem Vorrat oder frisch eingegeben.

Warum geht sie weg? Verringerst du eine Menge, fragt Smantry nach dem Grund: _„Hast du sie aufgebraucht oder musstest du sie wegwerfen?"_ Damit landet auch das, was bei einer Inventur wegfällt, in deiner Verschwendungs-Bilanz – und nicht in einem stillen Korrekturposten.

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Die Zusammenfassung: Inventur zu Ende gedacht

Eine Inventur ist erst dann etwas wert, wenn am Ende eine Handlung steht. Deshalb endet der Modus nicht mit „gespeichert", sondern mit einer Zusammenfassung: wie viele Artikel du in diesem Lagerort geprüft hast, wie viele Bestände angepasst wurden, wie viele Artikel entfernt wurden – aufgeteilt nach aufgebraucht und weggeworfen.

Und dann kommt der Teil, der dir Arbeit abnimmt: Alles, was durch die Inventur unter deinen Mindestbestand gerutscht ist, listet Smantry direkt darunter auf – mit einem Knopf „Auf die Einkaufsliste setzen". Vom Regal zur Einkaufsliste, ohne Zwischenschritt.

Mindestbestände: endlich auch sehen, was fehlt

Damit das funktioniert, braucht Smantry eine Vorstellung davon, was „genug" ist. Die legst du in den Mindestbeständen fest – nicht mühsam pro Artikel, sondern pro Kategorie: zwei Kilo Mehl, sechs Liter Milch, zehn Packungen Nudeln. Der Screen zeigt dir laufend, wie viele Kategorien aktiv sind und was zum Erreichen noch fehlt.

Neu ist der passende Filter in der Vorratsliste: „unter Mindestbestand". Damit wird aus der Vorratsliste in einem Tipp eine Fehlliste – die Ansicht, die du vor dem Einkauf eigentlich willst. (Ein oft gewünschter Vorschlag aus dem Feedback-Portal)

Und wenn du bei null anfängst, musst du dir die Zahlen nicht ausdenken: Über „Vorlage laden" übernimmst du einen fertigen Satz Mindestbestände. Die Mengen werden dabei auf deine Personenzahl und den gewünschten Zeitraum hochgerechnet – du sagst „3 Personen, 10 Tage", Smantry rechnet.

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Notvorrat nach BBK – mit echten Zahlen

Die wichtigste dieser Vorlagen ist die Vorratstabelle des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Sie steckt jetzt als Vorlage in Smantry, mit der veröffentlichten Tabelle als Quelle – also mit den Mengen, die dort tatsächlich stehen, nicht mit selbst geschätzten Werten. Die Quelle wird im Vorlagen-Dialog benannt, und eine Vorschau zeigt dir vor dem Anwenden, was übernommen wird.

Dazu passt eine kleine, aber wichtige Korrektur an der Vorbereitungs-Anzeige: Ein Artikel lässt sich jetzt mit „Nicht zum Notfallvorrat zählen" markieren – gedacht für alles, was zwar im Regal steht, aber im Ernstfall niemanden satt macht. Wein und Süßigkeiten stehen als Beispiel direkt im Einstellungstext. Die Aussage „Vorbereitung für 12 Tage" wird dadurch schlicht ehrlicher.

Ein neues Gesicht für die Stellen, an denen du am häufigsten bist

Parallel dazu haben wir die Oberfläche dort überarbeitet, wo am meisten passiert. Nicht als Redesign um des Redesigns willen – die Liste der Änderungen liest sich unspektakulär, genau das ist der Punkt:

  • Die Vorrats-Toolbar teilt sich jetzt gleichmäßig auf Suchen, Sortieren und Filtern auf. Die Such-Pille ist beschriftet, statt nur eine Lupe zu zeigen, und die Artikelzahl steht wieder über der Liste.
  • Der Hinzufügen-Button auf dem Vorrats-Screen ist deutlich größer – der zweithäufigste Handgriff der App war der kleinste Knopf.
  • Der Scanner nutzt jetzt das volle Kamerabild, die Bedienelemente schweben darüber. Taschenlampe, Kamerawechsel und die manuelle Eingabe sind an einem Ort, statt das Bild zu beschneiden.
  • Statt Spinnern siehst du beim Laden schimmernde Platzhalter in der Form der Inhalte, die gleich kommen. Das macht das Laden nicht schneller, aber merklich ruhiger.
  • Leere Listen sind keine leeren Listen mehr, sondern erklären, was als Nächstes zu tun ist – passend zu dem Ziel, das du beim Start gewählt hast.
  • Die Tab-Leiste bleibt im neuen Glas-Look, der Seiten-Header ist dafür wieder schlicht und gut lesbar. Wir hatten beides in Glas ausprobiert; das war eine Idee zu viel.
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Aufräumen: aufgebraucht oder weggeworfen, jetzt auf einen Blick

Die mit 1.39 eingeführte Aufräumliste hat den Schritt bekommen, der ihr gefehlt hat. Nimmst du dort einen Artikel heraus, fragt Smantry nicht mehr in einem Textdialog nach dem Grund, sondern zeigt zwei illustrierte Karten: aufgebraucht oder weggeworfen. Der Unterschied ist in einer halben Sekunde erfasst, statt gelesen zu werden.

Dass beim Antippen der Ladekreis auf der gedrückten Karte erscheint, klingt nach einer Fußnote – es ist aber der Unterschied zwischen „ich weiß, was passiert" und „ich tippe noch mal".

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Haltbarkeitsdaten: der Feinschliff

Am neuen Haltbarkeits-Screen aus 1.39 haben wir dort nachgezogen, wo Feedback kam:

  • Ein Tipp statt zwei: Die Datumseingabe öffnet sich direkt, ohne Zwischenschritt.
  • Die Jahresliste startet beim aktuellen Jahr – nicht mehr irgendwo in den Vierzigern, mit minutenlangem Scrollen bis heute.
  • Auf dem iPad folgt der Dialog jetzt der Ausrichtung des Geräts, auch im Querformat.
  • „Läuft nicht ab" wird endlich überall respektiert: keine Ablauf-Markierung in der Liste und kein MHD-Status bei Artikeln, die du als dauerhaft haltbar markiert hast.
  • In der Artikel-Detailansicht steht der Ablaufstatus jetzt im Klartext, statt nur als farbiger Punkt.

Anmelden: ein Tipp, ein Konto

Die Anmeldung läuft jetzt über eine eigene, abgesicherte Anmeldeseite (`identity.smantry.com`) – und vor allem: Sie öffnet sich mit einem Tipp und weiß dabei schon, ob du dich anmelden oder registrieren wolltest. Die Fälle, in denen früher zwei Konten entstanden, weil eine E-Mail-Adresse schon mit einem anderen Anmeldeweg verknüpft war, führen jetzt zu einer Rückfrage statt zu einem Fehler.

Nebenbei: Neue Konten werden jetzt in deiner Sprache angelegt. Bisher konnte es passieren, dass Willkommens-Inhalte und E-Mails still auf Englisch kamen, obwohl die App auf Deutsch lief.

Weitere Verbesserungen

  • Produktbilder in Groß: Das Antippen eines Produktbilds öffnet es wieder in der Vollansicht – auch direkt aus der Vorratsliste, und über dem Header statt darunter.
  • Formular bleibt offen: Wählst du beim Anlegen eines neuen Produkts ein Foto aus, schließt sich das Formular nicht mehr – deine Eingaben bleiben stehen.
  • Alle Lagerorte im Verschieben-Dialog: Beim Verschieben eines Artikels waren unter Umständen nicht alle Ziele sichtbar. Jetzt schon.
  • Lagerort anlegen: Schlägt das Anlegen fehl, sagt die App das – statt still nichts zu tun. Namen aus reinen Leerzeichen lehnt sie jetzt ab.
  • Drucken unter Android: Die als PDF gedruckte Vorratsliste lässt sich wieder öffnen.
  • Produktdatenbank: Kann ein Produkt beim Speichern nicht mit der Produktdatenbank abgeglichen werden, erfährst du das jetzt – statt es stillschweigend zu verlieren.
  • Barrierefreiheit: Filterzeilen werden korrekt als Auswahlkästchen angesagt, die Knöpfe für den Entnahmegrund haben sprechende Labels, und kleine Knöpfe halten wieder die 44-Punkt-Mindestgröße ein.
  • Weniger Fehlalarme: Kurze Netzwerkaussetzer werden nicht mehr als Fehler gemeldet, und hängende Verbindungen zur Datenbank stellen sich selbst wieder her, statt in einer leeren Liste zu enden.

Und für Unternehmen: Smantry Enterprise

Ein großer Teil der Arbeit dieser beiden Versionen ist im Privathaushalt unsichtbar, weil er für Betriebe gedacht ist: Haushalte können jetzt zu einem Unternehmen gehören, mit Rollen, Sitz-basierter Abrechnung und einem Protokoll aller Bestandsänderungen. In der App siehst du davon nur, was dich betrifft – etwa den Hinweis „Dieses Konto wird von deinem Unternehmen verwaltet" – und die Möglichkeit, Material an Personen auszugeben und zurückzunehmen, direkt am Telefon.

Wenn du Smantry beruflich einsetzt: Schreib uns, wir zeigen es dir.

Jetzt aktualisieren

Smantry 1.42 steht im App Store und bei Google Play bereit. Ein Tipp auf „Aktualisieren" genügt – und dann nimm dir zehn Minuten für den neuen Inventarmodus. Ein Lagerort reicht, um zu sehen, worum es geht.

Du hast Feedback zu den neuen Funktionen oder eine Idee für die nächste Version? Sag es uns direkt in der App über den Support-Chat oder im Feedback-Portal. Der „unter Mindestbestand"-Filter, der Ein-Tipp-Kalender und der monatsgenaue Modus sind genau dort entstanden.

27. September 2026
8 Min. gelesen