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Endlich kommt sie: Die Kategorisierung von Artikeln 🎉

Kira Zabe

20. August 2025 · Lesezeit: 2 Minuten
Endlich kommt sie: Die Kategorisierung von Artikeln

Wir haben in den letzten Monaten zahlreiche RĂŒckmeldungen von euch gesammelt – und die Nachfrage nach einer besseren Organisation der VorrĂ€te war einer der hĂ€ufigsten WĂŒnsche. Bald wird es möglich sein, eure Artikel in individuelle Kategorien einzuteilen, damit ihr noch schneller den Überblick behaltet.

Warum Kategorien so praktisch sind

  • đŸ„Š Mehr Ordnung im Vorrat: Statt einer langen Liste könnt ihr eure Produkte nach Kategorien wie „GemĂŒse“, „GetrĂ€nke“ oder „Haushaltswaren“ strukturieren.
  • ⏱ Schnelleres Finden: Kein langes Scrollen mehr – ihr springt direkt zur passenden Kategorie.
  • đŸ‘šâ€đŸ‘©â€đŸ‘§â€đŸ‘Š Bessere Zusammenarbeit: In Gemeinschaften oder Familienhaushalten sieht jeder sofort, wo etwas hingehört.
  • 🌍 Individuelle Anpassung: Ihr könnt eigene Kategorien anlegen, die zu euren BedĂŒrfnissen passen – ob fĂŒr Meal Prep, Vorratshaltung oder einfach euren persönlichen Alltag.

Euer Wunsch wird RealitĂ€t ✹

Wir wissen, wie wichtig euch dieses Feature ist. Darum hat unser Entwicklerteam die Kategorisierung mit hoher PrioritĂ€t umgesetzt. Schon bald wird sie Schritt fĂŒr Schritt in der App verfĂŒgbar sein – und damit einer der grĂ¶ĂŸten WĂŒnsche unserer Community in ErfĂŒllung gehen.

Behalte VorrÀte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.

Oder direkt im Browser ausprobieren – ganz ohne Installation

Wir freuen uns riesig, dass wir euch damit das Leben im Alltag noch einfacher machen können. Bleibt gespannt – wir halten euch wie immer auf dem Laufenden, wann die Funktion offiziell freigeschaltet wird.

👉 Habt ihr schon Ideen, wie ihr eure Kategorien strukturieren wollt? Schreibt uns gerne eure VorschlĂ€ge oder WĂŒnsche – vielleicht fließt euer Input noch direkt in die Weiterentwicklung mit ein.

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Zwei Screenshots aus Smantry 1.39: das Widget „LĂ€uft bald ab“ auf dem Android-Home-Screen und der neue Haltbarkeits-Screen

Smantry 1.39: Widgets fĂŒr den Home-Screen, ein neuer Haltbarkeits-Screen und eine AufrĂ€umhilfe

Das Sommer-Update ist da – und es ist eines der grĂ¶ĂŸten seit langem. Smantry 1.39 bĂŒndelt alles, was seit Version 1.37 entstanden ist: Ablaufdaten landen jetzt direkt auf deinem Home-Screen, die Eingabe von Haltbarkeitsdaten hat eine eigene Seite bekommen, und fĂŒr die Artikel, die man irgendwann einfach vergisst, gibt es jetzt eine AufrĂ€umliste. Hier ist der Überblick.

Dein Vorrat auf dem Home-Screen: Widgets fĂŒr iOS und Android

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Der wichtigste Blick in Smantry ist der auf die Frage: Was lĂ€uft demnĂ€chst ab? Ab sofort musst du dafĂŒr die App gar nicht mehr öffnen – das Widget „LĂ€uft bald ab“ bringt die Antwort direkt auf den Home-Screen. Auf iOS ist es neu, auf Android haben wir es in dieser Version generalĂŒberholt: Es bekam wieder verlĂ€sslich Daten, zeigt jetzt dieselben Countdown-Texte wie auf iOS und öffnet beim Antippen die passende Liste.

Auf dem iOS-Home-Screen gibt es das Widget in zwei GrĂ¶ĂŸen:

  • Klein: eine große Zahl zeigt, wie viele Artikel in deinem Erinnerungs-Zeitraum fĂ€llig werden – plus das dringendste Produkt.
  • Mittel: mehrere Artikel mit Countdown („heute“, „morgen“, „in 3 Tagen“).

Dazu kommen auf iOS drei Lock-Screen-Widgets: rund, rechteckig und als schmale Zeile ĂŒber der Uhr – fĂŒr den Blick aufs Display, ohne zu entsperren.

Die Farben helfen beim Priorisieren: Rot heißt ĂŒberfĂ€llig, Orange heute fĂ€llig, Gelb in den nĂ€chsten drei Tagen. Wichtig dabei: Der Zeitraum, den das Widget als „bald“ betrachtet, ist kein fester Wert – es ĂŒbernimmt den Erinnerungs-Zeitraum aus deinen Einstellungen. Und wenn gerade nichts ansteht, zeigt ein grĂŒner Haken „Dein Vorrat ist gepflegt“ – das beste Widget ist manchmal das, das dich in Ruhe lĂ€sst.

Technisch schön gelöst: Das Widget zĂ€hlt die Tage selbst weiter und bleibt korrekt, auch wenn du die App gar nicht öffnest. Es braucht dafĂŒr weder Internet noch einen eigenen Datenbank-Zugriff – die App legt beim Benutzen einfach einen lokalen Schnappschuss deiner Ablaufdaten ab. Auf iOS lĂ€uft das Widget ab iOS 16.

Ein Tipp auf das Widget fĂŒhrt dich außerdem nicht mehr nur in die App, sondern direkt in die gefilterte Ansicht mit genau den Artikeln, um die es geht – abgelaufene inklusive.

Der neue Haltbarkeits-Screen: Datum eingeben ohne Umwege

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Das MHD einzutragen ist der hĂ€ufigste Handgriff in Smantry – und genau deshalb hat er jetzt eine eigene, aufgerĂ€umte Seite bekommen. Egal ob du einen Artikel scannst oder manuell anlegst: Statt eines kleinen Dialogs mit ZahlenrĂ€dern öffnet sich der neue Haltbarkeits-Screen mit allem an einem Ort:

  • Art des Datums wĂ€hlen: MHD oder Verbrauchsdatum – mit einem Hinweis, der den Unterschied erklĂ€rt („Meist auch danach noch genießbar.“ gegenĂŒber „Danach nicht mehr essen.“). Der Speichern-Button sagt dir dabei immer, was du gerade setzt: „Haltbarkeit speichern“ oder „Verbrauch speichern“.
  • Schnellauswahl: „In 3 Tagen“, „In 1 Woche“, „In 2 Wochen“, „In 1 Monat“, „In 3 Monaten“, „In 1 Jahr“ – ein Tipp genĂŒgt. FĂŒr Reis, Konserven & Co. gibt es „Kein MHD (lange haltbar)“ – diese Auswahl bleibt jetzt auch zuverlĂ€ssig gespeichert. Beim Einlagerungsdatum, das ja in der Vergangenheit liegt, dreht sich die Liste passend um: „Heute“, „Gestern“, „Vor 1 Woche“ und so weiter.
  • Feinjustieren: Mit − und + springst du tageweise, die relative Anzeige („In 31 Tagen“) gibt dir sofort ein GefĂŒhl fĂŒrs Datum.
  • Kalender inklusive: Der eingebaute Kalender ist auf sinnvolle Jahre begrenzt – kein versehentliches Verscrollen ins Jahr 1900 mehr.

Das Einlagerungsdatum hat ĂŒbrigens seinen eigenen Screen bekommen, statt sich eine Auswahlliste mit dem Ablaufdatum zu teilen. Beide Daten werden nie gleichzeitig bearbeitet – das klingt nach einem Detail, hat aber genau die Verwechslungen beseitigt, ĂŒber die vorher am hĂ€ufigsten Feedback kam.

Auch praktisch: Die Eingabe bleibt jetzt immer ĂŒber der Tastatur sichtbar, und der Scan-Flow bricht nicht mehr ab, wenn beim allerersten Datum die Benachrichtigungs-Erlaubnis abgefragt wird.

Nur Monat und Jahr? Reicht jetzt.

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Auf vielen Produkten steht kein vollstĂ€ndiges Datum, sondern nur „mindestens haltbar bis 05.2027“. Einer der meistgewĂŒnschten Community-VorschlĂ€ge ist deshalb jetzt umgesetzt: der „Nur Monat“-Modus.

Einfach im Haltbarkeits-Screen von „Tag genau“ auf „Nur Monat“ umschalten, „MM.JJJJ“ eintippen – fertig. Smantry speichert automatisch das Monatsende, also den letzten Tag, an dem das Produkt laut Aufdruck noch haltbar ist. Kein RĂ€tselraten mehr, welcher Tag es denn nun sein soll.

Dass es nur der Monat war, merkt sich Smantry dabei: In der Liste, auf der Website und im PDF-Export erscheint dann auch nur der Monat – und nicht ein tagesgenaues Datum, das so nie auf der Packung stand.

Vergessene Artikel: die neue AufrÀumliste

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Jeder Vorrat hat sie: Artikel, die lĂ€ngst abgelaufen sind und trotzdem seit Wochen unangetastet in der Liste stehen. Bisher hat Smantry darauf hingewiesen – aber nichts angeboten, um sie loszuwerden.

Das Ă€ndert der neue „AufrĂ€umen“-Screen. Er sammelt alle Artikel, die seit ĂŒber 14 Tagen abgelaufen sind und seitdem nicht angefasst wurden, die am lĂ€ngsten ĂŒberfĂ€lligen zuerst. Und er gibt dir genau zwei Knöpfe pro Artikel:

  • Roter MĂŒlleimer („Weg“) – der Artikel wandert aus dem Vorrat.
  • GrĂŒner Haken („Noch da“) – alles bleibt, wie es ist, du hast nur bestĂ€tigt, dass der Artikel noch existiert.

Auf dem Dashboard fĂŒhrt eine Karte hin („3 Artikel warten auf dich“), die sich automatisch versteckt, solange es nichts aufzurĂ€umen gibt. Kein Badge, das dich dauerhaft anmahnt.

MHD oder Verbrauchsdatum? Der Unterschied zĂ€hlt jetzt ĂŒberall

„Mindestens haltbar bis“ ist eine Empfehlung – „zu verbrauchen bis“ eine Grenze. Smantry unterscheidet die beiden jetzt durchgĂ€ngig, in der App und in der Web-Version. Beim Hackfleisch setzt du ein Verbrauchsdatum, bei den Nudeln ein MHD, und lang haltbare Artikel markierst du als „lĂ€uft nicht ab“ – sie tauchen dann gar nicht erst in den Ablauf-Warnungen auf.

Dazu passen zwei neue Filter: „noch nicht abgelaufen“ – eine Ansicht fĂŒr alles, was noch gut ist, als GegenstĂŒck zum bestehenden „abgelaufen“-Filter – und „bald ablaufend oder abgelaufen“, die Ansicht, in der du nach einem Tipp aufs Widget landest.

Erinnerungen, die zum Produkt passen

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Bisher galt ein Erinnerungs-Zeitraum fĂŒr alles: fĂŒnf Tage vor MHD, egal ob Joghurt oder TiefkĂŒhlpizza. Jetzt kannst du ihn pro Artikel setzen. Im Artikel-Formular gibt es dafĂŒr das Feld „Erinnerung (Tage vor MHD)“ – lĂ€sst du es leer, gilt weiter dein Standardwert aus den Einstellungen.

Praktisch fĂŒr alles, was mehr Vorlauf braucht: Bei einer Packung Fleisch, die du noch einfrieren willst, sind zwei Tage zu spĂ€t – bei Konserven sind zwei Wochen Vorwarnung dagegen nur LĂ€rm.

Abgelaufen ist nicht gleich abgelaufen

Ein Joghurt, der drei Tage ĂŒber dem MHD ist, ist eine andere Sache als eine Konserve, die drei Tage drĂŒber ist. Deshalb kann Smantry abgelaufene Artikel jetzt im VerhĂ€ltnis zu ihrer ursprĂŒnglichen Haltbarkeit bewerten, statt nur die Tage seit dem MHD zu zĂ€hlen.

Die Option findest du in den Einstellungen unter „Abgelaufene Artikel nach ihrer ursprĂŒnglichen Haltbarkeit bewerten“ – zusammen mit zwei Schwellen, ab welchem Anteil der ursprĂŒnglichen Haltbarkeit ein Artikel gelb beziehungsweise rot wird. Wer es lieber schlicht mag, lĂ€sst die Option einfach aus.

Aufgebraucht oder weggeworfen? Ein Tipp macht den Unterschied

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Wenn du einen Artikel aus dem Vorrat nimmst, kannst du jetzt mit einem Tipp festhalten, ob er aufgegessen oder weggeworfen wurde – direkt am Artikel mit dem Gabel- beziehungsweise MĂŒlleimer-Button, oder beim Entfernen ĂŒber den Dialog („Wurde er aufgebraucht oder musstest du ihn wegwerfen?“). Das funktioniert auch fĂŒr Teilmengen, wenn du nur die HĂ€lfte wegwerfen musstest.

Warum das wichtig ist: Smantry hilft dir, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Und das gelingt am besten, wenn du weißt, was genau bei dir regelmĂ€ĂŸig in der Tonne landet. Diese Daten bleiben bei deinem Haushalt und werden die Grundlage fĂŒr kommende Statistiken – du wirst sehen können, wie viel du wirklich rettest.

Datumsformat: TT.MM.JJJJ, auch auf Englisch

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Bisher hing die Schreibweise von Datumsangaben an der App-Sprache – wer Smantry auf Englisch nutzte, bekam zwangsweise „MM/TT/JJJJ“. Das sind jetzt zwei unabhĂ€ngige Einstellungen: Unter „Datumsformat“ wĂ€hlst du „TT.MM.JJJJ“, „MM/TT/JJJJ“ (amerikanisch) oder „TT/MM/JJJJ“ (französisch) – unabhĂ€ngig davon, in welcher Sprache die App mit dir spricht. In der App und in der Web-Version.

Weitere Neuerungen im Überblick

  • Neue Einheiten: Artikel lassen sich jetzt auch in Portionen und Packungen zĂ€hlen – fĂŒr alles, was sich nicht in Gramm oder Litern denken lĂ€sst.
  • Premium zu zweit: Dein individuelles Premium-Abo enthĂ€lt jetzt eine zweite Lizenz. Lade deine:n Partner:in einfach per Einladung ins Team ein – ohne Aufpreis.
  • Regal und Fach im Blick: Die Vorratsliste zeigt jetzt das Detail-Fach eines Lagerorts und das frĂŒheste MHD eines Artikels direkt in der Zeile.
  • Umziehen statt löschen: Beim Löschen eines Lagerorts bietet Smantry an, die Artikel stattdessen zu verschieben – auch in den Lagerort eines anderen Haushalts.
  • Filter, die bleiben: Deine Filter in der Vorratsliste ĂŒberleben jetzt einen App-Neustart.
  • Nichts geht mehr verloren: Wird die App mitten in der Artikel-Eingabe vom System beendet, sind deine eingetippten Daten beim nĂ€chsten Start wieder da.
  • Scanner-Feinschliff: Barcodes werden jetzt auch mit Frontkamera und gedrehtem GerĂ€t korrekt erkannt, der Scanner friert nicht mehr ein, wenn du zu ihm zurĂŒckkehrst, und wenn der Kamera-Zugriff fehlt, fĂŒhrt dich die App direkt in die Einstellungen.
  • Siri und Kurzbefehle (iOS): In der Kurzbefehle-App findest du drei neue Smantry-Aktionen – „What expires soon?“ antwortet direkt in Siri, ohne die App zu starten. Die Aktionen brauchen iOS 17 und sind bislang nur auf Englisch verfĂŒgbar.
  • E-Mails in deiner Sprache: BestĂ€tigungs- und Passwort-ZurĂŒcksetzen-Mails kommen jetzt in der Sprache deiner App an.
  • PDF-Export aufgerĂ€umt: Die gedruckte Vorratsliste ist jetzt genauso sortiert und gefiltert wie deine Ansicht in der App.
  • Abo-Verwaltung: Planwechsel funktionieren jetzt ohne Risiko einer Doppelabrechnung, und mit „Status aktualisieren“ holst du den Abo-Status nach einem Kauf sofort nach – falls er noch hinterherhinkt.
  • Bessere Lesbarkeit: Große Systemschriften werden jetzt unterstĂŒtzt – die Skalierung wird nach oben begrenzt, statt sie zu ignorieren, damit das Layout zusammenhĂ€lt.

Jetzt aktualisieren

Smantry 1.39 steht im App Store und bei Google Play bereit. Öffne einfach den Store und lade das Update – dein Vorrat wartet schon auf sein Widget.

Du hast Feedback zu den neuen Funktionen oder eine Idee fĂŒr die nĂ€chste Version? Sag es uns direkt in der App ĂŒber den Support-Chat oder im Feedback-Portal. Genau daraus sind der „Nur Monat“-Modus, die Erinnerung pro Artikel und viele weitere Verbesserungen dieses Updates entstanden.

19. August 2026
8 Min. gelesen
Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft

Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft

Der Sommer bringt Grillabende, Urlaubsreisen und prallgefĂŒllte WochenmĂ€rkte. Was dabei oft ĂŒbersehen wird: Ausgerechnet in den warmen Monaten landen in deutschen Haushalten besonders viele Lebensmittel im MĂŒll. Die GrĂŒnde sind ĂŒberraschend alltĂ€glich – und mit etwas Überblick leicht zu vermeiden.

Wie groß ist das Problem? Die Zahlen

Bevor wir uns den Sommer-Besonderheiten widmen, lohnt ein Blick auf das Gesamtbild. Laut Bericht des Bundesministeriums fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMLEH) wurden in Deutschland im Jahr 2022 rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.

Das Erschreckende daran: Knapp 58 Prozent dieser AbfĂ€lle entstehen in privaten Haushalten – das entspricht etwa 79 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Nicht in Restaurants, nicht in SupermĂ€rkten. Bei uns zu Hause.

Die Initiative Zu gut fĂŒr die Tonne fasst es so zusammen: Der grĂ¶ĂŸte Hebel liegt im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher – und damit auch die grĂ¶ĂŸte Chance, etwas zu Ă€ndern.

Warum der Sommer die kritischste Jahreszeit ist

1. Hitze beschleunigt den Verderb

Der wichtigste Faktor ist simpel: WĂ€rme lĂ€sst Lebensmittel schneller schlecht werden. Laut R+V Versicherung verdoppelt sich die Zahl von Bakterien bei sommerlichen Temperaturen innerhalb von nur 20 Minuten. Einzelne Lebensmittel können dadurch bereits auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause verderben – etwa wenn sie im aufgeheizten Auto transportiert werden.

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) warnt ausdrĂŒcklich: Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eierspeisen vertragen hohe Temperaturen besonders schlecht. Wer im Sommer die KĂŒhlkette unterbricht, riskiert nicht nur Lebensmittelverschwendung – sondern im schlimmsten Fall auch eine Lebensmittelvergiftung.

Besonders schnell verderblich im Sommer:

  • Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
  • WeichkĂ€se und Aufschnitt
  • Avocados (schwer einzuschĂ€tzen, schnell ĂŒberreif)
  • Fleisch und Fisch
  • Frische KrĂ€uter

2. Wir kaufen im Sommer impulsiver

Im Winter sind die meisten EinkĂ€ufe geplant. Im Sommer locken MĂ€rkte mit frischen Erdbeeren, GrillstĂ€nde mit spontanen Zutaten, und wir kaufen großzĂŒgiger ein als ĂŒblich. Das Problem: Was auf dem Markt verlockend aussieht, liegt am nĂ€chsten Tag oft vergessen im GemĂŒsefach – und verdirbt doppelt so schnell wie im Winter.

3. Grillabende erzeugen regelmĂ€ĂŸig Reste

Die Grillsaison ist ein besonderes Kapitel der Lebensmittelverschwendung. Man kauft fĂŒr zehn Personen, es kommen sieben. Man plant großzĂŒgig, weil der Abend spontan werden soll. Das Ergebnis: Fleisch, GrillgemĂŒse und Salate, die niemand mehr möchte – und die im KĂŒhlschrank schneller vergessen werden als im Winter.

4. Urlaub und unbeaufsichtigte KĂŒhlschrĂ€nke

Eines der hĂ€ufigsten – und vermeidbarsten – Sommer-Szenarien: Man reist ab, ohne vorher den KĂŒhlschrank zu checken. Rucola von letzter Woche, Joghurt kurz vor Ablauf, KĂ€se, der eigentlich lĂ€ngst verbraucht sein sollte. Zwei Wochen spĂ€ter kommt man zurĂŒck und entsorgt alles auf einmal.

Was wirklich hilft: 5 konkrete Tipps fĂŒr den Sommer

Tipp 1: Vor dem Einkauf checken, was noch da ist

Der einfachste und wirkungsvollste Schritt. Wer weiß, was noch vorhanden ist, kauft gezielter und vermeidet DoppelkĂ€ufe. Mit einer App wie Smantry reicht ein kurzer Blick vor dem Einkaufen – alle VorrĂ€te, KĂŒhlschrankinhalt und Ablaufdaten auf einen Blick.

Tipp 2: KĂŒhlkette im Sommer konsequent einhalten

TiefkĂŒhlware und frisches Fleisch immer zuletzt in den Einkaufswagen legen. Bei Hitze eine KĂŒhltasche mitnehmen. EinkĂ€ufe direkt nach Hause und sofort in den KĂŒhlschrank rĂ€umen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt außerdem, an heißen Tagen kleinere Mengen und dafĂŒr öfter einzukaufen.

Tipp 3: Vor dem Urlaub gezielt aufrÀumen

Drei bis vier Tage vor der Abreise lohnt sich ein KĂŒhlschrank-Check: Was lĂ€uft bald ab? Was lĂ€sst sich noch verbrauchen oder einfrieren? Was kann man einer Nachbarin oder einem Nachbarn mitgeben? Wer das einmal bewusst macht, ist ĂŒberrascht, wie viel sich retten lĂ€sst – und reist mit gutem Gewissen ab.

Tipp 4: Grillmengen realistisch kalkulieren

Lieber konservativ planen und bei Bedarf nachgreifen. Übrig gebliebenes GrillgemĂŒse lĂ€sst sich hervorragend zu Salaten, Wraps oder Suppen weiterverarbeiten – aber nur wenn man noch weiß, was im KĂŒhlschrank steht und wann es verbraucht werden sollte.

Tipp 5: Richtig lagern im Sommer

Manche Lebensmittel vertragen im Sommer ausnahmsweise auch den KĂŒhlschrank, obwohl sie sonst lieber bei Zimmertemperatur stehen:

  • Tomaten und Paprika: Im Hochsommer können sie kurzzeitig in den KĂŒhlschrank – Aroma und Textur verĂ€ndern sich leicht, aber Verderb wird vermieden
  • Brot: Nicht im KĂŒhlschrank (wird trocken und hart), aber in einem belĂŒfteten Brotkasten oder – bei lĂ€ngerer Lagerung – portionsweise im TiefkĂŒhler
  • Öle: An einem dunklen, kĂŒhlen Ort lagern; bei starker Hitze kann der KĂŒhlschrank sinnvoll sein

Das eigentliche Problem: Fehlender Überblick

Lebensmittelverschwendung entsteht selten aus GleichgĂŒltigkeit. Sie entsteht aus UnĂŒbersichtlichkeit. Wir wissen nicht, was wir haben. Wir kaufen doppelt. Wir vergessen, was hinten im KĂŒhlschrank steht.

Der erste Schritt ist deshalb nicht ein neues Rezept oder eine neue Gewohnheit – sondern Überblick. Wer weiß, was vorhanden ist und wann es verbraucht werden muss, trifft automatisch bessere Entscheidungen.

Die Smantry App wurde genau fĂŒr dieses Problem entwickelt: als digitales GedĂ€chtnis, das im Alltag unterstĂŒtzt – ohne Aufwand, ohne Umgewöhnung, ohne schlechtes Gewissen.

→ Jetzt kostenlos testen

Fazit: Der Sommer ist lösbar

79 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr – das klingt nach einem strukturellen Problem, das der Einzelne kaum beeinflussen kann. Aber gerade im Sommer zeigt sich: Viele dieser Verluste entstehen in ganz konkreten Momenten. Beim zu großzĂŒgigen Grillkauf. Beim Urlaub ohne KĂŒhlschrank-Check. Beim Vergessen des Joghurts hinter der Saftflasche.

Kleine VerhaltensÀnderungen haben im Sommer deshalb eine besonders direkte Wirkung. Und wer dabei ein digitales GedÀchtnis nutzt, muss sich noch nicht mal besonders viel merken.

WeiterfĂŒhrende Quellen und Links

Smantry App – weniger wegwerfen, mehr behalten. App kostenlos herunterladen | Alle Blog-Artikel

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21. Mai 2026
5 Min. gelesen
Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geÀndert haben

Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geÀndert haben

Vielleicht hast du in letzter Zeit nach „Speisekammer App" gesucht und plötzlich einen anderen Namen gelesen. Vielleicht hat dich das verwirrt oder du hast gedacht, die App gibt es nicht mehr. Vielleicht bist du sogar auf eine andere App umgestiegen, weil du uns nicht wiedergefunden hast.

Das tut uns leid. Und genau deshalb schreiben wir heute diesen Artikel.

Wir sind noch da. Wir sind Smantry. Und wir erklĂ€ren dir gerne, was passiert ist, warum wir diesen Schritt gegangen sind, und warum das fĂŒr dich als Nutzerin oder Nutzer eigentlich nur gute Nachrichten bedeutet.

Was war Speisekammer.App ĂŒberhaupt?

Speisekammer.App war der Name, mit dem wir gestartet sind. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig: eine App, die dir hilft, den Überblick ĂŒber deinen Vorrat zu behalten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und beim Einkaufen cleverer zu werden.

Jeden Tag landen Lebensmittel im MĂŒll, nur weil man vergessen hat, dass noch etwas im KĂŒhlschrank liegt. Weil man doppelt eingekauft hat. Weil das MHD ĂŒbersehen wurde. Speisekammer.App wollte genau das Ă€ndern, mit einem digitalen Vorratssystem, das einfach funktioniert.

Und es hat funktioniert. Tausende von Menschen haben die App genutzt, ihre KĂŒhlschrĂ€nke besser organisiert und merklich weniger weggeworfen. Das macht uns stolz.

Aber irgendwann haben wir gemerkt: Der Name hĂ€lt uns zurĂŒck.

Warum der Name Speisekammer.App an seine Grenzen gestoßen ist

Ein guter Produktname wÀchst mit dem Produkt mit. Und genau da lag das Problem.

„Speisekammer" ist ein wunderbares deutsches Wort. Jeder kennt es, jeder versteht es sofort. Aber es ist auch ein sehr spezifisches Wort. Es beschreibt einen Ort, einen einzelnen Raum im Haus, in dem VorrĂ€te gelagert werden.

Was wir gebaut haben, ist lĂ€ngst ĂŒber diesen einen Raum hinausgewachsen. Wir helfen dir nicht nur dabei, deinen Vorratsschrank zu verwalten. Wir denken mit dir gemeinsam darĂŒber nach, wie du als Haushalt insgesamt bewusster mit Lebensmitteln umgehst: vom Einkaufszettel ĂŒber die Resteverwertung bis hin zur Frage, was du diese Woche ĂŒberhaupt kochen kannst, basierend auf dem, was du schon zuhause hast.

➜ Einfache Tricks fĂŒr die Nutzung der Smantry-App

Dazu kommt: Der Name Speisekammer.App hat es uns schwer gemacht, international zu denken. Eine App, die nur auf Deutsch funktioniert, weil schon der Name ĂŒbersetzt keinen Sinn mehr ergibt, das ist ein strukturelles Problem. Smantry hingegen funktioniert in jeder Sprache, klingt modern und lĂ€sst sich merken.

Was steckt hinter dem Namen Smantry?

Smantry ist eine Kombination aus Smart und Pantry. Also: die clevere, vorausschauende Version deiner Speisekammer.

Smart steht dabei nicht nur fĂŒr intelligent im technischen Sinne. Es steht fĂŒr eine neue Art, den Alltag zu denken: weniger verschwenden, bewusster konsumieren, besser planen, ohne dabei komplizierter zu leben. Ganz im Gegenteil.

➜ Smantry: Nicht perfekt – aber mit viel Herz gemacht

Pantry ist das englische Wort fĂŒr Speisekammer und hat in den letzten Jahren eine Art Comeback erlebt. Immer mehr Menschen reden ĂŒber Pantry-Organisation, Meal Prepping und Zero Waste Cooking. Smantry setzt genau dort an und verbindet diesen Trend mit einem praktischen, alltagstauglichen Tool.

Der Name fĂŒhlt sich vielleicht noch nicht so vertraut an wie „Speisekammer". Das verstehen wir. Neue Namen brauchen Zeit. Aber wir glauben, dass Smantry der richtige Name fĂŒr das ist, was diese App heute ist und morgen noch werden wird.

Was hat sich fĂŒr dich als Nutzer geĂ€ndert? Spoiler: Sehr wenig

Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels, deshalb lesen wir ihn gemeinsam langsam durch.

Dein Account existiert noch. Genau so, wie du ihn hinterlassen hast.

Deine Daten sind noch da. Keine Verluste, keine LĂŒcken, kein Neustart.

Deine Listen, deine Produkte, deine Einstellungen: alles erhalten.

Die App funktioniert weiterhin auf deinem GerÀt. Du musst dich nicht neu anmelden, nichts neu einrichten, nichts neu tippen.

Was du siehst, ist ein neues Logo, ein neuer Name, eine frisch gestaltete OberflĂ€che, die klarer und intuitiver ist als vorher. Aber das HerzstĂŒck der App, deine Daten und das System dahinter, das ist geblieben. Wir haben nur das Haus renoviert, nicht abgerissen.

➜ Alle neuen Features in der Smantry App auf einen Blick

Warum wir diesen Artikel jetzt schreiben

Weil Vertrauen das Wichtigste ist, was wir haben.

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer, die frĂŒher aktiv mit Speisekammer.App gearbeitet haben, uns nicht mehr finden konnten. Sie haben nach dem alten Namen gesucht und standen vor einem Fragezeichen. Manche sind gegangen, weil sie dachten, die App sei eingestellt worden.

Das war kein geplanter Übergang, das war eine LĂŒcke. Und diese LĂŒcke schließen wir jetzt.

Wenn du uns verloren hattest: Willkommen zurĂŒck.

Wenn du uns gerade zum ersten Mal findest: Schön, dass du hier bist.

Und wenn du schon dabei geblieben bist durch den ganzen Wandel: Danke. Ihr habt uns angetrieben.

Smantry und das Thema Lebensmittelverschwendung, eine Mission, die sich nicht geÀndert hat

Egal wie wir heißen, worum es uns geht, das bleibt dasselbe.

In Deutschland landen jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel im MĂŒll. Ein Großteil davon passiert nicht in Restaurants oder SupermĂ€rkten, sondern zuhause, in privaten Haushalten, bei dir und bei uns. Joghurt, der abgelaufen ist. GemĂŒse, das vergessen wurde. Die Reste vom Montag, die es nicht bis Mittwoch geschafft haben.

➜ Aus wenig viel machen: So zauberst du einfache Rezepte aus deinen Resten đŸ„•đŸ„–âœš

Smantry ist unsere Antwort darauf. Kein erhobener Zeigefinger, keine Verzichtslogik. Sondern ein Werkzeug, das dir den Alltag leichter macht und nebenbei dafĂŒr sorgt, dass weniger weggeworfen wird. Gut fĂŒr dein Portemonnaie. Gut fĂŒr die Umwelt. Gut fĂŒr dein Gewissen.

Das war die Mission von Speisekammer.App. Das ist die Mission von Smantry. Kein Unterschied.

Was als nÀchstes kommt

Der Namenswechsel war kein Endpunkt, er war ein Neustart. In den kommenden Monaten werden wir Smantry weiterentwickeln, neue Features veröffentlichen und die Community rund um bewusstes Einkaufen und smarte Vorratshaltung weiter aufbauen.

Du kannst dabei sein.

➜ Hier geht's direkt zur Smantry App

Wenn du Fragen hast, Feedback oder einfach mal sagen möchtest, dass du froh bist, uns wiedergefunden zu haben, schreib uns. Wir lesen alles und antworten wirklich.

Das Smantry-Team

Noch Fragen zum Namenswechsel oder zur App? Schreib uns oder besuche unsere FAQ-Seite.

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30. April 2026
5 Min. gelesen
Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat

Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat

Von Bewusstsein zu Verantwortung: Warum jeder von uns beim nÀchsten Fischkauf an Timmys denken sollte.


Seit Anfang MĂ€rz 2026 hĂ€lt ein Buckelwal Deutschland in Atem. „Timmy" oder liebevoll auch „Hope" genannt wurde erstmals im Hafen von Wismar gesichtet, hatte sich in einem Netz verfangen und wurde gerettet. Seitdem kĂ€mpfen Freiwillige, TierĂ€rztinnen, Politiker und die ganze Nation emotional mit ihm. Menschenketten, Rettungsboote, SandsĂ€cke, Drohnen. Alles wird versucht, um dieses eine Tier zu retten.
Das ist schön. Und das ist auch gut so.
Aber es stellt uns auch eine unbequeme Frage: Warum bewegt uns ein einzelner Wal so sehr, wÀhrend wir jeden Tag Produkte kaufen, die Wale und Delfine systematisch töten?

Was Timmy mit unserem Alltag verbindet

Timmys Geschichte ist nicht nur ein Naturschauspiel. Sie ist auch ein Spiegel. Laut Wikipedia ist sein Auftauchen an deutschen KĂŒsten ein Zeichen der teilweisen Erholung der Buckelwalpopulationen – Ergebnis jahrzehntelanger internationaler Schutzmaßnahmen und des Moratoriums auf kommerziellen Walfang. Der Schutz hat gewirkt.
Gleichzeitig stirbt Timmy möglicherweise genau an dem, was tÀglich passiert: Fischernetzen.
Sein erstes Auftreten: Er hatte sich in einem Netz verfangen.

Beifang: Die unsichtbare Katastrophe

Beifang ist weltweit die hÀufigste Todesursache von MeeressÀugern. Was wenige wissen: Mit jedem FischstÀbchen, jeder Thunfischdose, jedem Krabbencocktail kann dieses stille Massensterben mitfinanziert werden.
Was genau ist Beifang? Beim Fischen mit großen Netzen (Schleppnetzen, Stellnetzen oder Ringwaden) landen nicht nur Zielfische im Netz. Auch Wale, Delfine, Meeresschildkröten, Haie und Seevögel werden mitgefangen. Viele sterben qualvoll, weil sie nicht mehr auftauchen können oder durch den Druck des Netzes verletzt werden.
Besonders dramatisch: Der Tod eines einzigen Wals kann eine ganze Familiengruppe destabilisieren. Wale leben in engen sozialen VerbĂ€nden. Stirbt die erfahrene Matriarchin, die die besten FuttergrĂŒnde kennt, leidet die gesamte Gruppe.

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Wie man die Lebensmittellagerung optimiert – clevere Hacks fĂŒr die Vorratskammer

Das MSC-Siegel: Kein Freifahrtschein fĂŒr Wale

Viele Verbraucher:innen vertrauen dem blauen MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) als Garant fĂŒr nachhaltigen Fischfang. Das Problem: Selbst MSC-zertifizierte Produkte garantieren keinen ausreichenden Walschutz.
Laut einer Studie von NABU und BirdLife International erhielten nur 13 % der untersuchten MSC-zertifizierten Fischereien eine gute Bewertung beim Thema Beifang. Bei der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit gingen die ungewollten Beifangquoten von Walen, Delfinen und anderen bedrohten Arten nach der Zertifizierung nicht einmal zurĂŒck.
Auch die Whale and Dolphin Conservation Organisation (WDC) ist eindeutig: MSC-Zertifizierungen garantieren nicht, dass Wale und Delfine beim Fang nicht litten oder starben.

Welche Fischprodukte sind besonders problematisch?

Diese Produkte und Fangmethoden stehen besonders in der Kritik:

đŸš« Meiden oder hinterfragen

  • Thunfisch aus dem Ringwadennetz (hĂ€ufig in Dosen). Hoher Delfinbeifang, selbst MSC-zertifizierte Fischereien im mexikanischen Pazifik wurden kritisiert
  • Garnelen und Shrimps. Insbesondere aus Trawlerfischerei mit Grundschleppnetzen, die auch den Meeresboden zerstören; außerdem: Nordatlantische Garnelen- und Hummerfischerei trĂ€gt nachweislich zum RĂŒckgang des nordatlantischen Glattwals bei
  • FischstĂ€bchen, Panierter Fisch und Fertigprodukte. Hier sind Herkunft und Fangmethode oft nicht deklariert
  • Krill-Produkte (NahrungsergĂ€nzungsmittel, Omega-3 aus Krill). Krill ist die Hauptnahrungsquelle der Wale; seine Befischung entzieht ihnen buchstĂ€blich die Lebensgrundlage
  • Stellnetzfisch aus Nord- und Ostsee. Laut WDC mit hoher Wahrscheinlichkeit mit negativen Auswirkungen auf Schweinswalpopulationen verbunden

Was können wir tun? Die gute Nachricht

Der Konsum entscheidet mit. Und hier wird smantry relevant: Wer bewusst einkauft, weniger verschwendet und gezielt Alternativen wÀhlt, tut bereits viel.

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đŸ“± So hilft die Smantry App

Wenn du mit Smantry Lebensmittel planst und Reste vermeidest, reduzierst du automatisch deinen Fußabdruck – auch fĂŒr die Meere. Wer bewusster plant, kauft gezielter, greift öfter zu pflanzenbasierten Proteinen und schaut zweimal auf das Etikett beim Fisch.
Tipp: Nutze Smantry, um Fischmahlzeiten öfter durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen, z.B. HĂŒlsenfrĂŒchte, Pilze oder Tofu als Hauptproteinquelle und spare Fisch fĂŒr Momente, in denen du wirklich weißt, was drinsteckt.

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Das Fazit: Timmy als Wendepunkt?

Millionen Menschen haben Timmy in den letzten Wochen mitgefiebert. Das zeigt, wie tief unsere Verbundenheit mit diesen faszinierenden Tieren ist. Jetzt gilt es, dieses GefĂŒhl in Handlung zu ĂŒbersetzen.
Denn wÀhrend Timmys Rettung im Mittelpunkt steht, sterben tÀglich Wale und Delfine lautlos in Netzen. Ohne Namen, ohne Hashtag, ohne Liveblog.
Lass uns dafĂŒr sorgen, dass die Empathie fĂŒr Timmy nicht mit seinem Schicksal endet. Sondern mit unserem nĂ€chsten Einkauf beginnt.


Quellen & weiterfĂŒhrende Links:

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23. April 2026
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