App-Updates

Smantry 1.39: Widgets für den Home-Screen, ein neuer Haltbarkeits-Screen und eine Aufräumhilfe

Matthias Schmid

19. August 2026 · Lesezeit: 9 Minuten
Zwei Screenshots aus Smantry 1.39: das Widget „Läuft bald ab“ auf dem Android-Home-Screen und der neue Haltbarkeits-Screen

Das Sommer-Update ist da – und es ist eines der größten seit langem. Smantry 1.39 bündelt alles, was seit Version 1.37 entstanden ist: Ablaufdaten landen jetzt direkt auf deinem Home-Screen, die Eingabe von Haltbarkeitsdaten hat eine eigene Seite bekommen, und für die Artikel, die man irgendwann einfach vergisst, gibt es jetzt eine Aufräumliste. Hier ist der Überblick.

Dein Vorrat auf dem Home-Screen: Widgets für iOS und Android

Das Smantry-Widget „Läuft bald ab“ auf dem Android-Home-Screen

Der wichtigste Blick in Smantry ist der auf die Frage: Was läuft demnächst ab? Ab sofort musst du dafür die App gar nicht mehr öffnen – das Widget „Läuft bald ab“ bringt die Antwort direkt auf den Home-Screen. Auf iOS ist es neu, auf Android haben wir es in dieser Version generalüberholt: Es bekam wieder verlässlich Daten, zeigt jetzt dieselben Countdown-Texte wie auf iOS und öffnet beim Antippen die passende Liste.

Auf dem iOS-Home-Screen gibt es das Widget in zwei Größen:

  • Klein: eine große Zahl zeigt, wie viele Artikel in deinem Erinnerungs-Zeitraum fällig werden – plus das dringendste Produkt.
  • Mittel: mehrere Artikel mit Countdown („heute“, „morgen“, „in 3 Tagen“).

Dazu kommen auf iOS drei Lock-Screen-Widgets: rund, rechteckig und als schmale Zeile über der Uhr – für den Blick aufs Display, ohne zu entsperren.

Die Farben helfen beim Priorisieren: Rot heißt überfällig, Orange heute fällig, Gelb in den nächsten drei Tagen. Wichtig dabei: Der Zeitraum, den das Widget als „bald“ betrachtet, ist kein fester Wert – es übernimmt den Erinnerungs-Zeitraum aus deinen Einstellungen. Und wenn gerade nichts ansteht, zeigt ein grüner Haken „Dein Vorrat ist gepflegt“ – das beste Widget ist manchmal das, das dich in Ruhe lässt.

Technisch schön gelöst: Das Widget zählt die Tage selbst weiter und bleibt korrekt, auch wenn du die App gar nicht öffnest. Es braucht dafür weder Internet noch einen eigenen Datenbank-Zugriff – die App legt beim Benutzen einfach einen lokalen Schnappschuss deiner Ablaufdaten ab. Auf iOS läuft das Widget ab iOS 16.

Ein Tipp auf das Widget führt dich außerdem nicht mehr nur in die App, sondern direkt in die gefilterte Ansicht mit genau den Artikeln, um die es geht – abgelaufene inklusive.

Der neue Haltbarkeits-Screen: Datum eingeben ohne Umwege

Der neue Haltbarkeits-Screen mit Schnellauswahl, Feinjustierung und Kalender

Das MHD einzutragen ist der häufigste Handgriff in Smantry – und genau deshalb hat er jetzt eine eigene, aufgeräumte Seite bekommen. Egal ob du einen Artikel scannst oder manuell anlegst: Statt eines kleinen Dialogs mit Zahlenrädern öffnet sich der neue Haltbarkeits-Screen mit allem an einem Ort:

  • Art des Datums wählen: MHD oder Verbrauchsdatum – mit einem Hinweis, der den Unterschied erklärt („Meist auch danach noch genießbar.“ gegenüber „Danach nicht mehr essen.“). Der Speichern-Button sagt dir dabei immer, was du gerade setzt: „Haltbarkeit speichern“ oder „Verbrauch speichern“.
  • Schnellauswahl: „In 3 Tagen“, „In 1 Woche“, „In 2 Wochen“, „In 1 Monat“, „In 3 Monaten“, „In 1 Jahr“ – ein Tipp genügt. Für Reis, Konserven & Co. gibt es „Kein MHD (lange haltbar)“ – diese Auswahl bleibt jetzt auch zuverlässig gespeichert. Beim Einlagerungsdatum, das ja in der Vergangenheit liegt, dreht sich die Liste passend um: „Heute“, „Gestern“, „Vor 1 Woche“ und so weiter.
  • Feinjustieren: Mit − und + springst du tageweise, die relative Anzeige („In 31 Tagen“) gibt dir sofort ein Gefühl fürs Datum.
  • Kalender inklusive: Der eingebaute Kalender ist auf sinnvolle Jahre begrenzt – kein versehentliches Verscrollen ins Jahr 1900 mehr.

Das Einlagerungsdatum hat übrigens seinen eigenen Screen bekommen, statt sich eine Auswahlliste mit dem Ablaufdatum zu teilen. Beide Daten werden nie gleichzeitig bearbeitet – das klingt nach einem Detail, hat aber genau die Verwechslungen beseitigt, über die vorher am häufigsten Feedback kam.

Auch praktisch: Die Eingabe bleibt jetzt immer über der Tastatur sichtbar, und der Scan-Flow bricht nicht mehr ab, wenn beim allerersten Datum die Benachrichtigungs-Erlaubnis abgefragt wird.

Nur Monat und Jahr? Reicht jetzt.

Der Nur-Monat-Modus: MM.JJJJ eingeben, gespeichert wird das Monatsende

Auf vielen Produkten steht kein vollständiges Datum, sondern nur „mindestens haltbar bis 05.2027“. Einer der meistgewünschten Community-Vorschläge ist deshalb jetzt umgesetzt: der „Nur Monat“-Modus.

Einfach im Haltbarkeits-Screen von „Tag genau“ auf „Nur Monat“ umschalten, `MM.JJJJ` eintippen – fertig. Smantry speichert automatisch das Monatsende, also den letzten Tag, an dem das Produkt laut Aufdruck noch haltbar ist. Kein Rätselraten mehr, welcher Tag es denn nun sein soll.

Dass es nur der Monat war, merkt sich Smantry dabei: In der Liste, auf der Website und im PDF-Export erscheint dann auch nur der Monat – und nicht ein tagesgenaues Datum, das so nie auf der Packung stand.

Vergessene Artikel: die neue Aufräumliste

Der Aufräumen-Screen mit grünem Haken und rotem Mülleimer je Artikel

Jeder Vorrat hat sie: Artikel, die längst abgelaufen sind und trotzdem seit Wochen unangetastet in der Liste stehen. Bisher hat Smantry darauf hingewiesen – aber nichts angeboten, um sie loszuwerden.

Das ändert der neue „Aufräumen“-Screen. Er sammelt alle Artikel, die seit über 14 Tagen abgelaufen sind und seitdem nicht angefasst wurden, die am längsten überfälligen zuerst. Und er gibt dir genau zwei Knöpfe pro Artikel:

  • Roter Mülleimer („Weg“) – der Artikel wandert aus dem Vorrat.
  • Grüner Haken („Noch da“) – alles bleibt, wie es ist, du hast nur bestätigt, dass der Artikel noch existiert.

Auf dem Dashboard führt eine Karte hin („3 Artikel warten auf dich“), die sich automatisch versteckt, solange es nichts aufzuräumen gibt. Kein Badge, das dich dauerhaft anmahnt.

MHD oder Verbrauchsdatum? Der Unterschied zählt jetzt überall

„Mindestens haltbar bis“ ist eine Empfehlung – „zu verbrauchen bis“ eine Grenze. Smantry unterscheidet die beiden jetzt durchgängig, in der App und in der Web-Version. Beim Hackfleisch setzt du ein Verbrauchsdatum, bei den Nudeln ein MHD, und lang haltbare Artikel markierst du als „läuft nicht ab“ – sie tauchen dann gar nicht erst in den Ablauf-Warnungen auf.

Dazu passen zwei neue Filter: „noch nicht abgelaufen“ – eine Ansicht für alles, was noch gut ist, als Gegenstück zum bestehenden „abgelaufen“-Filter – und „bald ablaufend oder abgelaufen“, die Ansicht, in der du nach einem Tipp aufs Widget landest.

Erinnerungen, die zum Produkt passen

Das Feld „Erinnerung (Tage vor MHD)“ im Artikel-Formular

Bisher galt ein Erinnerungs-Zeitraum für alles: fünf Tage vor MHD, egal ob Joghurt oder Tiefkühlpizza. Jetzt kannst du ihn pro Artikel setzen. Im Artikel-Formular gibt es dafür das Feld „Erinnerung (Tage vor MHD)“ – lässt du es leer, gilt weiter dein Standardwert aus den Einstellungen.

Praktisch für alles, was mehr Vorlauf braucht: Bei einer Packung Fleisch, die du noch einfrieren willst, sind zwei Tage zu spät – bei Konserven sind zwei Wochen Vorwarnung dagegen nur Lärm.

Behalte Vorräte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.

Oder direkt im Browser ausprobieren – ganz ohne Installation

Abgelaufen ist nicht gleich abgelaufen

Ein Joghurt, der drei Tage über dem MHD ist, ist eine andere Sache als eine Konserve, die drei Tage drüber ist. Deshalb kann Smantry abgelaufene Artikel jetzt im Verhältnis zu ihrer ursprünglichen Haltbarkeit bewerten, statt nur die Tage seit dem MHD zu zählen.

Die Option findest du in den Einstellungen unter „Abgelaufene Artikel nach ihrer ursprünglichen Haltbarkeit bewerten“ – zusammen mit zwei Schwellen, ab welchem Anteil der ursprünglichen Haltbarkeit ein Artikel gelb beziehungsweise rot wird. Wer es lieber schlicht mag, lässt die Option einfach aus.

Aufgebraucht oder weggeworfen? Ein Tipp macht den Unterschied

Beim Entfernen fragt Smantry: aufgebraucht oder weggeworfen?

Wenn du einen Artikel aus dem Vorrat nimmst, kannst du jetzt mit einem Tipp festhalten, ob er aufgegessen oder weggeworfen wurde – direkt am Artikel mit dem Gabel- beziehungsweise Mülleimer-Button, oder beim Entfernen über den Dialog („Wurde er aufgebraucht oder musstest du ihn wegwerfen?“). Das funktioniert auch für Teilmengen, wenn du nur die Hälfte wegwerfen musstest.

Warum das wichtig ist: Smantry hilft dir, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Und das gelingt am besten, wenn du weißt, was genau bei dir regelmäßig in der Tonne landet. Diese Daten bleiben bei deinem Haushalt und werden die Grundlage für kommende Statistiken – du wirst sehen können, wie viel du wirklich rettest.

Datumsformat: TT.MM.JJJJ, auch auf Englisch

Die Einstellung „Datumsformat“ mit deutscher, amerikanischer und französischer Schreibweise

Bisher hing die Schreibweise von Datumsangaben an der App-Sprache – wer Smantry auf Englisch nutzte, bekam zwangsweise `MM/TT/JJJJ`. Das sind jetzt zwei unabhängige Einstellungen: Unter „Datumsformat“ wählst du `TT.MM.JJJJ`, `MM/TT/JJJJ` (amerikanisch) oder `TT/MM/JJJJ` (französisch) – unabhängig davon, in welcher Sprache die App mit dir spricht. In der App und in der Web-Version.

Weitere Neuerungen im Überblick

  • Neue Einheiten: Artikel lassen sich jetzt auch in Portionen und Packungen zählen – für alles, was sich nicht in Gramm oder Litern denken lässt.
  • Premium zu zweit: Dein individuelles Premium-Abo enthält jetzt eine zweite Lizenz. Lade deine:n Partner:in einfach per Einladung ins Team ein – ohne Aufpreis.
  • Regal und Fach im Blick: Die Vorratsliste zeigt jetzt das Detail-Fach eines Lagerorts und das früheste MHD eines Artikels direkt in der Zeile.
  • Umziehen statt löschen: Beim Löschen eines Lagerorts bietet Smantry an, die Artikel stattdessen zu verschieben – auch in den Lagerort eines anderen Haushalts.
  • Filter, die bleiben: Deine Filter in der Vorratsliste überleben jetzt einen App-Neustart.
  • Nichts geht mehr verloren: Wird die App mitten in der Artikel-Eingabe vom System beendet, sind deine eingetippten Daten beim nächsten Start wieder da.
  • Scanner-Feinschliff: Barcodes werden jetzt auch mit Frontkamera und gedrehtem Gerät korrekt erkannt, der Scanner friert nicht mehr ein, wenn du zu ihm zurückkehrst, und wenn der Kamera-Zugriff fehlt, führt dich die App direkt in die Einstellungen.
  • Siri und Kurzbefehle (iOS): In der Kurzbefehle-App findest du drei neue Smantry-Aktionen – „What expires soon?“ antwortet direkt in Siri, ohne die App zu starten. Die Aktionen brauchen iOS 17 und sind bislang nur auf Englisch verfügbar.
  • E-Mails in deiner Sprache: Bestätigungs- und Passwort-Zurücksetzen-Mails kommen jetzt in der Sprache deiner App an.
  • PDF-Export aufgeräumt: Die gedruckte Vorratsliste ist jetzt genauso sortiert und gefiltert wie deine Ansicht in der App.
  • Abo-Verwaltung: Planwechsel funktionieren jetzt ohne Risiko einer Doppelabrechnung, und mit „Status aktualisieren“ holst du den Abo-Status nach einem Kauf sofort nach – falls er noch hinterherhinkt.
  • Bessere Lesbarkeit: Große Systemschriften werden jetzt unterstützt – die Skalierung wird nach oben begrenzt, statt sie zu ignorieren, damit das Layout zusammenhält.

Jetzt aktualisieren

Smantry 1.39 steht im App Store und bei Google Play bereit. Öffne einfach den Store und lade das Update – dein Vorrat wartet schon auf sein Widget.

Du hast Feedback zu den neuen Funktionen oder eine Idee für die nächste Version? Sag es uns direkt in der App über den Support-Chat oder im Feedback-Portal. Genau daraus sind der „Nur Monat“-Modus, die Erinnerung pro Artikel und viele weitere Verbesserungen dieses Updates entstanden.

Weitere Blogbeiträge

Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft

Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft

Der Sommer bringt Grillabende, Urlaubsreisen und prallgefüllte Wochenmärkte. Was dabei oft übersehen wird: Ausgerechnet in den warmen Monaten landen in deutschen Haushalten besonders viele Lebensmittel im Müll. Die Gründe sind überraschend alltäglich – und mit etwas Überblick leicht zu vermeiden.

Wie groß ist das Problem? Die Zahlen

Bevor wir uns den Sommer-Besonderheiten widmen, lohnt ein Blick auf das Gesamtbild. Laut Bericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH) wurden in Deutschland im Jahr 2022 rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.

Das Erschreckende daran: Knapp 58 Prozent dieser Abfälle entstehen in privaten Haushalten – das entspricht etwa 79 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Nicht in Restaurants, nicht in Supermärkten. Bei uns zu Hause.

Die Initiative Zu gut für die Tonne fasst es so zusammen: Der größte Hebel liegt im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher – und damit auch die größte Chance, etwas zu ändern.

Warum der Sommer die kritischste Jahreszeit ist

1. Hitze beschleunigt den Verderb

Der wichtigste Faktor ist simpel: Wärme lässt Lebensmittel schneller schlecht werden. Laut R+V Versicherung verdoppelt sich die Zahl von Bakterien bei sommerlichen Temperaturen innerhalb von nur 20 Minuten. Einzelne Lebensmittel können dadurch bereits auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause verderben – etwa wenn sie im aufgeheizten Auto transportiert werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt ausdrücklich: Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eierspeisen vertragen hohe Temperaturen besonders schlecht. Wer im Sommer die Kühlkette unterbricht, riskiert nicht nur Lebensmittelverschwendung – sondern im schlimmsten Fall auch eine Lebensmittelvergiftung.

Besonders schnell verderblich im Sommer:

  • Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
  • Weichkäse und Aufschnitt
  • Avocados (schwer einzuschätzen, schnell überreif)
  • Fleisch und Fisch
  • Frische Kräuter

2. Wir kaufen im Sommer impulsiver

Im Winter sind die meisten Einkäufe geplant. Im Sommer locken Märkte mit frischen Erdbeeren, Grillstände mit spontanen Zutaten, und wir kaufen großzügiger ein als üblich. Das Problem: Was auf dem Markt verlockend aussieht, liegt am nächsten Tag oft vergessen im Gemüsefach – und verdirbt doppelt so schnell wie im Winter.

3. Grillabende erzeugen regelmäßig Reste

Die Grillsaison ist ein besonderes Kapitel der Lebensmittelverschwendung. Man kauft für zehn Personen, es kommen sieben. Man plant großzügig, weil der Abend spontan werden soll. Das Ergebnis: Fleisch, Grillgemüse und Salate, die niemand mehr möchte – und die im Kühlschrank schneller vergessen werden als im Winter.

4. Urlaub und unbeaufsichtigte Kühlschränke

Eines der häufigsten – und vermeidbarsten – Sommer-Szenarien: Man reist ab, ohne vorher den Kühlschrank zu checken. Rucola von letzter Woche, Joghurt kurz vor Ablauf, Käse, der eigentlich längst verbraucht sein sollte. Zwei Wochen später kommt man zurück und entsorgt alles auf einmal.

Was wirklich hilft: 5 konkrete Tipps für den Sommer

Tipp 1: Vor dem Einkauf checken, was noch da ist

Der einfachste und wirkungsvollste Schritt. Wer weiß, was noch vorhanden ist, kauft gezielter und vermeidet Doppelkäufe. Mit einer App wie Smantry reicht ein kurzer Blick vor dem Einkaufen – alle Vorräte, Kühlschrankinhalt und Ablaufdaten auf einen Blick.

Tipp 2: Kühlkette im Sommer konsequent einhalten

Tiefkühlware und frisches Fleisch immer zuletzt in den Einkaufswagen legen. Bei Hitze eine Kühltasche mitnehmen. Einkäufe direkt nach Hause und sofort in den Kühlschrank räumen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt außerdem, an heißen Tagen kleinere Mengen und dafür öfter einzukaufen.

Tipp 3: Vor dem Urlaub gezielt aufräumen

Drei bis vier Tage vor der Abreise lohnt sich ein Kühlschrank-Check: Was läuft bald ab? Was lässt sich noch verbrauchen oder einfrieren? Was kann man einer Nachbarin oder einem Nachbarn mitgeben? Wer das einmal bewusst macht, ist überrascht, wie viel sich retten lässt – und reist mit gutem Gewissen ab.

Tipp 4: Grillmengen realistisch kalkulieren

Lieber konservativ planen und bei Bedarf nachgreifen. Übrig gebliebenes Grillgemüse lässt sich hervorragend zu Salaten, Wraps oder Suppen weiterverarbeiten – aber nur wenn man noch weiß, was im Kühlschrank steht und wann es verbraucht werden sollte.

Tipp 5: Richtig lagern im Sommer

Manche Lebensmittel vertragen im Sommer ausnahmsweise auch den Kühlschrank, obwohl sie sonst lieber bei Zimmertemperatur stehen:

  • Tomaten und Paprika: Im Hochsommer können sie kurzzeitig in den Kühlschrank – Aroma und Textur verändern sich leicht, aber Verderb wird vermieden
  • Brot: Nicht im Kühlschrank (wird trocken und hart), aber in einem belüfteten Brotkasten oder – bei längerer Lagerung – portionsweise im Tiefkühler
  • Öle: An einem dunklen, kühlen Ort lagern; bei starker Hitze kann der Kühlschrank sinnvoll sein

Das eigentliche Problem: Fehlender Überblick

Lebensmittelverschwendung entsteht selten aus Gleichgültigkeit. Sie entsteht aus Unübersichtlichkeit. Wir wissen nicht, was wir haben. Wir kaufen doppelt. Wir vergessen, was hinten im Kühlschrank steht.

Der erste Schritt ist deshalb nicht ein neues Rezept oder eine neue Gewohnheit – sondern Überblick. Wer weiß, was vorhanden ist und wann es verbraucht werden muss, trifft automatisch bessere Entscheidungen.

Die Smantry App wurde genau für dieses Problem entwickelt: als digitales Gedächtnis, das im Alltag unterstützt – ohne Aufwand, ohne Umgewöhnung, ohne schlechtes Gewissen.

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Fazit: Der Sommer ist lösbar

79 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr – das klingt nach einem strukturellen Problem, das der Einzelne kaum beeinflussen kann. Aber gerade im Sommer zeigt sich: Viele dieser Verluste entstehen in ganz konkreten Momenten. Beim zu großzügigen Grillkauf. Beim Urlaub ohne Kühlschrank-Check. Beim Vergessen des Joghurts hinter der Saftflasche.

Kleine Verhaltensänderungen haben im Sommer deshalb eine besonders direkte Wirkung. Und wer dabei ein digitales Gedächtnis nutzt, muss sich noch nicht mal besonders viel merken.

Weiterführende Quellen und Links

Smantry App – weniger wegwerfen, mehr behalten. App kostenlos herunterladen | Alle Blog-Artikel

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21. Mai 2026
5 Min. gelesen
Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben

Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben

Vielleicht hast du in letzter Zeit nach „Speisekammer App" gesucht und plötzlich einen anderen Namen gelesen. Vielleicht hat dich das verwirrt oder du hast gedacht, die App gibt es nicht mehr. Vielleicht bist du sogar auf eine andere App umgestiegen, weil du uns nicht wiedergefunden hast.

Das tut uns leid. Und genau deshalb schreiben wir heute diesen Artikel.

Wir sind noch da. Wir sind Smantry. Und wir erklären dir gerne, was passiert ist, warum wir diesen Schritt gegangen sind, und warum das für dich als Nutzerin oder Nutzer eigentlich nur gute Nachrichten bedeutet.

Was war Speisekammer.App überhaupt?

Speisekammer.App war der Name, mit dem wir gestartet sind. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig: eine App, die dir hilft, den Überblick über deinen Vorrat zu behalten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und beim Einkaufen cleverer zu werden.

Jeden Tag landen Lebensmittel im Müll, nur weil man vergessen hat, dass noch etwas im Kühlschrank liegt. Weil man doppelt eingekauft hat. Weil das MHD übersehen wurde. Speisekammer.App wollte genau das ändern, mit einem digitalen Vorratssystem, das einfach funktioniert.

Und es hat funktioniert. Tausende von Menschen haben die App genutzt, ihre Kühlschränke besser organisiert und merklich weniger weggeworfen. Das macht uns stolz.

Aber irgendwann haben wir gemerkt: Der Name hält uns zurück.

Warum der Name Speisekammer.App an seine Grenzen gestoßen ist

Ein guter Produktname wächst mit dem Produkt mit. Und genau da lag das Problem.

„Speisekammer" ist ein wunderbares deutsches Wort. Jeder kennt es, jeder versteht es sofort. Aber es ist auch ein sehr spezifisches Wort. Es beschreibt einen Ort, einen einzelnen Raum im Haus, in dem Vorräte gelagert werden.

Was wir gebaut haben, ist längst über diesen einen Raum hinausgewachsen. Wir helfen dir nicht nur dabei, deinen Vorratsschrank zu verwalten. Wir denken mit dir gemeinsam darüber nach, wie du als Haushalt insgesamt bewusster mit Lebensmitteln umgehst: vom Einkaufszettel über die Resteverwertung bis hin zur Frage, was du diese Woche überhaupt kochen kannst, basierend auf dem, was du schon zuhause hast.

➜ Einfache Tricks für die Nutzung der Smantry-App

Dazu kommt: Der Name Speisekammer.App hat es uns schwer gemacht, international zu denken. Eine App, die nur auf Deutsch funktioniert, weil schon der Name übersetzt keinen Sinn mehr ergibt, das ist ein strukturelles Problem. Smantry hingegen funktioniert in jeder Sprache, klingt modern und lässt sich merken.

Was steckt hinter dem Namen Smantry?

Smantry ist eine Kombination aus Smart und Pantry. Also: die clevere, vorausschauende Version deiner Speisekammer.

Smart steht dabei nicht nur für intelligent im technischen Sinne. Es steht für eine neue Art, den Alltag zu denken: weniger verschwenden, bewusster konsumieren, besser planen, ohne dabei komplizierter zu leben. Ganz im Gegenteil.

➜ Smantry: Nicht perfekt – aber mit viel Herz gemacht

Pantry ist das englische Wort für Speisekammer und hat in den letzten Jahren eine Art Comeback erlebt. Immer mehr Menschen reden über Pantry-Organisation, Meal Prepping und Zero Waste Cooking. Smantry setzt genau dort an und verbindet diesen Trend mit einem praktischen, alltagstauglichen Tool.

Der Name fühlt sich vielleicht noch nicht so vertraut an wie „Speisekammer". Das verstehen wir. Neue Namen brauchen Zeit. Aber wir glauben, dass Smantry der richtige Name für das ist, was diese App heute ist und morgen noch werden wird.

Was hat sich für dich als Nutzer geändert? Spoiler: Sehr wenig

Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels, deshalb lesen wir ihn gemeinsam langsam durch.

Dein Account existiert noch. Genau so, wie du ihn hinterlassen hast.

Deine Daten sind noch da. Keine Verluste, keine Lücken, kein Neustart.

Deine Listen, deine Produkte, deine Einstellungen: alles erhalten.

Die App funktioniert weiterhin auf deinem Gerät. Du musst dich nicht neu anmelden, nichts neu einrichten, nichts neu tippen.

Was du siehst, ist ein neues Logo, ein neuer Name, eine frisch gestaltete Oberfläche, die klarer und intuitiver ist als vorher. Aber das Herzstück der App, deine Daten und das System dahinter, das ist geblieben. Wir haben nur das Haus renoviert, nicht abgerissen.

➜ Alle neuen Features in der Smantry App auf einen Blick

Warum wir diesen Artikel jetzt schreiben

Weil Vertrauen das Wichtigste ist, was wir haben.

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer, die früher aktiv mit Speisekammer.App gearbeitet haben, uns nicht mehr finden konnten. Sie haben nach dem alten Namen gesucht und standen vor einem Fragezeichen. Manche sind gegangen, weil sie dachten, die App sei eingestellt worden.

Das war kein geplanter Übergang, das war eine Lücke. Und diese Lücke schließen wir jetzt.

Wenn du uns verloren hattest: Willkommen zurück.

Wenn du uns gerade zum ersten Mal findest: Schön, dass du hier bist.

Und wenn du schon dabei geblieben bist durch den ganzen Wandel: Danke. Ihr habt uns angetrieben.

Smantry und das Thema Lebensmittelverschwendung, eine Mission, die sich nicht geändert hat

Egal wie wir heißen, worum es uns geht, das bleibt dasselbe.

In Deutschland landen jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein Großteil davon passiert nicht in Restaurants oder Supermärkten, sondern zuhause, in privaten Haushalten, bei dir und bei uns. Joghurt, der abgelaufen ist. Gemüse, das vergessen wurde. Die Reste vom Montag, die es nicht bis Mittwoch geschafft haben.

➜ Aus wenig viel machen: So zauberst du einfache Rezepte aus deinen Resten 🥕🥖✨

Smantry ist unsere Antwort darauf. Kein erhobener Zeigefinger, keine Verzichtslogik. Sondern ein Werkzeug, das dir den Alltag leichter macht und nebenbei dafür sorgt, dass weniger weggeworfen wird. Gut für dein Portemonnaie. Gut für die Umwelt. Gut für dein Gewissen.

Das war die Mission von Speisekammer.App. Das ist die Mission von Smantry. Kein Unterschied.

Was als nächstes kommt

Der Namenswechsel war kein Endpunkt, er war ein Neustart. In den kommenden Monaten werden wir Smantry weiterentwickeln, neue Features veröffentlichen und die Community rund um bewusstes Einkaufen und smarte Vorratshaltung weiter aufbauen.

Du kannst dabei sein.

➜ Hier geht's direkt zur Smantry App

Wenn du Fragen hast, Feedback oder einfach mal sagen möchtest, dass du froh bist, uns wiedergefunden zu haben, schreib uns. Wir lesen alles und antworten wirklich.

Das Smantry-Team

Noch Fragen zum Namenswechsel oder zur App? Schreib uns oder besuche unsere FAQ-Seite.

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30. April 2026
5 Min. gelesen
Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat

Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat

Von Bewusstsein zu Verantwortung: Warum jeder von uns beim nächsten Fischkauf an Timmys denken sollte.


Seit Anfang März 2026 hält ein Buckelwal Deutschland in Atem. „Timmy" oder liebevoll auch „Hope" genannt wurde erstmals im Hafen von Wismar gesichtet, hatte sich in einem Netz verfangen und wurde gerettet. Seitdem kämpfen Freiwillige, Tierärztinnen, Politiker und die ganze Nation emotional mit ihm. Menschenketten, Rettungsboote, Sandsäcke, Drohnen. Alles wird versucht, um dieses eine Tier zu retten.
Das ist schön. Und das ist auch gut so.
Aber es stellt uns auch eine unbequeme Frage: Warum bewegt uns ein einzelner Wal so sehr, während wir jeden Tag Produkte kaufen, die Wale und Delfine systematisch töten?

Was Timmy mit unserem Alltag verbindet

Timmys Geschichte ist nicht nur ein Naturschauspiel. Sie ist auch ein Spiegel. Laut Wikipedia ist sein Auftauchen an deutschen Küsten ein Zeichen der teilweisen Erholung der Buckelwalpopulationen – Ergebnis jahrzehntelanger internationaler Schutzmaßnahmen und des Moratoriums auf kommerziellen Walfang. Der Schutz hat gewirkt.
Gleichzeitig stirbt Timmy möglicherweise genau an dem, was täglich passiert: Fischernetzen.
Sein erstes Auftreten: Er hatte sich in einem Netz verfangen.

Beifang: Die unsichtbare Katastrophe

Beifang ist weltweit die häufigste Todesursache von Meeressäugern. Was wenige wissen: Mit jedem Fischstäbchen, jeder Thunfischdose, jedem Krabbencocktail kann dieses stille Massensterben mitfinanziert werden.
Was genau ist Beifang? Beim Fischen mit großen Netzen (Schleppnetzen, Stellnetzen oder Ringwaden) landen nicht nur Zielfische im Netz. Auch Wale, Delfine, Meeresschildkröten, Haie und Seevögel werden mitgefangen. Viele sterben qualvoll, weil sie nicht mehr auftauchen können oder durch den Druck des Netzes verletzt werden.
Besonders dramatisch: Der Tod eines einzigen Wals kann eine ganze Familiengruppe destabilisieren. Wale leben in engen sozialen Verbänden. Stirbt die erfahrene Matriarchin, die die besten Futtergründe kennt, leidet die gesamte Gruppe.

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Wie man die Lebensmittellagerung optimiert – clevere Hacks für die Vorratskammer

Das MSC-Siegel: Kein Freifahrtschein für Wale

Viele Verbraucher:innen vertrauen dem blauen MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) als Garant für nachhaltigen Fischfang. Das Problem: Selbst MSC-zertifizierte Produkte garantieren keinen ausreichenden Walschutz.
Laut einer Studie von NABU und BirdLife International erhielten nur 13 % der untersuchten MSC-zertifizierten Fischereien eine gute Bewertung beim Thema Beifang. Bei der überwältigenden Mehrheit gingen die ungewollten Beifangquoten von Walen, Delfinen und anderen bedrohten Arten nach der Zertifizierung nicht einmal zurück.
Auch die Whale and Dolphin Conservation Organisation (WDC) ist eindeutig: MSC-Zertifizierungen garantieren nicht, dass Wale und Delfine beim Fang nicht litten oder starben.

Welche Fischprodukte sind besonders problematisch?

Diese Produkte und Fangmethoden stehen besonders in der Kritik:

🚫 Meiden oder hinterfragen

  • Thunfisch aus dem Ringwadennetz (häufig in Dosen). Hoher Delfinbeifang, selbst MSC-zertifizierte Fischereien im mexikanischen Pazifik wurden kritisiert
  • Garnelen und Shrimps. Insbesondere aus Trawlerfischerei mit Grundschleppnetzen, die auch den Meeresboden zerstören; außerdem: Nordatlantische Garnelen- und Hummerfischerei trägt nachweislich zum Rückgang des nordatlantischen Glattwals bei
  • Fischstäbchen, Panierter Fisch und Fertigprodukte. Hier sind Herkunft und Fangmethode oft nicht deklariert
  • Krill-Produkte (Nahrungsergänzungsmittel, Omega-3 aus Krill). Krill ist die Hauptnahrungsquelle der Wale; seine Befischung entzieht ihnen buchstäblich die Lebensgrundlage
  • Stellnetzfisch aus Nord- und Ostsee. Laut WDC mit hoher Wahrscheinlichkeit mit negativen Auswirkungen auf Schweinswalpopulationen verbunden

Was können wir tun? Die gute Nachricht

Der Konsum entscheidet mit. Und hier wird smantry relevant: Wer bewusst einkauft, weniger verschwendet und gezielt Alternativen wählt, tut bereits viel.

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📱 So hilft die Smantry App

Wenn du mit Smantry Lebensmittel planst und Reste vermeidest, reduzierst du automatisch deinen Fußabdruck – auch für die Meere. Wer bewusster plant, kauft gezielter, greift öfter zu pflanzenbasierten Proteinen und schaut zweimal auf das Etikett beim Fisch.
Tipp: Nutze Smantry, um Fischmahlzeiten öfter durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen, z.B. Hülsenfrüchte, Pilze oder Tofu als Hauptproteinquelle und spare Fisch für Momente, in denen du wirklich weißt, was drinsteckt.

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Kochen ohne einkaufen: Rezepte aus dem Vorratsschrank

Das Fazit: Timmy als Wendepunkt?

Millionen Menschen haben Timmy in den letzten Wochen mitgefiebert. Das zeigt, wie tief unsere Verbundenheit mit diesen faszinierenden Tieren ist. Jetzt gilt es, dieses Gefühl in Handlung zu übersetzen.
Denn während Timmys Rettung im Mittelpunkt steht, sterben täglich Wale und Delfine lautlos in Netzen. Ohne Namen, ohne Hashtag, ohne Liveblog.
Lass uns dafür sorgen, dass die Empathie für Timmy nicht mit seinem Schicksal endet. Sondern mit unserem nächsten Einkauf beginnt.


Quellen & weiterführende Links:

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23. April 2026
4 Min. gelesen
Ordnung in deiner Kosmetik: So behältst du den Überblick (und vermeidest unnötigen Müll)

Ordnung in deiner Kosmetik: So behältst du den Überblick (und vermeidest unnötigen Müll)

Kennst du das?

Du suchst deine Lieblingscreme und findest stattdessen drei angefangene.
Der Lippenstift von letztem Sommer liegt irgendwo ganz unten.
Und bei der Mascara fragst du dich: Kann ich die noch benutzen… oder lieber nicht?

Kosmetik kann schnell unübersichtlich werden. Und genau wie bei Lebensmitteln passiert auch hier etwas, das viele unterschätzen: Produkte werden doppelt gekauft, vergessen und am Ende entsorgt.

Dabei geht es auch anders.

Warum Kosmetik-Organisation so wichtig ist

Kosmetik hat genau wie Lebensmittel eine begrenzte Haltbarkeit.
Das Problem: Sie ist oft weniger sichtbar.

Viele Produkte tragen das sogenannte PAO-Symbol (Period After Opening), z. B.:

  • 6M → 6 Monate haltbar nach Öffnung
  • 12M → 12 Monate haltbar
  • 24M → 24 Monate haltbar

👉 Aber: Wer merkt sich schon, wann genau etwas geöffnet wurde?

Die Folge:

  • Unsicherheit bei der Nutzung
  • Hautirritationen durch abgelaufene Produkte
  • unnötiger Neukauf
  • mehr Müll

Die Lösung: Deine Kosmetik wie deine Vorräte organisieren

Mit der Smantry App kannst du nicht nur Lebensmittel verwalten –
sondern auch deine Kosmetik clever organisieren.

Und genau hier wird es richtig spannend.

So nutzt du die App für deine Beauty-Produkte

1. Alle Produkte erfassen

Lege deine Kosmetikartikel einfach in der App an:

  • Gesichtscremes
  • Make-up
  • Haarprodukte
  • Sonnencreme
  • Parfum

💡 Tipp: Lege Kategorien wie „Skincare“, „Make-up“ oder „Haircare“ an – so findest du alles schneller wieder.

2. Öffnungsdatum festhalten

Das ist der Gamechanger.

Sobald du ein Produkt öffnest:
👉 trage das Öffnungsdatum in der App ein

So kannst du jederzeit nachvollziehen:

  • wie lange du es schon benutzt
  • ob es noch sicher ist

💡 Besonders wichtig für:

  • Mascara (sehr kurze Haltbarkeit!)
  • flüssige Produkte
  • Naturkosmetik

3. Haltbarkeit im Blick behalten

Auch wenn Kosmetik kein klassisches „MHD“ hat:

👉 Du kannst dir eigene Erinnerungen setzen
👉 oder nach Nutzungsdauer sortieren

So erkennst du sofort:

  • was bald aufgebraucht werden sollte
  • was schon lange offen ist

4. Doppelte Käufe vermeiden

Wie oft hast du schon etwas gekauft und zuhause gemerkt:

„Das habe ich doch schon…“

Mit deinem digitalen Überblick passiert das nicht mehr.

👉 Vor dem Kauf kurz in die App schauen
👉 sehen, was du wirklich brauchst

Das spart:

  • Geld
  • Platz
  • Ressourcen

Nachhaltigkeit beginnt im Badezimmer

Kosmetik ist ein oft unterschätzter Bereich, wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Viele Produkte:

  • enthalten Mikroplastik
  • kommen in aufwendigen Verpackungen
  • werden halbvoll entsorgt

Mit besserer Organisation kannst du:

✔ Produkte vollständig aufbrauchen
✔ bewusster konsumieren
✔ deinen Müll reduzieren

Bonus: Weniger Chaos im Kopf

Ordnung im Bad bedeutet auch:

  • weniger Stress am Morgen
  • klarere Routinen
  • bewusstere Entscheidungen

Du weißt einfach, was du hast.
Und das verändert mehr, als man denkt.

Fazit: Kleine Gewohnheit, großer Effekt

Kosmetik zu organisieren klingt erstmal nebensächlich.
Ist es aber nicht.

Denn genau hier verstecken sich:

  • unnötige Ausgaben
  • unbewusster Konsum
  • vermeidbarer Müll

👉 Mit der Smantry App schaffst du Transparenz
👉 und machst einen weiteren Schritt in Richtung bewusster Alltag

Challenge für dich:

Öffne heute dein Bad, nimm 5 Produkte und trage sie in die App ein.
Mit Öffnungsdatum.

Du wirst überrascht sein, wie schnell sich dein Blick auf deine eigenen Dinge verändert.

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16. April 2026
3 Min. gelesen