So geht's - Schritt für Schritt zum perfekten Vorrat

Kira Zabe

In einem vorherigen Blogbeitrag habe ich über Vorratshaltung auf kleinem Raum berichtet. Dies ist ein Thema, was doch viele von uns betrifft. Ich hoffe, ihr konntet ein paar hilfreiche Tipps für euch daraus ziehen.
Wer an Vorratshaltung denkt, stellt sich mit Sicherheit einen Keller voller Konserven und Einmachgläser vor. So kanntet ihr es vielleicht von euren Großeltern noch. Die Supermärkte und Tankstellen mit ihren To-go Abteilung haben es uns einfach gemacht, uns rund um die Uhr versorgen zu können. Doch ich erinnere mich noch gut an die Zeit, wo es den langen Donnerstag gab. Das war ein Tag in der Woche, an dem man nach 18:00 Uhr noch einkaufen gehen konnte. Ansonsten waren die Geschäfte unter der Woche um 18:00 Uhr und an Samstagen sogar bereits um 13:00 Uhr geschlossen. Zu dieser Zeit war es gang und gäbe die Mahlzeiten im Voraus zu planen und zu bevorraten.
Ist Vorratshaltung noch Gesellschaftsfähig?
Was hat dazu beigetragen, dass Vorratshaltung mittlerweile verpönt wird und nicht mehr gesellschaftsfähig ist? Bei uns zu Hause wurde immer ein Essensplan für die Woche erstellt. Dadurch konnte ich mich auf meine Lieblingsgerichte besonders freuen. Seit ich allein wohne handhabe ich dies weiter wie zu Hause und bin für spontanen Besuch immer bestens gerüstet. Zum Glück gibt es noch Haushalte, die wie zu Omas Zeiten bevorraten. Dies wird beispielsweise in größeren Familien und von Leuten, die weiter weg vom Schuss und der permanenten Lebensmittel-Verfügbarkeit leben, so gelebt.
Mit dem heutigen Beitrag möchten wir euch sensibilisieren und zeigen, wie ihr einen Vorrat anlegen könnt, der zeitgemäß ist und zu euren Essensgewohnheiten passt. Zudem reist es nicht gleich ein Loch in euren Portemonnaie, wenn ihr erst mit der Bevorratung beginnt.
Gerüstet für den Ernstfall!
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt einen permanenten Vorrat für 10 Tage, sofern ein Notfall eintreten sollte. Klar wird in unserem Land gut auf uns geachtet und es kommt selten vor, dass ein Krisenvorrat notwendig ist. Wenn man jedoch zurückverfolgt, gibt es auch bei uns den ein oder anderen Vorfall, der uns mit einem an unsere Bedürfnisse angepassten Vorrat im Extremfall entspannt zurücklehnen lässt.
Bei einer bedarfsgerechten Bevorratung kann die Liste des BBK hilfreich sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Jedoch sollte man explizit auf seine Essensgewohnheiten achten. Denn was bringt eine Dose Corned Beef, wenn man Vegetarier ist? Zudem sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten, dass ein Vorrat nicht nur im Alltag hilfreich sein soll, sondern im Extremfall auch praktikabel zu sein hat. Beispielsweise lassen sich Trockenprodukte wie Hülsenfrüchte und Getreide sehr lange lagern. Für die Zubereitung wird jedoch zusätzlich Wasser benötigt und die Quell- bzw. Kochzeit ist lange. Bei einem Stromausfall wirkt sich dies ungünstig auf die Zubereitung einer Mahlzeit aus.
Dein Vorrat mit unserer App digital abgebildet auf dem Tablet.
Gute Planung zahlt sich aus!
Wenn ihr mit der Bestückung eures Vorrats beginnen möchtet, zahlt sich gute Planung aus. Was steht denn immer bei euch auf dem Essensplan, wenn ihr im Supermarkt einkaufen geht und was kann einfach im Notfall zubereitet werden. Diese Überlegung sorgt dafür, dass für euch unbrauchbare Lebensmittel nicht später in die Tonne wandern. Habt ihr dies für euch ermittelt, könnt ihr ganz einfach mit unserer App den Mindestbestand für gängige Produkte festlegen und ihr seid immer informiert, wenn etwas unter den Mindestbestand rutscht. So könnt ihr zu Beginn einen Vorrat aufbauen, der vielleicht 2-3 Tage reicht. Läuft das gut und ihr habt noch Platz, könnt ihr auf weitere Tage aufstocken.
Was solltet ihr bedenken?
Wer über lange lagerfähigen Vorrat nachdenkt, dem fällt sofort der Dosenvorrat ein. Klar sind Konserven lange haltbar und auch relativ günstig. Greift ihr generell eher weniger auf Lebensmittel in Dosen zurück, sollte dies nicht die erste Wahl für die Bevorratung sein. Zudem sind sie nicht gerade eine gesunde Wahl und besonders wenn Dosen eingedrückt sind, sollten sie nicht mehr verwendet werden.
Was solltet ihr über Konservendosen wissen?
- Eurer Gesundheit und auch der Umwelt zuliebe verwendet keine Konserven- und Getränkedosen!
- Nie Lebensmittel direkt in einer beschichteten Dose erhitzen! Durch die Wärme geht vermehrt BPA in die Nahrung über!
Behalte Vorräte, Lebensmittel und haltbare Produkte im Blick, bevor aus kleinen Preissteigerungen unnötige Mehrkosten werden.
Smantry entdecken- Auch geknickte oder stark verbeulte Dosen sollten weggeworfen werden. Die Beschädigung der Schutzschicht sorgt dafür, das Zinn und BPA in die Lebensmittel übergehen können. Zudem kann es sein, dass das Blech bereits gerostet ist. Somit ist die Haltbarkeit nicht mehr gegeben.
Konserven in der Speisekammer wirklich eine gesunde Alternative
Konserven nein Danke und dann?
Eine Alternative zu Konservendosen sind haltbare Lebensmittel im Glas. Es gibt mittlerweile fast alles alternativ im Glas und ihr müsst keine Abstriche machen, was die Lagerfähigkeit angeht. Zudem könnt ihr sehen, wenn vielleicht doch mal was vorzeitig verdorben ist.
Das Brot aus dem Weck Glas - lange frisch und haltbar
Brot im Weck Glas - immer frisch und lange haltbar
Brot gehört zu den Nahrungsmitteln, die am schnellsten verderben. Dies ist bei der Vorratshaltung eine größere Herausforderung. Doch wenn ihr Brot im Glas backt, kann die Haltbarkeit bis zu 2 Wochen verlängert werden. Zudem ist es eine gesunde Alternative, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind, die die Haltbarkeit verlängern. In unserem nächsten samstags Blog zeigen wir euch, wie einfach es geht.
Seid ihr nun inspiriert und wollt gleich loslegen? Das ist gut. Wenn ihr die App noch nicht nutz, ladet sie HIER herunter und digitalisiert eure Vorräte, die ihr zu Hause habt. Legt eure Mindestbestände fest und bereitet euch so peu à peu auf eure Bevorratung vor.
Ich wünsche euch viel Spaß dabei! Eure Alice



Weitere Blogbeiträge

Lebensmittelverschwendung im Sommer: Warum wir ausgerechnet jetzt am meisten wegwerfen – und was dagegen hilft
Der Sommer bringt Grillabende, Urlaubsreisen und prallgefüllte Wochenmärkte. Was dabei oft übersehen wird: Ausgerechnet in den warmen Monaten landen in deutschen Haushalten besonders viele Lebensmittel im Müll. Die Gründe sind überraschend alltäglich – und mit etwas Überblick leicht zu vermeiden.
Wie groß ist das Problem? Die Zahlen
Bevor wir uns den Sommer-Besonderheiten widmen, lohnt ein Blick auf das Gesamtbild. Laut Bericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH) wurden in Deutschland im Jahr 2022 rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.
Das Erschreckende daran: Knapp 58 Prozent dieser Abfälle entstehen in privaten Haushalten – das entspricht etwa 79 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Nicht in Restaurants, nicht in Supermärkten. Bei uns zu Hause.
Die Initiative Zu gut für die Tonne fasst es so zusammen: Der größte Hebel liegt im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher – und damit auch die größte Chance, etwas zu ändern.
Warum der Sommer die kritischste Jahreszeit ist
1. Hitze beschleunigt den Verderb
Der wichtigste Faktor ist simpel: Wärme lässt Lebensmittel schneller schlecht werden. Laut R+V Versicherung verdoppelt sich die Zahl von Bakterien bei sommerlichen Temperaturen innerhalb von nur 20 Minuten. Einzelne Lebensmittel können dadurch bereits auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause verderben – etwa wenn sie im aufgeheizten Auto transportiert werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt ausdrücklich: Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eierspeisen vertragen hohe Temperaturen besonders schlecht. Wer im Sommer die Kühlkette unterbricht, riskiert nicht nur Lebensmittelverschwendung – sondern im schlimmsten Fall auch eine Lebensmittelvergiftung.
Besonders schnell verderblich im Sommer:
- Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
- Weichkäse und Aufschnitt
- Avocados (schwer einzuschätzen, schnell überreif)
- Fleisch und Fisch
- Frische Kräuter
2. Wir kaufen im Sommer impulsiver
Im Winter sind die meisten Einkäufe geplant. Im Sommer locken Märkte mit frischen Erdbeeren, Grillstände mit spontanen Zutaten, und wir kaufen großzügiger ein als üblich. Das Problem: Was auf dem Markt verlockend aussieht, liegt am nächsten Tag oft vergessen im Gemüsefach – und verdirbt doppelt so schnell wie im Winter.
3. Grillabende erzeugen regelmäßig Reste
Die Grillsaison ist ein besonderes Kapitel der Lebensmittelverschwendung. Man kauft für zehn Personen, es kommen sieben. Man plant großzügig, weil der Abend spontan werden soll. Das Ergebnis: Fleisch, Grillgemüse und Salate, die niemand mehr möchte – und die im Kühlschrank schneller vergessen werden als im Winter.
4. Urlaub und unbeaufsichtigte Kühlschränke
Eines der häufigsten – und vermeidbarsten – Sommer-Szenarien: Man reist ab, ohne vorher den Kühlschrank zu checken. Rucola von letzter Woche, Joghurt kurz vor Ablauf, Käse, der eigentlich längst verbraucht sein sollte. Zwei Wochen später kommt man zurück und entsorgt alles auf einmal.
Was wirklich hilft: 5 konkrete Tipps für den Sommer
Tipp 1: Vor dem Einkauf checken, was noch da ist
Der einfachste und wirkungsvollste Schritt. Wer weiß, was noch vorhanden ist, kauft gezielter und vermeidet Doppelkäufe. Mit einer App wie Smantry reicht ein kurzer Blick vor dem Einkaufen – alle Vorräte, Kühlschrankinhalt und Ablaufdaten auf einen Blick.
Tipp 2: Kühlkette im Sommer konsequent einhalten
Tiefkühlware und frisches Fleisch immer zuletzt in den Einkaufswagen legen. Bei Hitze eine Kühltasche mitnehmen. Einkäufe direkt nach Hause und sofort in den Kühlschrank räumen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt außerdem, an heißen Tagen kleinere Mengen und dafür öfter einzukaufen.
Tipp 3: Vor dem Urlaub gezielt aufräumen
Drei bis vier Tage vor der Abreise lohnt sich ein Kühlschrank-Check: Was läuft bald ab? Was lässt sich noch verbrauchen oder einfrieren? Was kann man einer Nachbarin oder einem Nachbarn mitgeben? Wer das einmal bewusst macht, ist überrascht, wie viel sich retten lässt – und reist mit gutem Gewissen ab.
Tipp 4: Grillmengen realistisch kalkulieren
Lieber konservativ planen und bei Bedarf nachgreifen. Übrig gebliebenes Grillgemüse lässt sich hervorragend zu Salaten, Wraps oder Suppen weiterverarbeiten – aber nur wenn man noch weiß, was im Kühlschrank steht und wann es verbraucht werden sollte.
Tipp 5: Richtig lagern im Sommer
Manche Lebensmittel vertragen im Sommer ausnahmsweise auch den Kühlschrank, obwohl sie sonst lieber bei Zimmertemperatur stehen:
- Tomaten und Paprika: Im Hochsommer können sie kurzzeitig in den Kühlschrank – Aroma und Textur verändern sich leicht, aber Verderb wird vermieden
- Brot: Nicht im Kühlschrank (wird trocken und hart), aber in einem belüfteten Brotkasten oder – bei längerer Lagerung – portionsweise im Tiefkühler
- Öle: An einem dunklen, kühlen Ort lagern; bei starker Hitze kann der Kühlschrank sinnvoll sein
Das eigentliche Problem: Fehlender Überblick
Lebensmittelverschwendung entsteht selten aus Gleichgültigkeit. Sie entsteht aus Unübersichtlichkeit. Wir wissen nicht, was wir haben. Wir kaufen doppelt. Wir vergessen, was hinten im Kühlschrank steht.
Der erste Schritt ist deshalb nicht ein neues Rezept oder eine neue Gewohnheit – sondern Überblick. Wer weiß, was vorhanden ist und wann es verbraucht werden muss, trifft automatisch bessere Entscheidungen.
Die Smantry App wurde genau für dieses Problem entwickelt: als digitales Gedächtnis, das im Alltag unterstützt – ohne Aufwand, ohne Umgewöhnung, ohne schlechtes Gewissen.
Fazit: Der Sommer ist lösbar
79 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr – das klingt nach einem strukturellen Problem, das der Einzelne kaum beeinflussen kann. Aber gerade im Sommer zeigt sich: Viele dieser Verluste entstehen in ganz konkreten Momenten. Beim zu großzügigen Grillkauf. Beim Urlaub ohne Kühlschrank-Check. Beim Vergessen des Joghurts hinter der Saftflasche.
Kleine Verhaltensänderungen haben im Sommer deshalb eine besonders direkte Wirkung. Und wer dabei ein digitales Gedächtnis nutzt, muss sich noch nicht mal besonders viel merken.
Weiterführende Quellen und Links
- Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – Lebensmittelabfälle in Deutschland: aktuelle Zahlen
- Zu gut für die Tonne (BMLEH-Initiative) – Lebensmittelabfälle in Zahlen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Bei Sommerhitze verderben Lebensmittel schneller
- R+V Versicherung Infocenter – Bei Hitze: Lebensmittel können schon im Auto verderben
- Verbraucherzentrale NRW – Lebensmittel richtig lagern
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Smantry? Ja, wir sind's noch. Warum wir unseren Namen von Speisekammer.App zu Smantry geändert haben
Vielleicht hast du in letzter Zeit nach „Speisekammer App" gesucht und plötzlich einen anderen Namen gelesen. Vielleicht hat dich das verwirrt oder du hast gedacht, die App gibt es nicht mehr. Vielleicht bist du sogar auf eine andere App umgestiegen, weil du uns nicht wiedergefunden hast.
Das tut uns leid. Und genau deshalb schreiben wir heute diesen Artikel.
Wir sind noch da. Wir sind Smantry. Und wir erklären dir gerne, was passiert ist, warum wir diesen Schritt gegangen sind, und warum das für dich als Nutzerin oder Nutzer eigentlich nur gute Nachrichten bedeutet.
Was war Speisekammer.App überhaupt?
Speisekammer.App war der Name, mit dem wir gestartet sind. Die Idee dahinter war so einfach wie wichtig: eine App, die dir hilft, den Überblick über deinen Vorrat zu behalten, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und beim Einkaufen cleverer zu werden.
Jeden Tag landen Lebensmittel im Müll, nur weil man vergessen hat, dass noch etwas im Kühlschrank liegt. Weil man doppelt eingekauft hat. Weil das MHD übersehen wurde. Speisekammer.App wollte genau das ändern, mit einem digitalen Vorratssystem, das einfach funktioniert.
Und es hat funktioniert. Tausende von Menschen haben die App genutzt, ihre Kühlschränke besser organisiert und merklich weniger weggeworfen. Das macht uns stolz.
Aber irgendwann haben wir gemerkt: Der Name hält uns zurück.
Warum der Name Speisekammer.App an seine Grenzen gestoßen ist
Ein guter Produktname wächst mit dem Produkt mit. Und genau da lag das Problem.
„Speisekammer" ist ein wunderbares deutsches Wort. Jeder kennt es, jeder versteht es sofort. Aber es ist auch ein sehr spezifisches Wort. Es beschreibt einen Ort, einen einzelnen Raum im Haus, in dem Vorräte gelagert werden.
Was wir gebaut haben, ist längst über diesen einen Raum hinausgewachsen. Wir helfen dir nicht nur dabei, deinen Vorratsschrank zu verwalten. Wir denken mit dir gemeinsam darüber nach, wie du als Haushalt insgesamt bewusster mit Lebensmitteln umgehst: vom Einkaufszettel über die Resteverwertung bis hin zur Frage, was du diese Woche überhaupt kochen kannst, basierend auf dem, was du schon zuhause hast.
➜ Einfache Tricks für die Nutzung der Smantry-App
Dazu kommt: Der Name Speisekammer.App hat es uns schwer gemacht, international zu denken. Eine App, die nur auf Deutsch funktioniert, weil schon der Name übersetzt keinen Sinn mehr ergibt, das ist ein strukturelles Problem. Smantry hingegen funktioniert in jeder Sprache, klingt modern und lässt sich merken.
Was steckt hinter dem Namen Smantry?
Smantry ist eine Kombination aus Smart und Pantry. Also: die clevere, vorausschauende Version deiner Speisekammer.
Smart steht dabei nicht nur für intelligent im technischen Sinne. Es steht für eine neue Art, den Alltag zu denken: weniger verschwenden, bewusster konsumieren, besser planen, ohne dabei komplizierter zu leben. Ganz im Gegenteil.
➜ Smantry: Nicht perfekt – aber mit viel Herz gemacht
Pantry ist das englische Wort für Speisekammer und hat in den letzten Jahren eine Art Comeback erlebt. Immer mehr Menschen reden über Pantry-Organisation, Meal Prepping und Zero Waste Cooking. Smantry setzt genau dort an und verbindet diesen Trend mit einem praktischen, alltagstauglichen Tool.
Der Name fühlt sich vielleicht noch nicht so vertraut an wie „Speisekammer". Das verstehen wir. Neue Namen brauchen Zeit. Aber wir glauben, dass Smantry der richtige Name für das ist, was diese App heute ist und morgen noch werden wird.
Was hat sich für dich als Nutzer geändert? Spoiler: Sehr wenig
Das ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels, deshalb lesen wir ihn gemeinsam langsam durch.
Dein Account existiert noch. Genau so, wie du ihn hinterlassen hast.
Deine Daten sind noch da. Keine Verluste, keine Lücken, kein Neustart.
Deine Listen, deine Produkte, deine Einstellungen: alles erhalten.
Die App funktioniert weiterhin auf deinem Gerät. Du musst dich nicht neu anmelden, nichts neu einrichten, nichts neu tippen.
Was du siehst, ist ein neues Logo, ein neuer Name, eine frisch gestaltete Oberfläche, die klarer und intuitiver ist als vorher. Aber das Herzstück der App, deine Daten und das System dahinter, das ist geblieben. Wir haben nur das Haus renoviert, nicht abgerissen.
➜ Alle neuen Features in der Smantry App auf einen Blick
Warum wir diesen Artikel jetzt schreiben
Weil Vertrauen das Wichtigste ist, was wir haben.
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass viele Nutzerinnen und Nutzer, die früher aktiv mit Speisekammer.App gearbeitet haben, uns nicht mehr finden konnten. Sie haben nach dem alten Namen gesucht und standen vor einem Fragezeichen. Manche sind gegangen, weil sie dachten, die App sei eingestellt worden.
Das war kein geplanter Übergang, das war eine Lücke. Und diese Lücke schließen wir jetzt.
Wenn du uns verloren hattest: Willkommen zurück.
Wenn du uns gerade zum ersten Mal findest: Schön, dass du hier bist.
Und wenn du schon dabei geblieben bist durch den ganzen Wandel: Danke. Ihr habt uns angetrieben.
Smantry und das Thema Lebensmittelverschwendung, eine Mission, die sich nicht geändert hat
Egal wie wir heißen, worum es uns geht, das bleibt dasselbe.
In Deutschland landen jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein Großteil davon passiert nicht in Restaurants oder Supermärkten, sondern zuhause, in privaten Haushalten, bei dir und bei uns. Joghurt, der abgelaufen ist. Gemüse, das vergessen wurde. Die Reste vom Montag, die es nicht bis Mittwoch geschafft haben.
➜ Aus wenig viel machen: So zauberst du einfache Rezepte aus deinen Resten 🥕🥖✨
Smantry ist unsere Antwort darauf. Kein erhobener Zeigefinger, keine Verzichtslogik. Sondern ein Werkzeug, das dir den Alltag leichter macht und nebenbei dafür sorgt, dass weniger weggeworfen wird. Gut für dein Portemonnaie. Gut für die Umwelt. Gut für dein Gewissen.
Das war die Mission von Speisekammer.App. Das ist die Mission von Smantry. Kein Unterschied.
Was als nächstes kommt
Der Namenswechsel war kein Endpunkt, er war ein Neustart. In den kommenden Monaten werden wir Smantry weiterentwickeln, neue Features veröffentlichen und die Community rund um bewusstes Einkaufen und smarte Vorratshaltung weiter aufbauen.
Du kannst dabei sein.
➜ Hier geht's direkt zur Smantry App
Wenn du Fragen hast, Feedback oder einfach mal sagen möchtest, dass du froh bist, uns wiedergefunden zu haben, schreib uns. Wir lesen alles und antworten wirklich.
Das Smantry-Team
Noch Fragen zum Namenswechsel oder zur App? Schreib uns oder besuche unsere FAQ-Seite.

Hope, der Wal und was sein Schicksal mit unserem Einkaufskorb zu tun hat
Von Bewusstsein zu Verantwortung: Warum jeder von uns beim nächsten Fischkauf an Timmys denken sollte.
Seit Anfang März 2026 hält ein Buckelwal Deutschland in Atem. „Timmy" oder liebevoll auch „Hope" genannt wurde erstmals im Hafen von Wismar gesichtet, hatte sich in einem Netz verfangen und wurde gerettet. Seitdem kämpfen Freiwillige, Tierärztinnen, Politiker und die ganze Nation emotional mit ihm. Menschenketten, Rettungsboote, Sandsäcke, Drohnen. Alles wird versucht, um dieses eine Tier zu retten.
Das ist schön. Und das ist auch gut so.
Aber es stellt uns auch eine unbequeme Frage: Warum bewegt uns ein einzelner Wal so sehr, während wir jeden Tag Produkte kaufen, die Wale und Delfine systematisch töten?
Was Timmy mit unserem Alltag verbindet
Timmys Geschichte ist nicht nur ein Naturschauspiel. Sie ist auch ein Spiegel. Laut Wikipedia ist sein Auftauchen an deutschen Küsten ein Zeichen der teilweisen Erholung der Buckelwalpopulationen – Ergebnis jahrzehntelanger internationaler Schutzmaßnahmen und des Moratoriums auf kommerziellen Walfang. Der Schutz hat gewirkt.
Gleichzeitig stirbt Timmy möglicherweise genau an dem, was täglich passiert: Fischernetzen.
Sein erstes Auftreten: Er hatte sich in einem Netz verfangen.
Beifang: Die unsichtbare Katastrophe
Beifang ist weltweit die häufigste Todesursache von Meeressäugern. Was wenige wissen: Mit jedem Fischstäbchen, jeder Thunfischdose, jedem Krabbencocktail kann dieses stille Massensterben mitfinanziert werden.
Was genau ist Beifang? Beim Fischen mit großen Netzen (Schleppnetzen, Stellnetzen oder Ringwaden) landen nicht nur Zielfische im Netz. Auch Wale, Delfine, Meeresschildkröten, Haie und Seevögel werden mitgefangen. Viele sterben qualvoll, weil sie nicht mehr auftauchen können oder durch den Druck des Netzes verletzt werden.
Besonders dramatisch: Der Tod eines einzigen Wals kann eine ganze Familiengruppe destabilisieren. Wale leben in engen sozialen Verbänden. Stirbt die erfahrene Matriarchin, die die besten Futtergründe kennt, leidet die gesamte Gruppe.
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Das MSC-Siegel: Kein Freifahrtschein für Wale
Viele Verbraucher:innen vertrauen dem blauen MSC-Siegel (Marine Stewardship Council) als Garant für nachhaltigen Fischfang. Das Problem: Selbst MSC-zertifizierte Produkte garantieren keinen ausreichenden Walschutz.
Laut einer Studie von NABU und BirdLife International erhielten nur 13 % der untersuchten MSC-zertifizierten Fischereien eine gute Bewertung beim Thema Beifang. Bei der überwältigenden Mehrheit gingen die ungewollten Beifangquoten von Walen, Delfinen und anderen bedrohten Arten nach der Zertifizierung nicht einmal zurück.
Auch die Whale and Dolphin Conservation Organisation (WDC) ist eindeutig: MSC-Zertifizierungen garantieren nicht, dass Wale und Delfine beim Fang nicht litten oder starben.
Welche Fischprodukte sind besonders problematisch?
Diese Produkte und Fangmethoden stehen besonders in der Kritik:
🚫 Meiden oder hinterfragen
- Thunfisch aus dem Ringwadennetz (häufig in Dosen). Hoher Delfinbeifang, selbst MSC-zertifizierte Fischereien im mexikanischen Pazifik wurden kritisiert
- Garnelen und Shrimps. Insbesondere aus Trawlerfischerei mit Grundschleppnetzen, die auch den Meeresboden zerstören; außerdem: Nordatlantische Garnelen- und Hummerfischerei trägt nachweislich zum Rückgang des nordatlantischen Glattwals bei
- Fischstäbchen, Panierter Fisch und Fertigprodukte. Hier sind Herkunft und Fangmethode oft nicht deklariert
- Krill-Produkte (Nahrungsergänzungsmittel, Omega-3 aus Krill). Krill ist die Hauptnahrungsquelle der Wale; seine Befischung entzieht ihnen buchstäblich die Lebensgrundlage
- Stellnetzfisch aus Nord- und Ostsee. Laut WDC mit hoher Wahrscheinlichkeit mit negativen Auswirkungen auf Schweinswalpopulationen verbunden
Was können wir tun? Die gute Nachricht
Der Konsum entscheidet mit. Und hier wird smantry relevant: Wer bewusst einkauft, weniger verschwendet und gezielt Alternativen wählt, tut bereits viel.
📱 So hilft die Smantry App
Wenn du mit Smantry Lebensmittel planst und Reste vermeidest, reduzierst du automatisch deinen Fußabdruck – auch für die Meere. Wer bewusster plant, kauft gezielter, greift öfter zu pflanzenbasierten Proteinen und schaut zweimal auf das Etikett beim Fisch.
Tipp: Nutze Smantry, um Fischmahlzeiten öfter durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen, z.B. Hülsenfrüchte, Pilze oder Tofu als Hauptproteinquelle und spare Fisch für Momente, in denen du wirklich weißt, was drinsteckt.
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Das Fazit: Timmy als Wendepunkt?
Millionen Menschen haben Timmy in den letzten Wochen mitgefiebert. Das zeigt, wie tief unsere Verbundenheit mit diesen faszinierenden Tieren ist. Jetzt gilt es, dieses Gefühl in Handlung zu übersetzen.
Denn während Timmys Rettung im Mittelpunkt steht, sterben täglich Wale und Delfine lautlos in Netzen. Ohne Namen, ohne Hashtag, ohne Liveblog.
Lass uns dafür sorgen, dass die Empathie für Timmy nicht mit seinem Schicksal endet. Sondern mit unserem nächsten Einkauf beginnt.
Quellen & weiterführende Links:

Ordnung in deiner Kosmetik: So behältst du den Überblick (und vermeidest unnötigen Müll)
Kennst du das?
Du suchst deine Lieblingscreme und findest stattdessen drei angefangene.
Der Lippenstift von letztem Sommer liegt irgendwo ganz unten.
Und bei der Mascara fragst du dich: Kann ich die noch benutzen… oder lieber nicht?
Kosmetik kann schnell unübersichtlich werden. Und genau wie bei Lebensmitteln passiert auch hier etwas, das viele unterschätzen: Produkte werden doppelt gekauft, vergessen und am Ende entsorgt.
Dabei geht es auch anders.
Warum Kosmetik-Organisation so wichtig ist
Kosmetik hat genau wie Lebensmittel eine begrenzte Haltbarkeit.
Das Problem: Sie ist oft weniger sichtbar.
Viele Produkte tragen das sogenannte PAO-Symbol (Period After Opening), z. B.:
- 6M → 6 Monate haltbar nach Öffnung
- 12M → 12 Monate haltbar
- 24M → 24 Monate haltbar
👉 Aber: Wer merkt sich schon, wann genau etwas geöffnet wurde?
Die Folge:
- Unsicherheit bei der Nutzung
- Hautirritationen durch abgelaufene Produkte
- unnötiger Neukauf
- mehr Müll
Die Lösung: Deine Kosmetik wie deine Vorräte organisieren
Mit der Smantry App kannst du nicht nur Lebensmittel verwalten –
sondern auch deine Kosmetik clever organisieren.
Und genau hier wird es richtig spannend.
So nutzt du die App für deine Beauty-Produkte
1. Alle Produkte erfassen
Lege deine Kosmetikartikel einfach in der App an:
- Gesichtscremes
- Make-up
- Haarprodukte
- Sonnencreme
- Parfum
💡 Tipp: Lege Kategorien wie „Skincare“, „Make-up“ oder „Haircare“ an – so findest du alles schneller wieder.
2. Öffnungsdatum festhalten
Das ist der Gamechanger.
Sobald du ein Produkt öffnest:
👉 trage das Öffnungsdatum in der App ein
So kannst du jederzeit nachvollziehen:
- wie lange du es schon benutzt
- ob es noch sicher ist
💡 Besonders wichtig für:
- Mascara (sehr kurze Haltbarkeit!)
- flüssige Produkte
- Naturkosmetik
3. Haltbarkeit im Blick behalten
Auch wenn Kosmetik kein klassisches „MHD“ hat:
👉 Du kannst dir eigene Erinnerungen setzen
👉 oder nach Nutzungsdauer sortieren
So erkennst du sofort:
- was bald aufgebraucht werden sollte
- was schon lange offen ist
4. Doppelte Käufe vermeiden
Wie oft hast du schon etwas gekauft und zuhause gemerkt:
„Das habe ich doch schon…“
Mit deinem digitalen Überblick passiert das nicht mehr.
👉 Vor dem Kauf kurz in die App schauen
👉 sehen, was du wirklich brauchst
Das spart:
- Geld
- Platz
- Ressourcen
Nachhaltigkeit beginnt im Badezimmer
Kosmetik ist ein oft unterschätzter Bereich, wenn es um Nachhaltigkeit geht.
Viele Produkte:
- enthalten Mikroplastik
- kommen in aufwendigen Verpackungen
- werden halbvoll entsorgt
Mit besserer Organisation kannst du:
✔ Produkte vollständig aufbrauchen
✔ bewusster konsumieren
✔ deinen Müll reduzieren
Bonus: Weniger Chaos im Kopf
Ordnung im Bad bedeutet auch:
- weniger Stress am Morgen
- klarere Routinen
- bewusstere Entscheidungen
Du weißt einfach, was du hast.
Und das verändert mehr, als man denkt.
Fazit: Kleine Gewohnheit, großer Effekt
Kosmetik zu organisieren klingt erstmal nebensächlich.
Ist es aber nicht.
Denn genau hier verstecken sich:
- unnötige Ausgaben
- unbewusster Konsum
- vermeidbarer Müll
👉 Mit der Smantry App schaffst du Transparenz
👉 und machst einen weiteren Schritt in Richtung bewusster Alltag
Challenge für dich:
Öffne heute dein Bad, nimm 5 Produkte und trage sie in die App ein.
Mit Öffnungsdatum.
Du wirst überrascht sein, wie schnell sich dein Blick auf deine eigenen Dinge verändert.
